Stadt-Land-Fluss
„Wir sind der Süden”
Über Pfingsten ins milde Markgräflerland
24. bis 28. Mai 2012
Markgräflerland und Kaiserstuhl sollen die Deutsche Toskana sein. Das sächsische Dresden, das Elbflorenz des Nordens. Das belgische Brüssel, das nordische Venedig.
Eigentlich hassen wir solche Vergleiche. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Selbst wenn ein, zwei Körner Wahrheit dahinter stecken sollten. Beim Markgräflerland sicher die Temperaturen. In dieser sonnenverwöhnten Region werden die meisten Wärmegrade Deutschlands gemessen. Der hier gepresste Wein muss ebenfalls keinen Vergleich scheuen. Die Küche sowieso nicht – selbst mit den erfolgsverwöhnten Sterneköchen des naheliegenden Elsass. Das Markgräflerland gehört zweifellos zu den gesegneten (-sten) Gegenden.
Vor allem im Frühjahr, wenn Blüten und Knospen ihre Artgenossen in anderen, weniger begünstigten Gefilden, um Wochen abhängen.
Pfingsten liegt dieses Jahr ziemlich in der Mitte des kalendarischen Frühjahrs. Aus diesem Grund, aber bei weitem nicht nur deshalb, haben wir den südlichsten Zipfel Baden-Württembergs als Revier unserer diesjährigen
Stadt-Land-Fluss
erkoren. Wir hoffen darauf, dass wir damit Ihren Geschmack treffen. Uns würd`s freuen.
Stadt – Basel, Freiburg
Land – Markgräflerland, Schwarzwald, Kaiserstuhl
Fluss – Rhein
Bei unseren alljährlichen Pfingsttouren kommen unsere Gäste ganz ordentlich herum. Allgäu, Pfalz, Dresden und Sachsen. Trier und Mosel. Straßburg und Elsass. Luxemburg und Ardennen.
Im Markgräflerland, Südschwarzwald, Hotzenwald und im Kanton Basel, sind Sie bisher allerdings mit Ihren schönen Autos noch nicht aufgefallen. Das soll sein.
Unser Basislager schlagen wir in Badenweiler auf. Dieser Flecken liegt malerisch auf einer aussichtsreichen Terrasse rund 200 m über dem Rheintal. Badenweiler ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Seinen Thermalquellen und dem milden Klima sei`s gedankt. Von hier aus lassen sich wunderschöne Tagestouren, mehr oder weniger in alle Himmelsrichtungen unternehmen. Südschwarzwald, Hotzenwald, Albtal, Elsass, Badische Weinstraße, Kaiserstuhl, Colmar. Diese Landstriche haben das Zeug für spannende Kilometer, garantieren Abwechslung und gute Unterhaltung.
Mit Stadt-Land-Fluss erleben Sie einen Kurzurlaub, bei dem Sie zwar ordentlich aktiv sind, sich trotzdem aber gut erholen können.
Wir wollen mit unserem Reiseprogramm Ihre Reiselust fördern. Ganz klar. Das ist unsere Absicht. Zuvor wollen wir jedoch noch ein paar Zeilen in eigener Sache los werden.
Wie immer bei Rallyes im eigenen Auto, erlebt das Boxenstop-Team die Reise zwei mal. Zunächst bei der Vorbereitung, die nicht am grünen Tisch stattfindet. Wir fahren alle Kilometer eigenhändig ab, bevor wir sie in unser umfangreiches Roadbook aufnehmen. Wir sind davon überzeugt, dass nur ein solch „abgefahrenes“ Roadbook das Vertrauen schafft, und die Sicherheit für schöne Urlaubstage gewährleistet. Genau darum geht es bei unseren Reisen. Nicht um Wettbewerb, Zeitdruck, Prüfungen, Sponsorenverpflichtungen. Nein, das wollen wir nicht. Unsere Reisen orientieren sich ausschließlich daran, was unseren Gästen gefällt. Immer wieder fragen uns Teams, die zum ersten Mal mit uns verreisen, erstaunt: „Keine Strafpunkte, keine Zeitprüfungen und ähnliches?“ Die „Frischlinge“ sind am ersten Tag meist noch etwas skeptisch, ob wir nicht doch irgendwo eine „Gemeinheit“ eingebaut haben. Aber spätestens beim ersten gemeinsamen Abendessen freuen sich alle über ihre große Freiheit. Nur eine Uhrzeit ist uns „heilig“. Jeweils um 19.30 Uhr laden wir zum Mehrgängemenü ein. Da wünschen wir, dass alle gemeinsam daran teilnehmen. Das klappt problemlos, ist von allen Teams auch so gewollt.
