Sie sind hier: Start » Reisen » Reisen - Terminkalender » Mit dem eigenen Old-/Youngtimer » 16.-20.05.2012 Mille Miglia - 1000 Meilen Italien

Mille Miglia

Im Old-/ Youngtimer und Klassiker der Zukunft

16. bis 20. Mai 2012


Sie wollen zur Mille Miglia. Dieses Mega-Oldtimerevent müssen Sie sich endlich geben. Hautnah. Direkt. Zum ersten Mal. Sie haben schon so viel Tolles davon gehört. Übrigens völlig zurecht. Oder als Wiederholungstäter wollen Sie mal wieder dabei sein.

Sie können die Mille Miglia völlig bequem erleben. Mit dem Boxenstop Komfortreisebus. Aber danach steht Ihnen nicht Ihr Sinn. Die Mille muss im eigenen Auto, möglichst einem Sportwagen, erlebt werden. Darunter machen Sie es nicht. Dafür haben wir viel Verständnis. Deshalb bieten wir seit vielen Jahren die Mille Miglia auch für Selbstfahrer an. Im letzten Jahr haben über 30 Teams mit Boxenstop den weiten Weg über die Alpen unter die Räder genommen. Das war ein Rekordergebnis. Die Mille war für Selbstfahrer ausverkauft. Klar, die Reise im Old-/ Youngtimer oder Klassiker der Zukunft bietet Vorteile. Irgendwie meint man, enger dabei zu sein. Da ist sicher etwas Wahres dran. Denn die Strapazen, Belastungen der Mille Miglia Teilnehmer kommen besser rüber, wenn man sich´s  selbst kräftig gibt.
 
Die Mille Miglia fließt im normalen Straßenverkehr. Bis auf ganz wenige Ausnahmen in den historischen Städten wie Siena oder Florenz. Die Strecke ist übermäßig gut ausgeschildert. Absolut untypisch für italienische Verhältnisse. Es ist deshalb völlig problemlos, längere Passagen auf historischem Geläuf zurückzulegen. Das kann natürlich in einen besonderen Kick ausarten. Keine Frage.

Also: Sie wollen im eigenen Auto nach Italien düsen. Dabei wollen Sie sich auf einen erfahrenen Veranstalter verlassen (können). Klar, grundsätzlich könnten Sie von zuhause aus alles organisieren. Das wollen Sie aber aus mehreren Gründen nicht. Sie setzen von Anfang an auf eine Punktlandung. Sie wollen bei Ihrer Italien-Schleife auf Nummer Sicher gehen, die Tage in Italien optimal nutzen. Das garantieren wir Ihnen gerne. Keine Sorge. Denn wer so oft wie das Boxenstop Team vor Ort war, weiß, auf was es ankommt, machbar ist und andererseits frohen Herzens entbehrlich ist.




Wir laden Sie zu weitgehend stressfreien Urlaubstagen ein. Deshalb bieten wir Ihnen ein mehr oder weniger Rundum-Sorglos-Paket.

Gute Mittelklasse-Hotels, strategisch günstig gelegen. Ausführliche Reiseunterlagen, umfangreiche Mille Miglia Informationen, Pannenservice. Man wünscht´s zwar keinem. Selbst nicht einmal seinem größten Feind, aber bei so viel Kilometern kann sich doch mal ein Defekt einstellen. Das kann vor allem im Ausland äußerst ärgerlich sein. Deshalb begleitet unser Werkstattwagen, der Max, unsere selbstfahrenden Gäste. Zwar nicht auf Schritt und Tritt. Aber abends vor dem Hotel steht er parat. Tagsüber kann er per Funkruf zu einem Brennpunkt beordert werden.

