Zum Gelati an den Gardasee
Zum Gelati an den Gardasee
Frühjahrslüften
21. bis 25. April 2010
„Winter ade – Scheiden tut weh“. Sie alle kennen dieses beliebte Volkslied. Aber fällt das Scheiden vom Winter tatsächlich schwer? Für viele nicht, zumindest ab Mitte April. Ganz im Gegenteil: Dann ist man ist froh, wenn man diesem kalten Gesellen nicht mehr begegnet. Viele haben um diese Jahreszeit ganz einfach „die Schnauze“ voll von Kälte, Schnee, ungemütlicher Witterung. Unserem Wetter kann man bekanntlich seit einigen Jahren nicht mehr so richtig über den Weg trauen. Der letzte November war frühlingshaft warm. Eigentlich völlig untypisch zu der sonst üblichen feucht-kühlen, nebligen Stimmung. War das etwa ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass sich alles etwas nach hinten verschoben hat und sich der April noch winterlich gibt? Wir wissen´s nicht, zumindest nicht bei der Reiseplanung.
In Italien ist vieles anders. Der Staatspräsident ist ein lebenslustiger Typ. Signore B. turtelt gerne mit jungen Damen- vielleicht ist es auch ab und zu etwas mehr. Der Gute ist allerdings auch nicht mehr der Jüngste. Aber auch sonst sind die Nummern, die Silvio B. aus Rom abzieht, bei uns undenkbar. Da ist doch unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz anders. Oder versteckt Sie ihre Lebenslust gar gekonnt in ihren pastellfarbenen Kostümchen oder Anzügen? Ja, in Italien ist vieles anders, oftmals auch besser. Wie sagte neulich der Direktor des Südtiroler Fremdenverkehrsverbandes, als er Deutschland und Italien miteinander vergleichen sollte: In Italien ist die Stimmung meist besser wie die Lage. Der Gute hat es kurz und bündig auf den Punkt gebracht.
In jedem Fall ist im italienischen April das Wetter deutlich besser, wärmer, scheint die Sonne häufiger. Die Natur ist längst erwacht, die Pflanzen sprießen, haben zum Teil schon ihr schönstes Gewand umgehängt. Eis und Schnee werden um diese Jahreszeit südlich der Alpen vom Frühjahr gnadenlos bekämpft.
Seit Jahren laden wir zum Gelati, zum Frühjahrslüften nach Italien oder ins Tessin ein. Von Anfang an, wirklich gleich vom Start weg, war diese Rallye, die wir für Young- und Oldtimer ausschreiben, ein toller Erfolg. Kein Wunder! Es macht ja auch um diese Jahreszeit wahnsinnig Spaß, mit anderen Liebhabern schöner Autos das Leben zu genießen.
Dieses Jahr schlecken wir das Gelati am Gardasee, dem größten oberitalienischen See. Diese Gegend ist im Sommer nahezu „fest in deutscher Hand“. Im Frühjahr aber bei weitem noch nicht. Die Italiener sind noch Chef am See, die Teutonen deutlich in der Unterzahl. Das kann äußerst angenehm sein.
Das Klima ist hier ganzjährig außerordentlich mild. Schnee fällt selten. Dafür blasen zum Teil kräftige frische Winde. Sie sind nicht immer angenehm. Aber zumindest am geschützten Ufer können sie die außerordentlich reiche und teilweise schon mediterrane Vegetation nicht (mehr) stoppen. Am Gardasee wachsen Palmen, Zedern, Magnolien, Agaven, selbst Oliven. Inmitten dieser Farbenpracht wollen wir für vier Tage richtig toll, ausgiebig umtreiben. Und natürlich: Gelati genießen. In dieser Form ist uns Eis jederzeit und immer höchst willkommen.
Das Boxenstop-Team bereitet diese Tour wie alle anderen ausgiebig vor. Jeder Meter unseres Roadbooks, ist eigenhändig abgefahren und diktiert. Da unterscheiden wir uns nicht von den Pionieren auf den Weltmeeren. Moderne elektronische Mittel sind in dieser Beziehung absolut verpönt, sind out.
