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Arlberg Classic

28. Juni bis 1. Juli 2012

Reise im Old-/ Youngtimer

Arlberg Classic – ein neuer Stern am Rallyehimmel geht auf. Oldtimerrallyes gibt es mittlerweile zuhauf. Jedes Jahr kommen weitere dazu. Werden oftmals mit großem Tam-Tam angekündigt, halten ab und zu, wirklich nicht immer, was sie versprechen. Ab und zu steht ein strammes Nenngeld in Konkurrenz zum Gebotenen.

Nicht so bei der Arlberg Classic, einer Rallye, zu der im letzten Jahr erstmals gestartet wurde. Und von Beginn an mit durchschlagendem Erfolg. Kein Wunder, wenn man weiß, wer hinter dieser Rallye steht: Doris Mittwoch, Jahrzehnte bei der Motorpresse und heute noch beim allgemeinen Schnauferl-Club aktiv tätig. Doris Mittwoch ist ein bekennender Österreich-Fan. Vor allem von Vorarlberg, Bregenzerwald, Montafon und Tirol. Sie hat maßgeblich die Erfolgsrallye der Motor Klassik, die Silvretta Classic aus dem Boden gestampft oder besser fürs Gebirge in Fels gemeißelt. Zusammen mit Richard Stolz geben die beiden ein nahezu unschlagbares Rallye-Organisationsteam.

Boxenstop ist seit vielen Jahren mit Doris Mittwoch persönlich verbunden. Die gemeinsamen Auftritte auf Messen wie der Retro Classics in Stuttgart haben ein breites Band an Gemeinsamkeiten gewoben.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Doris Mittwoch dem Boxenstop ein super Angebot unterbreitet hat. Dem können wir wirklich nicht widerstehen. Nehmen es gerne an. Zum ersten Mal, wirklich zum ersten Mal, aber so ist es ja immer im Leben, laden wir zu einer Rallye ein, die wir persönlich bisher nicht kennengelernt haben. Aber wir, oder besser unsere Gäste, wissen uns in guter Hand. Und deshalb wagen wir´s . Frei nach dem Motto: Wer nix riskiert, kommt nicht ins Zuchthaus. Da wollen wir gewiss nicht hin. Deshalb bauen wir auf den Veranstalter.

Was ist das Besondere an dem Angebot der Arlberg Classic? Sie werden´s kaum glauben: Alle Boxenstop Teams erhalten ein Roadbook, damit sie die Strecke der Teams der Arlberg-Classic, mehr oder weniger im Schlepptau fahren können. Sie haben richtig gelesen: Sie fahren auf der selben Strecke wie die Teams. Klar, ohne Wertung. Die müssen Sie sich nicht geben. Auf Pokale und ähnliches Gedöns sind Sie nicht programmiert. Sie wollen entspannt fahren, die Natur genießen und Ihre Freizeit total sinnvoll gestalten.

Boxenstop kennt sich am Arlberg gut aus. Wir haben dort schon zahlreiche Gäste auf verschlungenen Pfaden,  den schönsten Strecken geführt. Deshalb wissen wir genau, was die Boxenstop Gäste bei der Arlberg Classic erwartet. Fahren in seiner schönsten Form in einem Gebiet, bei dem unser Schöpfer vor Urzeiten an uns Oldtimer-Youngtimer-Fahrer gedacht haben muss. Jedenfalls hat der Urknall am Arlberg, im Lechtal zu einem vorzüglichen Ergebnis geführt.

Im letzten Jahr wurden 115 Autos auf die Arlberg-Schleife losgelassen. Beschränkt bis Baujahr 1975. Allein 40 Vorkriegsfahrzeuge waren dabei. Diese Altersbegrenzung gilt selbstredend für die Boxenstop Teams nicht. 1975 ist gut. Aber danach wurden auch tolle Autos gebaut. Weshalb sollten deshalb ausgerechnet jüngere Autos deshalb nicht startberechtigt sein? Das geht nicht. Boxenstop lässt Old- und Youngtimer zu. Das gibt einen tollen Mix. Berge und Pässe machen einfach mehr Spaß mit Schmackes. Davon sind jüngere Autos oftmals reichlich gesegnet. Der Veranstalter selbst achtet auch auf ausreichende Motorisierung und standfeste Bremsen. Denn 14% Auf und Ab und das über längere Passagen, wollen gut und sicher bewältigt werden.
Diese Rallye führt über 500 km. Die wollen in den Alpen auf kurvenreichen Straßen gedreht werden. Fahrensleute sind gefordert. „Caferacer“ dürfen nicht auf ihre schiere Freude kommen.

