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Piccolino - Die feinen Kleinen

Mitten in Schwaben 

23. bzw. 24. bis 26. August 2012

Sie lieben Kleinwagen? Hoffentlich! Wir  tun´s jedenfalls. Nicht von Anfang an. Das geben wir gerne zu. Aber seit wir stolzer Besitzer eines Fiat Topolino C-Modells sind umso mehr, sieht unsere (Oldtimer-) Welt anders aus. Gänzlich anders. Dieses schnuckelige Mäuschen mit seinen gerade einmal 16 PS ist ein Hit. Wir sagen´s wie´s ist: es hat unser Leben verändert. Mit unserem Topolino, mausgrau, zum Namen passend lackiert, kommen wir überall gut an, bringen andere zum Schmunzeln, selbst wenn sie kurz vorher noch richtig griesgrämig aus der Wäsche geschaut haben. 

Das Wägelchen weckt dezente Aufmerksamkeit, sorgt alsbald für Gesprächsstoff, schafft Nähe, weckt Erinnerungen. Und alles, ohne dass der nackte Neid aus allen Poren schießt. 

Aus diesem Faible heraus wurde vor Jahren die Piccolino Rallye geboren. 

2012 war für das Boxenstop eine ganz wichtige Rallye. Diese Piccolino haben wir im Südschwarzwald und im lieblichen Glottertal eingenordet. Bei einer Etappe galt es den Kandel, immerhin den dritthöchsten Berg des Schwarzwalds, klein zu bügeln. Das war der erste Härtetest für unseren frisch revidierten Fiat Motor. Mit dem gebotenen Respekt sind wir auf die 20 km lange Bergetappe eingebogen. Die ersten Kilometer gingen locker im dritten Gang. Danach musste der zweite herhalten. Der hat gut mitgespielt, selbst in steilen Passagen. Nach knapp einer halben Stunde war er geschafft: Der Kandel, nicht dagegen unser Topolino. Der hätte weiter bergauf steigen können. Wer weiß, wenn die Straße nicht geendet hätte, wären wir heute noch unterwegs, dem (siebten) Himmel schon recht nah. Unser Topolino hätte jedenfalls nicht klein beigegeben. Er wäre gerannt, gerannt, gerannt. Dieser kleine italienische Fetz. 

Seit dieser Fahrt halten wir die Kleinwagenfahne noch höher. Denn bei den Hubraum- und PS-schwachen Oldtimern ist der Mann am Lenkrad, Frauen selbstredend auch, noch Kraftfahrer. Und nicht Passagier wie in modernen Boliden. Selbst ein kräftiger Druck aufs Gaspedal verändert zwangsläufig noch nicht allzu viel. Wenn überhaupt. Das Wägelchen muss in Schwung bleiben, einfach rollen. Wer diesen Fahrzustand beherrscht, ein gutes Auge hat, und mit geübter Hand am Schalthebel rührt, kann auch im Kleinwagen relativ flott unterwegs sein, meistert alle Schwierigkeiten. Kleinwagen muss man live erleben. Nicht vom Straßenrand aus. Sondern mittendrin. Sonst kann das Besondere allenfalls erahnt werden. Das ist  zu wenig – meinen wir. Deshalb laden wir zur 

3. Piccolino – Rallye – Die feinen Kleinen

ein. 

Boxenstop möchte damit seinen Teil dazu beitragen, dass Kleinwagenfahrer mit anderen zusammen richtige Fahrfreude erleben können. Wo geht´s 2012 hin? Ans Schwäbische Meer, den Bodensee, über den Schwäbischen Himalaya, die Alb. 

