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Stadt-Land-Fluss

20. - 24. Mai 2010

Über Pfingsten nach Trier mit Mosel, Eifel, Hunsrück

Reise im Oldtimer 

Deutschland ist schön. Sehr schön sogar. Gleichgültig ob im Süden - hier sogar im besonderen - im Norden, Osten oder Westen. Deutschland macht überall „bella figura“. Mit unserer diesjährigen Stadt-Land-Fluss Reise, wie immer über Pfingsten, wollen wir in unser Deutschland-Mosaik weitere Steine einfügen.  

Stadt wie Trier, Land wie Eifel und Hunsrück, Fluss wie Mosel. Alle vier Namen stehen für touristische Ziele erster Güte. Trier gilt als die älteste Stadt Deutschlands. Die Stadt wird durch großartige Römerbauten und zahlreiche Kirchen geprägt. Mosel, die anmutige, mit 545 Kilometern einer der längsten Nebenflüsse des Rheins. Im landschaftlich schönsten Abschnitt, zwischen Trier und Koblenz, schlängelt sich der Fluss durch das rheinische Schiefergebirge und damit zwischen Eifel und Hunsrück. 

Eifel:

Ein Mittelgebirge. Durchschnittlich 600 m hoch. Ein ehemaliges Vulkangebiet mit seinen charakteristischen, stimmungsvollen Maaren. Mitten in der Eifel, liegt der Nürburgring, die schönste Rennstrecke der Welt.  

Hunsrück:

Ein durchschnittlich vier bis fünfhundert Meter hoher Höhenrücken und eines der größten deutschen Waldgebiete. 

Wer bis hierher an dieser Reise noch kein Blut geleckt hat, wird sich schwer tun. Aber eigentlich müssten die vier hochkarätigen touristischen Ziele viele überzeugen. Jedenfalls „toben“ sich in dieser schönen Region Deutschlands unsere Stadt-Land-Fluss Reisegäste über Pfingsten aus.

Wie immer bei Reisen im eigenen Oldtimer, erlebt das Boxenstop-Team die Reise zwei Mal. Zunächst bei der Vorbereitung, die nicht am grünen Tisch stattfindet. Wir fahren alle Kilometer eigenhändig ab, bevor wir sie in unser umfangreiches Roadbook aufnehmen. Wir sind davon überzeugt, dass nur ein solch „abgefahrenes“ Roadbook das Vertrauen schafft, und damit die Sicherheit für schöne Urlaubstage bietet. Und genau darum geht es bei unseren Reisen. Nicht um Wettbewerb, Zeitdruck, Prüfungen, Sponsorenverpflichtungen. Nein, das wollen wir nicht. Unsere Reisen orientieren sich ausschließlich daran, was unseren Gästen gefallen könnte. Immer wieder fragen uns Teams, die zum ersten Mal mit uns verreisen, erstaunt: „Was, keine Strafpunkte, keine Zeitprüfung und ähnliches?“ Manche sind am ersten Tag noch skeptisch, ob wir nicht doch irgendwo eine „Gemeinheit“ eingebaut haben. Aber spätestens beim ersten gemeinsamen Abendessen freuen sich alle über ihre große Freiheit. Allerdings ist uns eine Uhrzeit „heilig“. Jeweils um 19:30 Uhr laden wir zum Mehrgängemenü ein. Da wünschen wir, dass alle gemeinsam daran teilnehmen. Dies klappt immer problemlos, ist von allen Teams auch so gewollt.

 

Donnerstag, 20. Mai, Erster Urlaubstag

Der Startschuss für die diesjährige Stadt-Land-Fluss Reise fällt in Bingen. Denn dort haben wir „den Vater Rhein in seinem Bett“ gesehen. Zunächst geht`s im Rheintal auf einem der schönsten Abschnitte Richtung Koblenz. Bei Bacharach verlassen Sie das Rheintal, fahren steil bergauf in den Hunsrück. Die Rheingoldstraße wird Ihr Begleiter sein. An der Hunsrückhöhenstraße reihen sich die Sehenswürdigkeiten einer Perlenkette gleich auf. Kastellaun, viel besuchter Luftkurort, Moorbad, Thalfang, Hermeskeil, geben die Richtung vor. Obwohl die Hunsrückhöhenstraße gut bekannt ist, findet dort wenig Verkehr statt. Sie genießen das ruhige Dahingleiten durch den schönen Nadelwald. Am Nachmittag stechen Sie hinunter ins Moseltal nach Trier. Sie übernachten im 4-Sterne Hotel Park Plaza in Trier.  Ihren Oldtimer parken Sie in der hoteleigenen Tiefgarage. Dieses Hotel liegt zentral und hat einen schönen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Lakonium und Eisgrotte. Sobald Sie Ihren Fuß vor die Haustüre setzen, befinden Sie sich im Zentrum Triers. 