„Mit Freunden durch alpine Traumkulissen“ so lautet das Motto der Arlberg Classic. Diesen Anspruch nehmen wir gerne auf, wollen ihn sogar noch toppen.


 

Donnerstag, 28. Juni
Lockerungsübungen


Sie folgen dem Lockruf der Alpen. Sie reisen individuell nach Lech am Arlberg an. Sie Übernachten im 4-Sterne Hotel Pefferkorns, in Lech. Ihr treuer Begleiter steht nachts sicher in der Parkgarage.  Das Hotel hat eine schöne Saunalandschaft mit finnischer Sauna, türkischem Dampfbad, Wasserfall-Schwallbrause, Kneippbecken und Solarium.

Ihre individuelle Anreise ist das Eine, der nachmittägliche Prolog das Andere. Am späten Nachmittag machen Sie sich auf die abgesperrte Strecke des „Lech Canyon“. Sie fahren mehr oder weniger hinter der Arlberg-Karawane. Klar, mit eigenem Roadbook, mit eigenem Streckenbeschrieb, aber ohne irgendwelche Wertung. Schwindelfrei müssen Sie nicht sein. Aber dafür Spaß haben an kurvenreichen, wenig befahrenen Strecken. Der Weg zur Rud-Alpe ist ganz schön kernig. Sie werden´s sehen. Danach schwingen Sie sich wieder ab ins Tal nach Lech. Heute Abend laden wir zu einer richtigen Kässpätzle-Party in ein wunderschönes altes Bauernhaus ein. Hus Nummer 8. So war es einst in Lech, in der guten alten Zeit. Da wurden die Häuser durchnummeriert. Straßennamen waren nicht nötig. Da ging alles noch rechtschaffen eng zusammen.


Freitag, 29. Juni
Vorbei mit lustig. Oder erst recht?

Die große Lechtalrunde steht an. Immerhin 250 km lang. Die Teams der Arlberg Classic stehen ab 8 Uhr auf der Matte. Das müssen Sie sich nicht geben. Sie haben´s gemütlicher. Ihr Start wird gegen 10 Uhr erfolgen. Zunächst geht´s nach Warth. Dann kurvenreich hinab ins Lechtal. Kennen Sie Gramais? Wahrscheinlich nicht. Aber dieser Flecken, mitten in den Lechtaler Alpen gelegen, hat ein Superlativ: Er ist der Kleinste Österreichs. Klar, da müssen Sie hin. Sie düsen den Berg hoch. Mehr oder weniger über Schleichwege entlang des Lechs biegen Sie auf die Passstraße des Hahntennjochs ein. 1894 Meter sind ein stolzer Wert. Diese Passstraße will niedergerungen werden. Für das Boxenstop Team zählt das Hahntennjoch zu den beliebtesten Alpenquerungen. Imst, im Inntal gelegen, und damit in Tirol, ist die nächste Station. Über den Fernpass geht´s nach Lermoos und damit mitten ins Zugspitz-Massiv. In Lermoos wird´s Zeit für eine Pause. Es will Kraft getankt werden.

Das Berwanger Tal zählt  zu den reizvollsten Abschnitten dieser Tagestour. Namlos – ach wie furchtbar – den Bewohnern ist einst kein richtiger Name für ihr Dorf eingefallen – steht als Synonym für die späte Entwicklung des Tourismus.

Ein kleiner Abstecher nach Hinterhornbach muss noch sein, bevor Sie wieder den Lech entlang bergauf zum Zieleinlauf zurückkehren.

Freuen Sie sich auf ein gutes Abendessen im Hotel Pfefferkorn’s. Die gute österreichische Küche mundet. Das ist sicher.



Samstag, 30. Juni
Sie bleiben dabei. Lustig soll’s sein.