Unser Basislager befindet sich in Friedrichshafen-Ailingen, im Vier-Sterne-Hotel Gerbe. Da ist gut Sein, werden sich unsere Gäste wohl fühlen. Boxenstop arbeitet seine Rallyes alle selbst aus. Ist vor Ort. Fährt die Strecken im Prinzip zwei mal. Der grüne Tisch, selbst ein runder, taugt dafür nicht. Internet und Google sind nicht die richtigen Werkzeuge. Sämtliche Strecken unseres ausführlichen Roadbooks, das jedes Team vor der Reise erhält, haben wir höchstpersönlich selbst abgefahren. Wir können sie reinen Gewissens empfehlen. Bei unseren umfangreichen Vorbereitungsreisen stoßen wir oft auf Feinheiten, die wir sonst so ohne weiteres nicht finden würden. Sei es ein gemütliches Wirtshaus, ein Sträßchen wie gemalt, möglichst noch in schöner Natur, ein Museum, eine schöne Kirche. Sämtliche Boxenstop-Reisen haben ihr eigenes Gesicht. Und: Service wird bei uns richtig groß geschrieben. Bei der Piccolino transportieren wir auch alle Koffer von Tübingen an den Bodensee. Unser Lastwagen, der „Max“, übernimmt diese Aufgabe gerne. Aber nicht nur für den Koffertransport. Unser Max ist ein Tausendsassa. Was er alles in seinem geschlossenen Kofferaufbau parat hält, können Sie sich kaum vorstellen. Zum Beispiel eine komplett eingerichtete Werkstatt für den Fall der Fälle. Wenn der Max dabei ist, bleibt keiner zurück. Havaristen werden gegebenenfalls kurzerhand aufgeladen. Der Max beherbergt eine veritable Feldküche. Die kommt bei Picknicks zum Einsatz. Denn das gemeinsame Essen im Grünen unter blauem Himmel ist uns wichtig. Es gibt (fast) keine bessere Gelegenheit, mit anderen ins Gespräch zu kommen. 

Hauptverkehrsstraßen sind out. Zumindest soweit es irgendwie geht. Bei der Piccolino stehen abgelegene, schmale, kurvenreiche Sträßchen hoch im Kurs. Dort wo Fahrer großer Autos wegen der geringen Fahrbahnbreite schon peilen müssen, düsen unsere Piccolinos noch locker und leicht durch. Wegen Gegenverkehr braucht der Gasfuß meist nicht entlastet werden. Die Lücke reicht. 

Im letzten Jahr meinten einige Teams, eine vier Tage dauernde Piccolino würde ihren Geschmack gut treffen. Dieser Bitte kommen wir selbstredend gerne nach. Sie haben deshalb die Qual der Wahl: vier oder drei Tage. Die lange Tour startet am Donnerstag, die kürzere am Freitag. Die Tagesetappe am Freitag vom Bodensee in die Schweiz ist exklusiver Bestandteil der längeren Tour.

 

  

Donnerstag 23.8./ Freitag 24.8.

 

Es geht los, es geht los! Endlich dürfen die Kleinen wieder unter sich Rallye spielen. Boxenstop bleibt sich treu. Wie immer. Wertungen mit mehr oder weniger sinnigen Suchaufgaben oder Zeitvorgaben sind allen Boxenstop Rallyes fremd. Das überlassen wir gerne anderen. Bei uns zählt allein der Fahrspaß, das Vergnügen. Sonst nichts.  

Der Startschuss fällt am Boxenstop. Wo auch sonst? Bei einem üppigen kalt-warmen Frühstücksbüffet, falls irgend möglich auf unserer wunderschönen Terrasse Beau Virage. „Wir sind der Süden“. So wirbt unser Bundesland. Dieser Spruch ist zwar weniger bekannt als „Wir können alles – außer Hochdeutsch“. Beides stimmt übrigens. Jedenfalls sollen Sie beim Frühstück bereits unter Palmen, Zitronen- und Olivenbäumen auf die Etappe eingestimmt werden.  

Einige Teams sind Wiederholungstäter. Deshalb gibt´s beim Frühstück bereits ein großes „Hallo“. Gäste, die zum ersten Mal dabei sind, finden trotzdem schnell Anschluss. Da machen Sie sich mal keine Sorgen. Irgendwie sprechen wir doch alle eine ähnliche Sprache.  