Donnerstag, 24. Mai
Erster Urlaubstag
Berg und Tal im Südschwarzwald
Heute fällt der Startschuss zur ersten Etappe. Sie führt über Berg und Tal.
Wir laden am Morgen zum kalt/warmen Frühstücksbüffet ins Boxenstop Auto- und Spielzeugmuseum ein. Hier ist das Boxenstop Team zu Hause. Einen idealeren Platz für den Startschuss können wir uns nicht vorstellen.
Wenn das Frühjahr nur einigermaßen mitspielt, laden wir zum Frühstücksbüffet auf unserer Terrasse Beau Virage ein. Sie sitzen unter Oliven-/Zitronenbäumen und Palmen. Fürwahr, ein duftender Vorgeschmack auf das Markgräflerland.
Gegen 10.00 Uhr machen sich alle Teams aus dem Staub, biegen Sie auf die rund 200 km lange Etappe ein. Zunächst geht`s entlang des Neckars. Sein Tal wird vor allem nach Rottenburg richtig romantisch, zum Teil urig. Es führt Sie in den Schwarzwald. Über die Deutsche Uhrenstraße erreichen Sie Furtwangen, immer noch ein Zentrum der Schwarzwälder Uhrmacherkunst. Sie wollen diese Handwerkskunst erleben ? Kein Problem. Wir laden Sie ein ins Deutsche Uhrenmuseum. Dieses Museum widmet sich der Geschichte der Zeitmessung. Von der Sonnenuhr bis zur Atomuhr. Ein Schwerpunkt liegt auf der handwerklichen und industriellen Uhrenherstellung im Schwarzwald. Die Sammlung umfasst unter anderem frühe Kuckucksuhren aus dem 18. Jahrhundert, aber auch den Prototyp des heutigen Schwarzwald-Souvenir. Sie können sich auf über 1300 Uhren in dem mehrfach auch international ausgezeichneten Museum freuen.
Danach geht`s rauf und runter. Von der B 500 klettern Sie kurvenreich hinab ins Hexenloch. Dieses Tal ist so tief, beinah wie eine Klamm. Hier hat die Sonne keine Chance. „Hinter Dir geht`s abwärts, vorwärts steil bergauf“. Wie im richtigen Leben. Da hat Wolfgang Ambros mit seinem Song im „Watzmann“ schon völlig recht. Bei St. Märgen sind Sie wieder oben. Für nicht lange. Sie schwingen hinab Richtung Kirchzarten. Danach geht`s erneut zur Sache. Schätzchen! Hoch zum Schauinsland, immerhin knapp 1300 m hoch. Mit etwas Glück genießen Sie in luftiger Höhe eine tolle Fernsicht, weit nach Frankreich. „Oben bleiben“, war einst ein beliebter Slogan der Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21. Aber die Schwaben und die Badener haben bei einer Volksabstimmung im November 2011 überzeugend für den Weiterbau plädiert. Volkes Stimme ist meist mündiger, als es uns viele Politiker weiß machen wollen. Und dies, obwohl die Fragestellung kompliziert wie nie war: Wer dafür war, musste dagegen votieren. Das soll ein Mensch erst mal begreifen. In jedem Fall sollen bis in ein paar Jahren die Züge im Stuttgarter Bahnhof unten und nicht mehr oben fahren. Bleiben wir bei dem Ergebnis der Bürgerbefragung, zumindest sinnbildlich. Unsere Gäste bleiben ebenfalls nicht lange oben, sondern stechen hinunter ins Rheintal. Im Münstertal biegen Sie am späten Nachmittag nach Badenweiler ab, nehmen die letzten Kilometer unter Ihre Räder.
Nach rund 200 Kilometer parken Sie Ihren Old-/Youngtimer vor dem 4-Sterne Hotel Ritter.
Wir haben Ihnen von der guten Küche dieser Region bereits vorgeschwärmt. Heute Abend tritt die Küchenbrigade des Hotel Ritter den ersten Beweis an.