Wenn der Max schon durch Italien kurvt, soll er sich auch gleich nützlich machen und sich um Ihr Gepäck kümmern. Das ist bequem. Für Sie. Denn dadurch  entfällt das oftmals lästige Verstauen. Ohne Koffer  verbessern Sie Ihr Leistungsgewicht. Das soll auf kurvenreichen Sträßchen kein Nachteil sein. Der Max transportiert auch eine Art Feldküche. Sie kommt zum Einsatz bei einem Picknick unmittelbar an der Mille Miglia Strecke mitten im Chianti-Gebiet. Das ist bellissimo!



Mit unserem Reiseprogramm wollen wir für Kurzweil sorgen. Langeweile ist uns ein Gräuel. Deshalb verzichten wir auf Wiederholungen. Wir verweisen in wichtigen Passagen auf das Programm der Komfortbusreise.


Dienstag, 15. Mai
Mille Miglia Abend


Der Startschuss zum großen Alpen-Springen, einer verkappten Vier-Schanzen-Tournee, fällt zwar erst am Mittwoch. Aber viele Teams wählen Tübingen als Zwischenstation. Seit Jahren laden wir bereits am Dienstag Abend zum Mille Miglia Abend ein. Früher waren die Teams in Tübingen, wussten oftmals nicht so recht, was sie mit dem Abend anfangen sollten. So ist die Idee des Mille Miglia Abends entstanden. Mit dem Besuch im Boxenstop können Sie unsere einmalige Sammlung hochkarätiger Rennsport-Fahrzeuge sowie weit über 1000 Spielsachen in aller Ruhe anschauen. Aber vor allem erste Kontakte knüpfen.

Die Einladung zum Mille Miglia Abend nehmen die meisten Gäste gerne an. Vor allem wer eine weite Anreise hinter sich hat, ist dankbar für die Zwischenstation. In den nächsten Tagen werden Sie noch einige Kilometer zurücklegen. Sie brauchen nicht gleich am ersten Tag mit aller Härte duschen.

Einige Teams transportieren ihre Fahrzeuge auf einem Hänger nach Tübingen. Sie wollen den besonderen Fahrgenuss erst ab hier genießen. Diesen Teams bieten wir gerne Parkplätze für ihre Zugfahrzeuge an. Zum Mille Miglia Abend sind natürlich auch die Gäste aus der näheren Umgebung herzlich eingeladen. Also alle. Und auch sie kommen gerne. Denn man trifft an diesem Abend Bekannte. Wer zum ersten Mal mit Boxenstop reist, muss sich keine Sorgen machen. Alle finden zügig Anschluss. Kein Wunder. Die Wellenlänge stimmt. Bei italienischem Weinen und Speisen vom Büffet lässt sich gut reden, zum Teil richtig gemütlich schwätzen oder wäre jetzt „schnaken“ besser? Oftmals verabreden sich Teams für den nächsten Tag. Sie wollen gemeinsam zum Alpensprung ansetzen.

Der Mille Miglia Abend ist wie ein Turbo. Alle Rädchen drehen schneller, verdichten immer höher, bringen den unbedingten Wunsch für den Startschuss zum Glühen. Wie früher an Heiligabend, als die Bescherung so lange auf sich hat warten lassen.


Mittwoch, 16. Mai
Erster Mille Miglia Tag


Endlich. Heute hält Sie nichts mehr. Die Karawane zieht los. Der Gardasee, konkret das Vier-Sterne Hotel Savoy Palace in Gardone Riviera ist Ihr Ziel. Zwischen Tübingen und Gardasee liegen schon ordentlich Kilometer. Rechnen Sie mal einfach mit rund 600. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Auch an den Gardasee. Der schnellste über die Autobahnen Gotthard- Chiasso- Mailand oder vorbei an Innsbruck- Bozen- Rovereto. Beide Wege laufen zügig. Aber so richtig spannend sind sie jedenfalls nicht. Da kennen wir bessere Strecken. Wie wär´s über den Julierpass – St. Moritz – Bernina? Klar, die Alpenpässe kosten Zeit. Die vielen Kurven wollen gestemmt werden. Aber sie bieten allesamt einen riesen Fahrspaß. Wenn das Wetter nur einigermaßen mitmacht, und das wünschen wir Ihnen, ist das der zünftigste Weg. Sofern es Petrus mit dem Winter nicht übertreibt, wird Sie keine Wintersperre aufhalten, liegt Ihnen der Weg über das Engadin zu Füßen. Wenn unterwegs Ihr Sitzfleisch schmerzt, sollten Sie eine Pause einlegen. Als Motivation halten Sie sich den Gardasee und Ihr Vier-Sterne Savoy Palace Hotel vor Augen. Denn wenn Sie dort auf den Parkplatz oder in die Tiefgarage einbiegen, haben Sie´s für heute geschafft.