Um 10 Uhr fällt der Startschuss, hält Sie nichts mehr auf Ihrem Stuhl. Da hat das Boxenstop keine Chance gegen schöne Straßen auf der Schwäbischen Alb und dem Ziel, Bodensee. Wir könnten uns quer stellen. Aber das würde nichts helfen. Sie müssen raus. Recht haben Sie. „Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen….“. Mit diesem alten Volkslied auf den Lippen ziehen Sie hinaus, zeigen Sie allen, was verbranntes Benzin bewirken kann. Richtig hoch geht´s natürlich nicht. Der Mount Everest ragt seine Spitze schon viel weiter gen Himmel. Und die 10 Tausender der Schwäbischen Alb liegen mehr im Westen, etwas abseits der Strecke. Aber trotzdem: drei bis vierhundert Höhenmeter auf teilweise steilen Straßen sind kein schlechter Wert, wollen ebenfalls niedergerungen werden.  

Die Hochebene der Schwäbischen Alb ist für Oldtimer-Fahrer wie geschaffen. Da hat sich der liebe Gott richtig Mühe gegeben. Kunstvoll modelliert. Wahrscheinlich hat er an Piccolino gedacht. Ganz sicher sogar. Die weite offene gepflegte Landschaft mit ihren Äckern und Feldern wird Ihnen gefallen. Sie haben sich heute Morgen gut vom Boxenstop-Frühstücks-Büffet bedient. Das hält lange an. Aber den gesamten Tag ohne „Ham-ham“ geht nicht. Gerne geben wir Ihnen Tipps für Ihre Mittagspause. Keine Sorge, Hunger muss keiner schieben. Zumindest nicht beim Boxenstop. Niemals. Von der schwäbischen Alb geht´s ins Oberschwäbische in die riesigen Obstanbaugebiete des Bodensee-Hinterlands. Heimisches Obst genießt einen guten Ruf. Vom Bodensee sowieso. Wenn Sie die gepflegten Obstplantagen sehen, erahnen Sie das Arbeitspensum, das dahinter steckt bis die ersten gute Apfel geerntet werden kann. Mensch, Adam, wenn Du das noch erlebt hättest. Die Eva hätte keine Chance und uns wäre viel erspart geblieben.    

Nach knapp 180 km biegen Sie auf den großzügigen Parkplatz des   

Vier-Sterne-Hotels Gerbe in Friedrichshafen-Ailingen 

ab.   

Es ist noch früh am Tag. Was tun? Wie wär´s mit Abliegen auf dem Balkon? Der Gartenwirtschaft? Dem Wellnessbereich? Einem Spaziergang oder einem kurzen Abstecher an den See? Wir können Ihnen alles bis auf´s Abliegen guten Herzens empfehlen. Das Abliegen sollten Sie auf später, viel später, verschieben. Nehmen Sie so viel wie möglich Piccolino in sich auf.   

Um 19.00 Uhr glühen in der Küche zum ersten Mal die Töpfe für die Boxenstop Gäste. Sie schließen den kulinarischen Teil des Tages mit einem guten Viergängemenü ab. Aber noch nicht den Tag. Denn nach dem Abendessen können Sie unmöglich ins Bett. Spätestens jetzt peilen Sie die Gartenwirtschaft an. Und später statten Sie auch noch der Bar mit ihrem originellen Barkeeper einen Besuch ab. Sie weilen im Urlaub, müssen morgen früh nicht beim ersten Hahnkrähen aus den Federn.     

 

Freitag, 24.8. 

Alle haben hoffentlich gut geschlafen, bedienen sich vom kalt-warmen Frühstücksbüffet. Die einen Teams im Hotel Gerbe, die anderen, welche sich für die drei Tage entschieden haben, vom Boxenstop. Für diese Gäste gilt das Programm vom Vortag. Für die anderen geht´s heute exklusiv in die Schweiz. 