Auf unseren Streckenbeschrieb können Sie bauen. Wir betreiben einen richtig massiven Aufwand, damit das lästige Kartenlesen und ähnliches entfällt. Das ist gut so, vermeidet dicke Luft im Team. Die Boxenstop-Qualität wird von unseren zahlreichen Gästen außerordentlich geschätzt. Hinzu kommt die grenzenlose Freiheit. Natürlich setzen wir mit den Streckenbeschrieben Vorgaben und geben einen zeitlichen Rahmen vor. Aber schlussendlich kann jedes Team seinen Tag mehr oder weniger frei gestalten. Wir schreiben nichts vor. Schon gar nicht Sonderprüfungen, Sponsorentreff und ähnliche Geschichten, welche die Freizeit und vor allem die Erholung beeinträchtigen können. Sie haben Urlaub. Sie wollen sich aktiv erholen. Das wollen wir Ihnen uneingeschränkt bieten.
Eine kleine, allerdings winzige Ausnahme möchten wir nicht unter den Tisch kehren. Wir legen großen Wert auf das gemeinsame Abendessen, zu dem wir immer um 20 Uhr bitten. Das muss sein. Denn es führt eine Gruppe zusammen.
Unsere Teams fahren nicht im Konvoi. Zumindest ist es von uns so nicht geplant. Klar, wir haben auch nichts dagegen. Aber es muss nicht sein. Denn mit unserem Roadbook kommt jeder klar. Selbst Teams, die zum ersten Mal mitfahren. Möglicherweise sind für Novizen die ersten paar Kilometer etwas ungewohnt. Aber relativ zügig stellt sich eine hohe Roadbook-Sicherheit ein, kann das Fahren, die Natur in vollen Zügen genossen werden.
Auch beim Gelati am Gardasee führen wir unseren Werkstattwagen, den Max mit. Sicher ist sicher. Falls Sie unterwegs eine Panne haben, ist unser Max zur Stelle. Der Max, er ist wahrscheinlich Deutschlands bekanntester Laster, ist mehr oder weniger ein toller Kerl. Er befördert Autos, derer zwei an der Zahl. In seinem geschlossenen Kasten ist eine Werkstatt eingebaut. Er transportiert unsere Feldküche. Jawohl, die gehört dazu. Denn bei jeder Boxenstop-Rallye, gleichgültig, wo sie hinführt, laden wir zu Picknicks ein. Stellen Sie sich bitte vor, Sie sitzen in der Frühjahrssonne, haben sich auf Ihren Teller Wohlduftendes vom Grill gefaßt, genießen ein Gläschen Rotwein, sagen wir einmal einen guten Merlot, und wissen, die Arbeit kann Ihnen für die nächsten paar Tage den Buckel runterrutschen. Bellissimo, besser geht´s doch nicht. Che bella vita!
Mittwoch 21. April
Auf eigener Achse fährt jedes Team Richtung Süden. Auf unserem Max können wir bei Bedarf ein Auto zusätzlich transportieren.
Ab dem Nachmittag begrüßen wir Sie im guten Vier-Sterne Hotel Savoy Palace in Gardone Riviera. Dieser kleine Flecken liegt in dem lieblichen Küstenstrich der Riviera Bresciana. Gerade noch 75 m hoch, ist es wegen seines milden Klimas und der südlichen Vegetation ein vielbesuchter Kurort. Wie wär´s mit einem Erkundungssparziergang, nach der zum Teil langen Anreise? Vielleicht haben Sie auch noch Zeit für einen Besuch des Wellnessbereiches im Hotel mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool oder Sorarium. Um 19.30 Uhr treffen sich alle zur Teamvorstellung. Das ist uns wichtig. Denn Sie sollen ja wissen, mit wem Sie die nächsten vier Tage verbringen werden. Wenn es das Wetter einigermaßen zulässt, findet der Begrüßungsaperitif auf der großzügigen Uferterrasse statt. Sie sollen von Anfang an den Unterschied zu den hiesigen Gefilden spüren.
Am Abend genießen Sie die italienische Küche mit einem landestypischen Mehrgangmenü. Trotz der Anreise wollen Sie heute Abend nicht so schnell ins Bett. Geht einfach gar nicht. Sie müssen das italienische Frühjahr in vollen Zügen genießen. Zug um Zug, Stunde um Stunde.
Donnerstag, 22. April
Stellen Sie sich bitte folgendes vor: Sie wachen auf. Haben gut geschlafen. Vom Ostufer des Sees blinzelt Ihnen eine frische Morgensonne ins Zimmer. Sie gehen ans weitgeöffnete Fenster, strecken beide Arme weitgespreizt von sich. Freuen sich auf den Tag, schütteln sich den letzten Winterstaub aus den Knochen und stellen Sie fest: Mein Gott, hab ich´s gut.