Bei der diesjährigen Stadt-Land-Fluss Reise halten wir mehrere „Schmankerl“ parat. Eines: Wir bleiben in diesem Hotel während der gesamten Stadt-Land-Fluss Reise. Das oftmals doch etwas lästige Kofferpacken und verladen, entfällt. Toll, nicht wahr? 

Am Abend laden wir zum ersten Mehrgängemenü ein. Zuvor stellen wir bei einem Aperitif die Teams vor. 

Wenn Sie bereits am Mittwoch nach Bingen anreisen wollen, vermitteln wir Ihnen gerne ein gutes Hotel. Klar, im Oldtimer ist es möglicherweise doch von zu Hause über Bingen nach Trier etwas weit. In den meisten Fällen auf jeden Fall weiter als die von uns maximal 200 km langen Tagesetappen.

 

Freitag, 21. Mai, Zweiter Urlaubstag

Die Eifel, oftmals auch als „grüne Hölle“ bezeichnet, steht heute auf dem Programm. Zunächst stärken Sie sich jedoch vom Frühstücksbüffet, prüfen Ihren Oldtimer, machen sich langsam aber sicher auf die Tagesetappe. Sie haben keine Eile. Und vor allem: Sie legen selbst Ihre Startzeit fest. Wir halten uns da fein raus, mischen uns nicht ein. 

Was verbinden Sie mit der Eifel? Klar, den Nürburgring, die schönste Rennstrecke der Welt. Da müssen Sie hin. Sie haben schon so oft etwas von der von 1925 bis 1927 angelegten Rennstrecke gehört. Einfach nur hören ist uns zu wenig. Sie sollen die Nordschleife kennen lernen. Wir laden Sie ein, lösen für Sie Ihr Ticket, damit Sie die rund 20 Kilometer lange klassische Nordschleife kennen lernen. Das muss nicht in flottem Tempo geschehen. Sie können ganz gemütlich den Ring auskosten. Aber falls Ihr rechter Fuß etwas schwerer wird, brauchen Sie ihn nicht zügeln. Der Nürburgring erlaubt alles – nur keine Fehler. Aber die machen Sie sowieso nicht. 

Wir setzen heute auf schönes Wetter. Das ist in dieser Ecke leider nicht selbstverständlich. Aber wir riskieren`s frei nach dem Motto: Wer nicht`s riskiert, kommt nicht ins Zuchthaus. Wir laden Sie jedenfalls am „Brünnchen“ und damit am Nürburgring, zum ersten Picknick ein. 

Danach passieren Sie die Nürburgringwelt, die irrsinnig viele Steuermittel verschlungen hat. Wenn das mal kein finanzielles Desaster gibt... Sie brauchen sich jedenfalls die Nürburgringwelt nicht geben. Auf Sie wartet eine Strecke vorbei an Klöstern, Burgen und der  Villa Otrang, einer römischen Siedlung nördlich von Bitburg. Bitte ein Bit. Diesem Wunsch kommen wir heute gerne nach. Auf der Rückfahrt geben Sie sich die Eifel pur. Entlang zahlreicher charakteristischer stimmungsvoller Maare peilen Sie Manderscheid an. Dieser Ort liegt sehr reizvoll 90 m über dem Tal der Lieser. Der Ort wird von zwei, auf schroffen Schieferfelsen gelegenen Ruinen, überragt. Manderscheid zwängt sich förmlich zu einer Kaffeepause auf. 

Von Manderscheid lassen Sie es über Wittlich gemütlich ins Moseltal hinunterrollen, um kurze Zeit später in Trier zu Ihrer Hoteltiefgarage abzubiegen. 

Deutschland ist so schön. Die Landschaft, die gut ausgebauten Straßen, auf denen wirklich nichts los ist. Hier schlägt das Herz eines Oldtimerliebhabers Oktaven höher. 

 

Samstag, 22. Mai, Dritter Urlaubstag

Berghüpfen ist heute angesagt. Die Mosel, oder besser gesagt ihr Tal und der Hunsrück sind Ihr Jagdrevier. 

„River deep, mountain high“, röhrt die mittlerweile 70 Jahre zählende Rocklady Tina Turner. Sie machen es ihr nach. Klar, röhren und rocken tun Sie nicht. Aber Sie verlassen das tief eingeschnittene Moseltal immer wieder Richtung Hunsrück. Bergauf kommen erneut Renngefühle auf. Denn Sie befahren drei Bergstrecken, auf denen Rennen ausgetragen werden. Auf einer sogar Europabergmeisterschaftsläufe. Dieses auf und ab macht riesig Spaß. Über Zell an der Mosel kehren Sie am Mittag in Bernkastel-Kues, bekannt, ja berühmt, für seinen Weinbau und -handel ein. Wir laden Sie in einer originellen, typischen Wirtschaft zu einem gemütlichen Vesper ein. Ein Gläschen Wein darf dabei nicht fehlen: Eins geht immer. 