Mit etwas Glück können Sie bereits beim Frühstück im Freien die ersten Sonnenstrahlen einfangen. Der Startschuss fällt nicht in aller Herrgottsfrüh. Die Sonne steht schon ordentlich am Horizont, bevor Sie Ihren Zündkerzen Arbeitsbefehl erteilen.   

In Friedrichshafen haben bedeutende Männer Lebenswerke erschaffen, dauerhaft Spuren hinterlassen. Graf Zeppelin mit seinen silbernen Himmelszigarren. Claudius Dornier mit seinen Flugzeugen. Allen voran das Wasserflugzeug schlechthin, die DO-X. Sie besuchen das 2010 eröffnete Dornier-Museum. Sie werden beeindruckt sein vom modernen, großzügigen Gebäude. Erst recht von den Exponaten und deren Inszenierung. Bei einer Führung wird Ihnen das große Werk des Flugpioniers Claudius Dornier vorgestellt.   

„Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön“. Wir wissen nicht, ob der uns unbekannte Komponist und sein Textdichter den Bodensee vor Augen hatten. Spielt auch keine Rolle. In jedem Fall trifft die Aussage (auch) auf den Bodensee zu. Sie setzen mit einem Fährschiff von Friedrichshafen nach Romanshorn in die Schweiz über.   

Die Überfahrt dauert eine Stunde. Da können Sie sich erholen, die Schönheit des Dreiländerecks vom Wasser aus genießen.   

Auf Schweizer Seite erwartet Sie eine kleine Bodensee-Runde. Aber halt! Unmittelbar am Hafen von Romanshorn befindet sich eine feine Autosammlung. An der kommen Sie nicht vorbei. Wir sprechen von autobau- Die Autoerlebniswelt Bodensee in Romanshorn. In zwei großzügig konzipierten Hallen werden edle Fahrzeuge, exklusive Sportwagen, veritable Rennwagen und seltene Modelle aus dem Schweizer Rennsport ausgestellt, können hautnah begutachtet werden. Bei einer Führung hören Sie viel Interessantes, Wissenswertes. Wenn Sie die Lust vollkommen übermannt, können Sie sich auch mit einem neuen Old- oder Youngtimer eindecken. Tun Sie sich keinen Zwang an, wir unterstützen Sie gerne.   

Bevor Sie sich auf die bereits angekündigte Runde machen, laden wir zu einem Picknick ein.   

Was isst man in der Schweiz? Klar: Käse. Stellen Sie sich mal auf eine kleine Käseorgie ein. Auch das schweizerische Bodensee-Hinterland bietet viel Fahrspaß. Die Bilderbuch-Landschaft vermittelt eine intakte Welt. In Kreuzlingen verlassen Sie das Schweizer Hoheitsgebiet, erreichen Konstanz, die alte Konzil-Stadt. Erneut geht´s mit der Fähre über den See nach Meersburg. Diese Stadt können Sie ohne eine kurze Kaffee-Pause nicht verlassen. Geht nicht. Vorbei an der Klosterkirche Birnau, deren Besuch wir nur empfehlen können, fahren Sie unmittelbar am Seeufer zurück nach Friedrichshafen. Sicher kennen Sie das Lied „Pack die Badehose ein, nimm das kleine Schwesterlein…“ Wie wär´s mit einem Halt an einem Strandbad und ein paar kräftigen Zügen im Bodensee? Sicher nicht schlecht, sorgt für entsprechende Abkühlung.   

Am Hotel angekommen, checken Sie Ihr Auto durch. Das ist zwar nicht nötig. Alles ist in Ordnung. Aber es beruhigt für den nächsten Tag.   

Sie wollen sich die schöne Gartenwirtschaft nicht vorenthalten. Sollten Sie auch nicht. Denn bei einem kühlen Getränk lässt sich der Tag, das Erlebte, zusammenfassen.   

Um 19.00 Uhr zeigt die Hotelküche erneut, was in ihr steckt, was hier am See unter Kochkunst verstanden wird.  