Mit viel Drive machen Sie sich auf den Weg zum Frühstücksbuffet. Auch dort erleben Sie fröhliche Menschen. Denn so wie Ihnen geht es auch den anderen der Gelati-Tour. Alle sind gut drauf. Für Miesepeter bleibt kein Platz.
Gegen 10 Uhr startet die erste Tagesetappe. Sie kann durchaus wie die anderen auch 200 km lang sein. Mal sehn, was das Boxenstop-Team bei der Vorbereitung alles an Kurven und Wegen findet. Zunächst führt der Weg Richtung Riva. Kurz vor Gargnano setzen Sie Ihren Blinker links und fahren äußerst kurvenreich bergauf zum Lago di Valvestino. Aber das Kurvengeschlängel zum See ist gar nichts im Vergleich zu dem Abschnitt von Bollone über Arno nach Moerna. Auf dieser Strecke stören Sie keine Wohnwagen, keine Touristenbusse oder sonstige sperrige Fahrzeuge. Hier können Sie aus voller Brust die Waldeslust in die Natur schmettern. Oberhalb des Gardasees passieren Sie zahlreiche kleinere Seen. Der Lago d´Idro ist davon der größte. Sie umrunden den malerisch eingebetteten See. Entlang des Flusses Chiese geht´s Richtung Norden. In Castel Condino testen Sie die Scherfestigkeit Ihres Lenkgetriebeöls.
Irgendwann haben Sie so viel gekurbelt, dass eine Stärkung nicht verkehrt wäre. Keine Sorge. Das Boxenstop-Team erwartet Sie lädt zu einem warmen Picknick ein. Es könnten schwäbische Maultaschen sein, Tortellini, Spaghetti oder Kässpätzle. Lassen Sie sich mal überraschen. Wir wissen´s heute selbst noch nicht. Für was wären Sie?
Am Nachmittag erreichen Sie den nördlichsten Punkt der Tagesetappe, Tione di Trento, immerhin 865 m hoch gelegen. Das Frühjahr spielt hier auch noch etwas auf Zeit. Nur T-Shirt wird nicht gehen. Über den Passo Durone erreichen Sie den Nationalpark Lomasona. Hier gibt es mitten durch Gottes freie Natur Sträßchen, die das Herz beängstigend hoch schlagen lassen. In Riva, dem nordwestlichsten Städtchen des Gardasees, erreichen Sie wieder „heimisches Gefilde“. Am Hafen mit seinen Bogengängen und dem mächtigen alten Uhrturm wird es höchste Zeit für das erste Gelati. Der Hafen von Riva bietet sich in jedem Fall für eine Kaffeepause an. Danach nehmen Sie die letzten Kilometer entlang der schroffen westlichen Küstenstraße unter die Räder. Leider können wir Ihnen auf der Strecke zurück nach Gardone einige Tunnels nicht ersparen. Aber soweit irgend möglich, bieten wir Ausweichstrecken an, was zugegebenermaßen entlang des schmalen Küstenstreifens nicht so einfach ist.
Wenn Sie zum Hotel Savoy Palace den Blinker setzen, haben Sie einen tollen Gelati-Tag hinter sich. Halt, noch nicht ganz! Am Abend, um 20 Uhr, steigt ein weiteres italienisches Mehrgangmenü.
Freitag, 23. April
Sie können es am Morgen fast nicht erwarten, bis der Startschuss für die heutige Route fällt. Der gestrige Tag war so eindrucksvoll. Da darf der heutige nicht nachstehen. Sie bedienen sich vom Frühstücksbuffet, genießen hoffentlich die ersten wärmenden Frühlingsstrahlen, wappnen sich auf das Kommende. Da Sie alle vier Nächte im selben Hotel übernachten, entfällt das lästige Kofferpacken. Nicht schlecht, gell?