Aber zuvor sollten Sie ein paar Runden im hoteleigenen Thermalbad zurücklegen. Der Wellnessbereich läßt keine Wünsche offen: Bewegungsbad, großer Thermalwasser-Whirlpool, Duschtempel, Dampfbad, Duft-Tecaldarium, Infrarot-Wärmekabine, Innensauna, Finnische Blockbohlensauna im Freien. Vielleicht schaffen Sie dadurch auch etwas Platz …
Um Ihr Gepäck müssen Sie sich nicht kümmern. Wir transportieren es von Tübingen nach Badenweiler. Ihr Leistungsgewicht soll nicht unnötig belastet werden. Und: Unser „Max“, unser 7,5-Tonner MAN LKW, fühlt sich richtig wohl, wenn er mit anderen Old-/Youngtimern auf die Piste gehen darf. Dieser „Max“ ist ein Teufelskerl. Er transportiert unsere Bordwerkstatt und Feldküche. Letztere brauchen wir heute allerdings nicht aktivieren. Wir bringen sie erst am nächsten Tag zum Glühen. Dann umso mehr.
Badenweiler ist ein beschaulicher Kurort. Das Hotel Ritter liegt zentral und damit ideal für einen Verdauungsspaziergang.
Freitag, 25. Mai
Sie haben hoffentlich gut geschlafen, die Ruhe Ihres Hotels und die gute Luft genossen. Sie bedienen sich vom Büffet, können Ihr Frühstück möglicherweise schon im Freien genießen.
Heute durchpflügen Sie den Südschwarzwald auf abgelegen(st)en Sträßchen. Von Badenweiler schrauben Sie sich in den Südschwarzwald hoch. Ihr erstes Ziel ist der Belchen, zweithöchster Berg des Schwarzwalds. Immerhin 1414 m hoch. Die letzten Meter schaffen Sie aber nicht mit dem Auto. Die müssen Sie zu Fuß zurücklegen. Der Spaziergang lohnt sich. Gleich zwei Mal: Sie werden zunächst mit einer fantastischen Rundsicht belohnt. Mit etwas Glück weit in die Schweizer Alpen. Und zum Zweiten, mit einem Schwarzwälder Kirschwässerle. Boxenstop öffnet die Flaschen. Einer geht immer. Mehr nicht. Oder doch?
Nach dem Belchen geht`s auf Straßen Richtung Süden, die nur der findet, welcher im Südschwarzwald höchst ortskundig ist. Das Boxenstop zählt sich dazu. Todtmoss, Herrischried, Görwihl, Hottingen, Hornberg, Hausen. Alles Namen von kleinen Dörfern und Flecken. Teilweise geht es so urig romantisch zu, dass der Weg – erlaubterweise – mitten durch Bauerngehöfte führt. Menschenskinder, ist die Natur noch intakt. Damit Sie viel Zeit zum Verweilen haben, lädt Boxenstop zu einem Mittagsimbiss ein.
Heute wird gebrutzelt, was der Grill hält. Keine Sorge, Sie erfahren von uns kein Sterbenswörtchen über den Speiseplan. Das bleibt unser bestgehütetes Geheimnis. Ausgemacht. Erst heute Mittag wird`s gelüftet.
Wetten, dass Sie zum absoluten Südschwarzwaldfan avancieren? Die Gefahr ist jedenfalls riesenmäßig groß. Die Sträßchen sind toll, sagen wir`s etwas salopp: Super-Mega-Geil. Das ist heute nicht anstößig. War früher anders. Alles ist eben im Fluss. Die Zeiten ändern sich. Alle werden älter.
Nach rund 170 km klopfen Sie die heutige Tagesetappe in Badenweiler ab. Nach dieser scharfen Sache suchen Sie Abkühlung und Erfrischung. Kein Problem. Im Hotel Ritter finden Sie beides.
Um 19.30 Uhr legt die Küche ein weiteres Brikett auf.
Samstag, 26. Mai
Basel und Schlumpf-Museum Mulhouse
Die heutige Tagesetappe ist in der Schweiz, dem Kanton Basel und im Elsass abgesteckt. Von Badenweiler fahren Sie schnurstracks ins Rheintal, am Fuß des Schwarzwalds entlang nach Basel. Geht`s Ihnen auch so? Jeder kennt Basel. Zumindest dem Namen nach. Aber wer hat die zweitgrößte Stadt der Schweiz in jüngster Zeit bei einer Führung kennengelernt? Basel erstreckt sich auf beiden Seiten des Rheins, der sich hier zwischen Schweizer Jura und Schwarzwald mehr oder weniger in einem scharfen Knie, nach Norden wendet. Basel hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Vor allem der Marktplatz mit seinem repräsentativen roten Rathaus und das Münster. Zahlreiche Museen haben sich in der reizvollen Altstadt niedergelassen.