Heute Abend treffen sich die Vier- und Drei-Tage-Teams. Ein schöner Anlass nicht nur  für einen Aperitif, sondern auch für die längst überfällige Teamvorstellung. Das ist wichtig. Sie sollen ja schließlich wissen, mit wem Sie die Tage verbringen.    

 

Samstag, 25.8. 
Bregenzerwald – Bregenz 

Guten Morgen liebe Sonne. Sie räkeln und strecken sich einer Morgensonne entgegen. Sie haben gut geschlafen. Sie finden einfach keinen Grund, sich über irgend ´was aufzuregen. Absolut unmöglich. Das ist gut so. So muss es sein. Sonst kommen keine Urlaubsgefühle auf.    

Alle Boxenstop Reisen eignen sich nicht zum Abnehmen. Das haben zahlreiche Fehlversuche überdeutlich gezeigt. Oftmals tritt sogar das Gegenteil ein. Am Tag nach der Reise schnellt der Zeiger der Waage noch schneller, vor allem noch höher hinauf. Beim Frühstück wollen wir Ihren Leidensdruck erneut prüfen. Sie haben die Qual der Wahl. Eigentlich können Sie nicht widerstehen. Sollen Sie auch nicht. Bedienen Sie sich nach Herzenslust. Heute wird´s ziemlich kurvig und bergig. Verlieren Sie deshalb Ihr Leistungsgewicht nicht ganz aus den Augen. Vorarlberg und der Bregenzerwald sind Ihr Ziel. Nach wenigen Kilometern führen wir Sie auf Sträßchen, die Sie so ohne Weiteres nicht finden würden. Mitten, aber wirklich mitten durch riesige Obst- und Hopfenanlagen führt der Weg nach Österreich. Sie werden sich ab und zu dabei ertappen, wie Sie ungläubig Ihren Kopf schütteln. Sie wollen einfach nicht glauben, dass diese Sträßchen nicht gesperrt sind, sondern von Ihnen erlaubt befahren werden dürfen. Deutschland ist in dieser Beziehung viel besser als sein Ruf. Glauben Sie´s uns! Wir beweisen es Ihnen gerne.   

Nach Scheidegg verlassen Sie Deutschland. Kurvenreich geht´s bergauf in den Bregenzerwald. Im Erholungsdorf Möggers kennen wir einen schön gelegenen Waldparkplatz. Hier treffen wir uns zu einem Picknick. Heute wird´s richtig Schwäbisch. Da pfeifen wir auf die gute Österreichische Küche. Schwäbische Maultaschen stehen auf dem Speiseplan. Lecker in der Pfanne gebraten lassen Sie selbst den leckersten Kaiserschmarrn vergessen. Im Übrigen könne Sie Ihrem Kleinen erstmals leicht übers Blechkleid streichen. Denn die letzten 10 km musste er hart ran. Da gab´s nicht viel zu verschnaufen.   

Mitten durch den Bregenzerwald, auf richtig abgelegenen Sträßchen erreichen Sie später Bregenz, die Hauptstadt von Vorarlberg. Was haben Bregenz und Meersburg gemeinsam? Nicht nur die schönen Innenstädte, sondern auch zahlreiche Cafés, die zu einer Pause einladen. Sie werden der Versuchung kaum widerstehen können. Sollten Sie auch nicht. Weshalb? Über Lindau geht´s zurück zum Hotel Gerbe. Die letzten Kilometer am See reißen Sie mehr oder weniger auf einer Gesäßbacke ab. Wir Schwaben haben für diesen Körperteil  einen sehr blumigen Begriff mit fünf Buchstaben geprägt. Wir sind nicht zimperlich. Aber in diesem Zusammenhang ist er nicht salonfähig. Mündlich ja, schriftlich nein. Wir geben gerne später den schwäbischen Begriff zum Besten.   