Bei einem kurzen Spaziergang können Sie den stimmungsvollen Marktplatz mit seinem Rathaus, das auf das 17. Jahrhundert zurückgeht, bewundern. 

Bevor Sie nach Bernkastel-Kues einbiegen, passieren Sie Kröv, ein traditionsreicher, altertümlicher Winzerort. Kennen Sie den „Kröver Nacktarsch“? Gell, Namen gibt`s!?. Für nicht Weinkundige: Wir sprechen von der bekanntesten Weinlage in Kröv. 

Moselaufwärts entlang aller Flusswindungen, erreichen Sie am Nachmittag Trier. 

Erneut lassen Sie sich am Abend von der anerkannt guten Hotelküche mit ihrem gleichermaßen guten Service verwöhnen.

 

Sonntag, 23. Mai, Vierter Urlaubstag

Zum Tanken nach Luxemburg. Sie sind in den letzten Tagen doch einige Kilometer gefahren. Möglicherweise haben Sie dabei Ihren Benzintank geleert. Deshalb haben wir die heutige Etappe nach Luxemburg geplant. Dort lohnt sich das Tanken immer noch. Das Preisniveau ist so deutlich niedriger als bei uns, dass das Tanken beinahe schon wieder Spaß macht. 

Zunächst geht es aber entlang der 246 km langen Saar. In Konz biegen Sie links ab und steuern Saarburg, das Zentrum des Saar-Weinhandels an. Über dem Städtchen thronen die Reste einer ehemaligen Burg. Mitten im Ort mündet der Leukbach in die Saar. Aber nicht wie üblich auf demselben Niveau. Der Leukbach stürzt über 20 m in die Tiefe. So können wir es auch machen. Richtig spektakulär. Von Saarburg fahren Sie über Schengen nach Luxemburg und die gleichnamige Schweiz. Im Müllertal, einer der schönsten Gegenden Luxemburgs, laden wir zu einem weiteren Picknick ein. Vorbei an Echternach, wo Sie unbedingt anhalten müssen und entlang der Sauer, verlassen Sie bei Wasserbillig wieder das Tankparadies. Nunmehr sind Sie benzingmäßig wieder in die Realität zurückgekehrt. Mit dem Ende der Mosel schließen Sie ihre Drei-Flüsse-Fahrt ab.  

Heute Abend bleiben Sie nicht allzu lange im Hotel. Sie sind aushausig. Wir laden Sie ein zum Abendessen bei einem Winzer. Ihr Führerschein kann Ihnen heute Abend „Wurst egal“ sein. Sie reisen im Bus, damit wirklich nichts passiert. Beruhigt können Sie den einen oder anderen guten Moseltropfen verkosten und dazu ein leckeres, gut bürgerliches Menü. 

 

Montag, 24. Mai, Fünfter Urlaubstag

Seit Donnerstag Abend „leben“ Sie in Trier. Aber die Stadt selber haben Sie bisher noch nicht richtig kennen gelernt. Das soll sich heute Morgen ändern. Wir laden zu einer Stadtbesichtigung in Trier ein. Zu Fuß geht`s zur Porta Nigra, am Dreikönigshaus vorbei zum Hauptmarkt, Dom, Basilika, Palastgarten und Kaiserthermen, das alles soll Ihnen heute Morgen gezeigt werden. Und als krönender Abschluss laden wir Sie noch in ein Spielzeugmuseum ein. Bevor Sie Trier endgültig „Adieu“ sagen, wird im Hotel noch ein Abschiedssnack vorbereitet. Schlussendlich sollen Sie sich nicht hungrig auf den Heimweg machen. 

Danach fällt die Gruppe aber endgültig auseinander. Mit einem hoffentlich „Schön war`s“ geht`s individuell auf den Heimweg. 

 

Unsere Leistungen für Sie: 

  • 4 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Hotel Park Plaza (4-Sterne) inkl. 3 x 4-Gänge Menü oder Büffet
  • 1 x Abendessen in einem Weingut inkl. Bustransfer
  • Mittagspicknicks
  • Mittagsimbiss im Park Plaza Hotel am Montag
  • Koffer- und Pannenservice
  • detailliertes Roadbook und Straßenkarte
  • Reiseleitung Rainer und Ute Klink

  

Ihr Reisepreis:

Pro Person                             € 755,--

Einzelzimmerzuschlag            € 130,--

Kontakt/Buchung

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