Zunächst geht´s östlich, auf der beliebten Strada Gardesana Occidentale. In Salo biegen sie endgültig Richtung Süden ab. Kennen Sie übrigens den berühmtesten Sohn von Salo? Nein? Keine Sorge, wir hätten´s auf Anhieb auch nicht gewusst. Es ist der Erfinder der Geige, Gasparo da Salo, der im 16. Jahrhundert dieses wunderbare Streichinstrument entwickelt hat. Schon wieder was gelernt. In Desenzano reißen Sie das Lenkrad nach links. Sie fahren auf der Südseite des Sees. Wie wär´s mit einem kurzen Abstecher auf die wie ein Daumen in den See hineinragende Halbinsel Sirmione, die von einer großen Skaligerburg überragt wird. Allzu lange dürfen Sie in Sirmione allerdings nicht verweilen. Obwohl Sie sich hier er gleich wohl fühlen. Denn Sie erobern heute den 80 km langen Kalkrücken des Monte Baldo stellenweise immerhin 2.200m hoch. Der Monte Baldo, er trennt das Etschtal vom Gardasee, ist eine Naturlandschaft erster Güte. Auf kleinen, kurvenreichen abgelegenen Sträßchen „kämpfen“ Sie sich nach vorne, Richtung Norden. Zunächst wählen Sie die dem Etschtal zugewandte Seite. Leider hängen die abgelegenen Oldtimer-Sträßchen nicht zusammen. Immer wieder gibt’s Unterbrechungen. Sie müssen deshalb immer wieder zurück ins Etschtal und auf einer verkehrsreichen Staatsstraße ein paar Kilometer zurücklegen. Keine Sorge, jede sich bietende Möglichkeit, in das Monte Baldo-Gebiet abzubiegen, wird genutzt. Ihre Eroberungstour wird Sie begeistern. Bevor Sie um die Mittagszeit vor lauter Hunger am Lenkrad zusammenbrechen, laden wir erneut zu einem Picknick ein.
Über Brentonico erreichen Sie Mori. Die eine Seite des Monte Baldo liegt nunmehr hinter Ihnen. Aber Sie sind neugierig. Sie wollen auch die andere Seite, die westliche kennen lernen. Deshalb fahren Sie zum Gardasee auf der Küstenstraße, der Gardesana Orientale, wieder nach Süden. Sie passieren Malcesine, ein Städtchen, das großartig unter den zerklüfteten Steilwänden des Monte Baldo thront. So ganz wollen wir Ihnen die Küstenstraße nicht lassen. Kurz nach Malcesine wedeln Sie wieder kurvenreich bergauf. Immer wieder bietet sich Ihnen ein toller Ausblick auf den Gardasee, sein Westufer und die Alpen.
Bei Torri erreichen Sie den See. Vorbei an Bardolino, Lazise führt der Weg zurück nach Gardone ins Savoy Palace Hotel.
Hinter Ihnen liegt eine stramme Tagesetappe, die bei einigermaßen ordentlichem Wetter gnadenlosen Fahrspaß bietet. Heute müssten Sie Ihren Rhythmus gefunden haben.
Für ein Bad im See dürfte es noch zu frisch sein. Das ist um diese Jahreszeit doch mehr etwas für „Bären“. Aber Ihre Füße können Sie auf jeden Fall in das glasklare Nass strecken.
Um 20 Uhr laden wir zu einem weiteren Mehrgangmenü ein.
Samstag, 24. April
Westen oder Osten? Das ist hier die Frage. William Shakespeare hat in seinem Hamlet eine ähnliche Frage gestellt, bei der es keinen Kompromiss gibt. To be or not to be. Rechts oder links. Westen oder Osten. Das Boxenstop-Team hat sich für Westen entschieden, für eine Tour Richtung Lago de Iseo, auch so ein herrlicher oberitalienischer See. Klar, Sie kontrollieren heute morgen Öl, Wasser, Luft. Alles ist im grünen Bereich. Das haben Sie zwar im Voraus gewusst. Aber sicher ist sicher. Es beruhigt mächtig. Das italienische Frühstück setzt die Ouvertüre für einen abwechslungsreichen, interessanten Tag. Auf Los geht´s los. Kurz nach Salo stechen Sie in die Berge, müssen wieder reichlich PSse aktiviert werden. Wir könnten´s uns einfach machen und Sie auf die auch fahrerisch interessante Landesstraße verweisen. Tun wir aber nicht. Wir wollen Ihnen noch mehr Gelati bieten, eine richtige Eisbombe, Fürst Pückler lässt grüßen. Bei S.Faustino verlassen Sie die „normale“ Verbindungsstraße und geben wieder den Pfadfinder. Sie düsen durch die wiedererwachte Natur, setzen Ihre Duftmarke in Gardone Val Trompia, Sie steuern Iseo, den Hafenort des gleichnamigen Sees an. Sie erreichen einen der beliebtesten italienischen Alpenseen. Dieser See ist für seinen Fischreichtum bekannt. Deshalb steht schon fest, was heute auf den Tisch kommt. Wir hätten Ihnen gerne mehr vom Iseo-See gezeigt. Leider gibt unsere Kilometer-Vorgabe nicht mehr her. Keine Sorge. Auch im nächsten Jahr laden wir zum Gelati ein....