Mein Gott, haben Sie´s schön. Mehrfach sogar. Sie sind an keinen festen Zeitplan gebunden. Sie starten los, wann es Ihnen beliebt. Der Hochtannbergpass ist mit seinen knapp 1700 Metern schon ganz gut. Aber es geht heute noch höher. Schnepfau, Bezau, übrigens über einen ganz kleinen schmalen kurvenreichen Pass verbunden stehen genauso auf dem Programm wie Damüls und das Furkajoch. 1760 m sind kein schlechter Wert. Vor allem bei der Abfahrt ins liebliche Laternser Tal.

In Rankweil haben Sie Zeit zum Verschnaufen, legen Sie eine Mittagsrast ein. Wie wär´s mit einem deftigen Kaiserschmarrn? Sie sind ja schon in Österreich. Auch wenn zwischen Vorarlberg und dem restlichen Land der Arlberg sich mächtig in den Weg stellt. Jedenfalls gut gestärkt starten Sie zur zweiten Tagesetappe via alte Arlbergstraße. Zwischen Langen und Stuben befahren Sie historisches Motorsportgeläuf. Denn hier fand 1927 das erste Arlbergrennen statt. Wissen Sie, wer der Sieger war? Wenn Sie diese Frage ohne Nachschlagen beantworten, sind Sie ein echtes „Käpsele“! Wir verraten´s für die weniger Guten: Hans Stuck auf einem Austro Daimler ADM 3L Sport. Hätten Sie´s gewusst? Wir geben´s gerne zu: Wir nicht.

Zurück in Lech liegen super Kilometer hinter Ihnen.

Sie parken Ihr Auto, bedanken sich bei ihm für seine tolle Leistung. Darüber können Sie sich freuen. Aber auch (vor-)freuen auf den Galaabend im gläsernen Zelt. Jawohl, Sie haben richtig gelesen. Mitten im Park des Hotel Arlberg dinieren Sie im gläsernen Zelt. Dort wo auch die Teams der Arlberg Classic einen schönen Abend erleben werden. Sie sind völlig entspannt. Denn die Siegerehrung hält für Sie keine Überraschung parat. Keine schöne, aber erst recht keine weniger schöne. Ihnen kann´s völlig Wurst sein, ob Sie den Schnitt des Veranstalters getroffen haben oder nicht. Das ist doch eine komfortable Lage. Denn machen wir uns nichts vor: Eine schlechte Platzierung wurmt immer etwas. Selbst bei äußerst reduziertem sportlichen Ehrgeiz. Nein, in diese Verlegenheit kommen Sie nicht. Dem Boxenstop sei´s gedankt. Sie genießen den Abend, schlemmen gemütlich vor sich hin. Sie kann nach diesen 3 Tagen nichts aus der Ruhe bringen. Nach diesen Höhenkilometern sind Sie mit sich und Ihrer Begleitung im Reinen.


Sonntag, 1. Juli
Heimreise

Die Boxenstop Arlberg Classic ist passé . Nach einem weiteren guten Frühstück vom Büffet werfen Sie Lech ein dankbares „Servus“ zu. Sie können´s drehen und wenden, wie Sie wollen: Auf dem Weg hinaus aus den Bergen kommen nochmals handfeste Erinnerungen an die letzten beiden Tage.

Wie wär´s? Hätten Sie nicht Lust, die Arlberg Classic Rallye auf diese viel softere Art und Weise zu erleben? Wir laden Sie jedenfalls herzlich dazu ein.

Übrigens: Sie sind nicht allein. Auf gar keinen Fall. Das bewährte Boxenstop Team ist vor Ort, teilt Ihr Los, begleitet Sie über die vier Tage hinweg. Ist doch klar.



Unsere Leistungen für Sie:


  • 3 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Hotel Pfefferkorn‘s (4-Sterne) in Lech inkl. 1 x Abendmehrgängemenü
  • 1 x Abendessen im Gläsernen Zelt
  • 2 x Mittagessen (Freitag und Samstag)
  • Koffer und Pannenservice
  • Detailliertes Roadbook und Straßenkarte
  • Reiseleitung


Ihr Reisepreis:

  • pro Person                      € 770,--
  • Einzelzimmerzuschlag        €   60,--

 

Kontakt/Buchung

Ich interessiere mich für diese Reise. Bitte nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.

Arlberg Classic

 

Reise mit dem eigenen Oldtimer oder Youngtimer. 

Text aus dem Boxenstop-Magazin "Freizeit und Reisen" als PDF zum Download