Bei einer Stadtführung lernen Sie den alten Kern von Basel kennen. Sie ziehen an zahlreichen Straßencafes vorbei. Die wirken einladend. Sind es auch. Irgendwie wäre es schade, wenn Sie Basel verlassen würden, ohne von einem Straßencafe aus das bunte Treiben genießen zu können. Das wollen wir nicht. Deshalb laden wir Sie später zu einem Mittagessen ein.
In Basel könnten Sie locker den Tag verbringen. Dafür haben wir viel Verständnis. Und trotzdem „treiben“ wir weiter. Denn wenn Sie sich für schöne Autos, insbesondere der Marke Bugatti interessieren, müssen Sie ins Elsass nach Mulhouse. Dort haben einst die mittlerweile verstorbenen Gebrüder Schlumpf, über Jahrzehnte hinweg eine Autosammlung geschaffen, die auf dieser Welt ihresgleichen sucht. Sammler können manchmal ganz schön bekloppt sein. Das wissen wir aus eigener Erfahrung. Bei den Gebrüdern Schlumpf befürchten wir ähnliches. Denn ihre Sammelwut ging so weit, dass sie dabei ihre Firma vergessen, und sie in den Bankrott getrieben haben. Alles war vorbereitet, damit die Gebrüder Schlumpf ihre Autosammlung der Öffentlichkeit hätten vorstellen können. Selbst Postkarten waren bereits gedruckt. Kurz bevor der große Tag kommen sollte, ist alles jäh in sich zusammengebrochen. Schlussendlich haben die Mitarbeiter das Museum besetzt, dadurch auch verhindert, dass die Sammlung auseinandergerissen wurde.
Sie steuern von Basel durchs Elsass das Nationale Automobilmuseum Sammlung Schlumpf, an.
In dieses Museum wurde in den letzten Jahren nochmals richtig Geld investiert. Viel Geld sogar. Aber dieser Aufwand hat sich gelohnt. Das Museum, die Sammlung, präsentieren sich mittlerweile sehr freundlich. Die Besucher werden von der Vielzahl der Exponate nicht mehr „erschlagen“.
Boxenstop lädt zum Besuch des Schlumpf Museums ein. Danach nehmen Sie mit vielen schönen Eindrucken von städtebaulicher und automobiler Kultur, die letzten Kilometer unter Ihre Räder. Wenn Sie die deutsch-französische Grenze bei Neuenburg passieren, haben Sie das meiste gefahren.
Auf dem Parkplatz des Hotel Ritter angekommen, sollten Sie sich bei Ihrem Beifahrer für die Navigation bedanken. Streicheln Sie ihm leicht übers Knie oder „boxen“ Sie ihn zart an die Schulter. Nur ganz leicht, einem lauen Hauch gleich. Machen Sie aus Ihrem Herzen keine Mördergrube, fassen Sie den Tag mit einem „schön war`s“ zusammen.
Schön wird`s auch bei einem weiteren Abendmehrgängemenü im Hotel Ritter. In Badenweiler sind Sie mittlerweile ordentlich ortskundig. Wie wär`s heute Abend mit einem Spaziergang zur Burg? Sie überragt Badenweiler, bietet Ihnen einen schönen Ausblick auf Rheintal und Vogesen. Durch Ihr Haar säuselt ein laues Lüftchen, über sich der Sternenhimmel, unter sich die Lichter von den angrenzenden Dörfern. Mein Gott, kann das heute Abend noch romantisch werden!
Sonntag, 27. Mai
Pfingstausflug zum Kaiserstuhl
Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen stechen Sie hinunter in die oberrheinische Tiefebene. Entlang des Rheins, vorbei an Freiburg, drehen Sie eine Runde durch den Kaiserstuhl, diesem „kleinen Gebirge“, das sich unvermittelt aus der Rheinebene erhebt. Hier haben Vulkane eine ganz eigenartige Landschaft modelliert. Das ist allerdings schon einige paar Jahre her. Hier brodelt nichts mehr. Alles Feuer ist erloschen. Zumindest tief in der Erde. Weinkenner schnalzen mit der Zunge. Denn unter nahezu idealen Bedingungen wachsen in dieser Region Weintrauben, aus denen Winzer, oftmals wahre Künstler, einen edlen Tropfen pressen. Achkarren, Bickensohl, Ihringen, Oberrotweil, geben die Marschzahl vor. Mitten in den Weinbergen, aber wirklich mittendrin, laden wir zu einem weiteren Picknick ein. Einem sehr originellen. Das sei heute schon hoch und heilig versprochen.