Brescia, der Startort für die berühmte Mille Miglia, liegt auf dem Weg zurück zum Gardasee. Brescia ist eine schöne Stadt. Vor allem ihr bestens erhaltenen alten Kern. Hier, meine Herrn, könnten Sie Ihre Kopilotin, die Sie bisher so tadellos navigiert hat, zum Einkaufen einladen. Es macht richtig Spaß, entlang der schön dekorierten Schaufenster zu bummeln und im einen oder anderen Fall in ein Ladengeschäft abzubiegen. Klar, es kann gefährlich werden. Aber ein Motor, ein Getriebe oder eine Hinterachse kosten auch viel Geld.
Brescia beherbergt ein interessantes Museum, in dem die Geschichte der Mille Miglia exzellent erzählt wird. Wir laden Sie zum Besuch dieses Museums ein. Wir legen den Treffpunkt so, dass der Besuch der Shopping-Meile von Brescia nicht bis in die Puppen dauern kann. Wenn Sie so wollen, begrenzen wir das Risiko. Also, werte Herren, geben Sie den Kavalier.
Von Brescia geht´s auf kurzem Weg zurück nach Gardone Riviera.
Heute Abend laden wir Sie zu einem feinen Menü außerhalb des Hotels ein. Das kommt gut, lockert das Gelati mächtig auf. In den Jahren zuvor haben einige Damen und auch Herren beim Besuch des Restaurants Hüte getragen. Das war immer total schick, hat auch die Italiener, die es ja mit der Mode mächtig halten, beeindruckt. Boxenstop-Gäste haben Bella Figura gezeigt. Hoffentlich auch in diesem Jahr. Wir bitten darum. Mit einem Boot fahren Sie ab Gardone Riviera zu einem sehr guten Restaurant. Zurück vom Dinner kommen Sie an der Hotelbar wirklich nicht vorbei. Das muss heute sein. Denn morgen um die selbe Zeit hat sich die Gelati-Reisegruppe längst aufgelöst. Bei Martini, Prosecco, Cinzano, Bellini, Campari, fällt das Abschied-Nehmen leichter. Sag beim Abschied leise „Servus“. Wir können Ihnen das Lied des unvergessenen Hans Moser gerne vorsingen: „Sag’ beim Abschied leise Servus, nicht Lebwohl und nicht Adieu, diese Worte tun nur weh...“
Sonntag, 25. April
Gut, die Nacht hätte länger sein können. Der Barbesuch war halt doch etwas ausschweifend. Aber er war´s wert. Nach dem Frühstück vom Buffet startet das große Händedrücken. Jawohl, die diesjährige Gelati-Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Möglicherweise möchten Sie noch einen Tag Italien dranhängen. Dann wüssten wir Ihnen einen guten Tipp. Am Comer See in Cernobbio findet an diesem Wochenende der Concorso d´Eleganza in Villa d´Este statt. Am Sonntag sind die rund 50 automobilen Preziösen im großzügigen Park der Villa Erba ausgestellt. Wenn Sie sich für schöne Karosserien, harmonische Linien interessieren und bisher diesen Concorsa nicht besucht haben, wird es höchste Zeit. So viel edles Blech finden Sie selten auf einem Platz und das schon seit über 80 Jahren. Der Concorso d´Eleganza in der Villa d´Este ist der älteste Schönheitswettbewerb der Welt. Pebble Beach, Schwetzingen, Ludwigsburg, sie alle sind deutlich jünger.
Unsere Leistungen für Sie:
- 4 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Hotel Savoy Palace (4-Sterne) in Gardone Riviera, freie Benutzung des Wellnessbereiches mit Fitnessraum, Whirlpool, Türkisches Bad, Sauna<//span></><//>
- 3 x Abendessen im Hotel als 3-Gänge Menü, Salat- und Käsebüffet<//span></><//>
- 1 x Abendessen in einem schönen Restaurant als 4-Gänge Menü inkl. Bootsfahrt<//span></><//>
- Eintritt Mille Miglia Museum<//span></><//>
- 3 x Mittagspicknick<//span></><//>
- Koffer- und Pannenservice<//span></><//>
- Detailliertes Roadbook und Straßenkarte<//span></><//>
- Reisebegleitung<//span></><//>
Ihr Reisepreis:
pro Person € 770,--
Einzelzimmerzuschlag € 90,--