Wenn Sie heute am späten Nachmittag zur Gerbe abbiegen, klopfen Sie sich zünftig auf Ihre Schenkel. Das war ein schöner Tag, eine tolle Tour.   

Das Mehrgängemenü in der Gerbe soll ein würdiger Abschluss der heutigen Tagesetappe geben.   

Nach dem Essen lassen wir nicht locker, geben noch keine Ruhe. Wir laden Sie ein zu einem erholsamen kurzen Spaziergang. Ziel ist ein auf einer Anhöhe gelegenes Kirchlein. Von hier oben genießen Sie einen schönen Ausblick auf das Messegelände, auf den Flughafen, möglicherweise auch auf die Schweizer und Österreichischen Berge. Alle waren heute tapfer. Dafür möchten wir Sie mit einem typischen Wässerle aus der Region belohnen. Keine Sorge: nicht vom Bodensee. Sondern von einer der zahlreichen Obstplantagen.    

Ende August werden die Tage leider wieder kürzer. Möglicherweise hat die Dunkelheit das Bodensee-Hinterland bereits im Griff. Keine Sorge. Mit Ihrer Fackel werden Sie Ihren Heimweg hell erleuchten.    

 

Sonntag, 26.08. 
Boxenstop Tübingen
 

Was, das soll´s schon wieder gewesen sein? Sie freuen sich mehr oder weniger ein ganzes Jahr auf die Piccolino. Dann geht alles blitzschnell, ratzfatz vorüber. Eigentlich schade. Aber ein Trost sei gespendet. 2013 jagen unsere Piccolinos wieder durch das Land. Für 2012 ist das meiste gefahren, haben Sie das schönste erlebt. Der Heimweg stammt nicht von schlechten Eltern. Er hält locker mit den ersten Tagen mit. Aber die Wehmut trübt das Fahrerlebnis. Trotzdem bleibt für Trübsal blasen kein Platz. Da sorgen wir schon dafür. Das lassen wir nicht zu. Wir geben nochmal unser Bestes. Für Sie sogar das Allerbeste. Wir sind im Oberschwäbischen zwar nicht zuhause. Aber wir kennen uns dort bestens aus. Wir werden Ihnen nochmals ein paar richtig gute Sträßchen herzaubern. Da gilt nur eins: Chapeau!   

Heute ist das Boxenstop Auto- und Spielzeugmuseum Ihr Ziel. Bei Kaffee und Kuchen lassen Sie die diesjährige Piccolino Revue passieren. Vor dem Boxenstop stehen die Akteure der letzten Tage fein säuberlich aufgereiht. Sie sind zufrieden. Ihr Beifahrer sowieso. Und erst recht Ihr Kleiner. Sie haben nette Menschen kennengelernt, genauso wie Ihr Piccolino neue Spielkameraden.   

Auf ein Neues 2013! 

 

Unsere Leistungen für Sie: 

  • 2 bzw. 3 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Hotel Gerbe (4-Sterne) inkl. Abendmehrgängemenü 
  • Eintritt/Führung Dornier Museum  (bei 4- Tagesreise) 
  • Besichtigung mit Führung Erlebniswelt Bodensee in Romanshorn ( am Freitag, nur bei 4 Tagesreise) 
  • Frühstücksbüffet im Boxenstop 
  • 1 bzw. 2 x Mittagspicknick 
  • Kaffee und Kuchen im Boxenstop 
  • Koffer- und Pannenservice 
  • Detailliertes Roadbook und Straßenkarte 
  • Reisebegleitung Rainer Klink 

 

Ihr Reisepreis:                              

3 Tage

 

4 Tage

pro Person

€ 435,--

€ 595,--

Einzelzimmerzuschlag    

€  30,--

€ 45,--

 

 

 

 

Einfach piccolino...

Kontakt/Buchung

Ich interessiere mich für diese Reise. Bitte nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.

Piccolino die feinen Kleinen

 

Text aus dem Boxenstop-Magazin "Freizeit und Reisen" als PDF zum Download