Nach dem Kaiserstuhl überspringen Sie den Rhein, landen in Frankreich. Colmar, neben Straßburg die schönste Stadt im Elsass, ist Ihr Ziel. Die Altstadt wird von sorgfältig restaurierten Fachwerkhäusern und Renaissancepalais geprägt. Colmar ist weit bekannt für sein berühmtestes Kunstwerk, den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Wer allerdings Colmar auf dieses, sagen wir einzigartige Kunstwerk beschränkt, macht einen mordsmäßigen Fehler. Denn die Altstadt, vor allem Grand Rue und die Petit Venice, vermitteln eine unaufdringliche Gemütlichkeit. Damit sich Ihnen der Reiz des einst bedeutendsten Handelsplatzes im Oberelsass erschließt, laden wir zu einer Führung ein. Das muss sein. Bevor Sie Colmar Ihren Rücken kehren, nehmen Sie noch in einem der zahlreichen Straßencafes Platz. Lassen Sie die vielfältigen Eindrücke in aller Ruhe auf sich wirken. Die paar Kilometer bis nach Badenweiler reißen Sie auf einer Gesäßbacke runter. Mit dieser Formulierung geben wir uns verdammt höflich. Wir könnten es auch auf Schwäbisch sagen. Da klingt`s drastischer. Das Ergebnis ist allerdings das gleiche.
Heute Abend sind Sie aushausig. Wir laden in ein urtypisches, hervorragendes Speiserestaurant ein. Ihr Führerschein kann Ihnen Wurst egal sein, Sie legen den Weg im Omnibus zurück. Das ist mittlerweile schon Brauch. Den wollen wir auch bei dieser Reise fortsetzen.
Pfingstmontag, 28. Mai
Auch die Heimreise hat ihre Reize
Das darf doch nicht wahr sein. Stadt-Land-Fluss 2012 geht schon in seine letzte Runde. Wo ist nur die Zeit geblieben? Es war erst Donnerstag. Der Startschuss liegt gefühlt mittlerweile viel länger zurück. Denn Sie haben so viel Schönes auf den letzten paar hundert Kilometer erlebt. Schauen Sie bitte das Boxenstop Team nicht vorwurfsvoll an. Wir können auch nichts dafür, dass sich Pfingsten bereits im Abschwung befindet. Wirklich nicht. Trotz allem dürfen Sie sich freuen auf weitere schöne Kilometer, auch wenn sie nach Tübingen zurück führen. Am Pfingstmontag stellt sich Ihnen das alte Freiburg nicht allzu sperrig in den Weg. Sie nutzen die Gunst der Morgenstunde, zischen schnurstracks durch die Bischofs- und Universitätsstadt. Im Glottertal peilen Sie den Kandel, mit 1241m dritthöchster Berg des Schwarzwalds, an. Sie sind mittlerweile süchtig geworden nach den Berggipfeln des Südschwarzwalds. Der Kandel ist nochmal so ein „Denger“, den Sie niedermachen wollen. Das klappt. Da sind wir zuversichtlich. Über Waldkirch, Wolfach, Alpirsbach, kehren Sie dem Schwarzwald langsam aber sicher den Rücken, nehmen Sie Tübingen in Ihren Focus.
Wenn Sie Ihren Old-/Youngtimer vor dem Boxenstop zur Kaffeepause parken, haben Sie`s geschafft, ist die diesjährige Stadt-Land-Fluss Vergangenheit. Hoffentlich für Sie und Ihren Beifahrer mit vielen schönen Erinnerungen.
Bei Kaffee und Kuchen lassen Sie die Tour ausklingen.
Unsere Leistungen für Sie:
- 4 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Top Hotel Ritter (4-Sterne) in Badenweiler inkl. 3 x Abendmehrgängemenü
- 1 x Abendmehrgängemenü in einem schönen Restaurant
- Freie Benutzung des Wellnessbereiches inkl. Bademantel
- Garagenplatz im Hotel
- Eintritt/Führung deutsches Uhrenmuseum Furtwangen
- Stadtführung Basel und Colmar
- Eintritt nationales Automobilmuseum Schlumpf
- Mittagspicknicks
- Koffer- und Pannenservice
- Detailliertes Roadbook und Straßenkarte
- Reisebegleitung
Ihr Reisepreis:
- Pro Person € 795,--
- Einzelzimmerzuschlag € 80,--