Der Gardasee müsste Sie mit angenehmen Frühlingstemperaturen empfangen. Viele Pflanzen stehen bereits im besten Saft, sind ein untrügliches Zeichen: Sie sind im Süden. Hier ist das Frühjahr bereits angekommen. Sie wohnen in einem schönen 4-Sterne Hotel in Gardone Riviera, nur einen Steinwurf vom Gardasee entfernt. Sie sind angekommen.

Um 20 Uhr treffen sich alle Gäste zum gemeinsamen Abendmehrgängemenü. Halt! Eine kleine Korrektur: zuerst zum Begrüßungsaperitif. Wenn´s irgend geht, auf der großzügigen Terrasse des Hotels. Das macht Laune.

Wir sprachen von der Freiheit, die Sie genießen. Es gibt eine Einschränkung. Das ist das gemeinsame Abendessen. Darauf legen nicht nur die Hotels, sondern auch wir großen Wert. Denn bei einer solchen Reise ist das gemeinsame Erleben auch wichtig. Es ist wahrlich nicht besonders prickelnd, wenn sich der Beginn des Abendmenüs lange hinauszögert.

Die Busreisegäste übernachten ebenfalls in Gardone Riviera. Und zwar im Vier-Sterne-Grand-Hotel Gardone. Beide Hotels liegen nur einen Steinwurf auseinander. Es zwingt sich förmlich auf, sich abends in einem der Straßencafés zu verabreden und den lauen Frühjahrsabend im Freien zu genießen. Das sind wir zwar in unseren Gefilden um diese Jahreszeit nicht gewohnt. Aber hier in Italien geht´s locker. Wenn dann noch ein Sprizz im Glas steht, eines der angesagtesten Getränke in Italien, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.


Donnerstag, 17. Mai
Zweiter Mille Miglia Tag


Sie hatten einen Traum. Wie seinerzeit der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King. Aber nicht von Freiheit und Gleichheit, sondern von Zylindern. Ein, zwei, vier, sechs, acht, zwölf Zylindern. Ordentlich verpackt. In einer Hülle aus Aluminium oder Stahl. 370 mal. Welch ein Zufall. Genauso viele wie bei der Mille Miglia an den Start gehen. Selbst beim Frühstück haben Sie einen Rot- , Grün- oder Silber-Schleier vor den Augen. Keine Sorge. Sie benötigen deswegen keinen Arzt. Was Sie brauchen, und zwar möglichst bald, ist die Mille Miglia.

Sie stärken sich vom Frühstücksbüffet, gehen kurz nochmal an den See, bestätigen sich mehrfach wie schön Sie es haben. Danach treten Sie aufs Gaspedal, gibt´s nur noch eine Richtung: Brescia. Dorthin reisen Sie auf kurzem Weg. Mitten ins Zentrum. Die Italiener haben vorgesorgt, wissen, dass Sie kommen. Deshalb haben sie zahlreiche Parkhäuser äußerst zentral errichtet. Sie wissen genau, welchen Platz Sie ansteuern. Denn Ihre Reiseunterlagen lenken Sie hin. Beinahe so, als ob Sie jeden Tag Brescia ansteuern würden.


Den Weg ins Parkhaus empfinden Sie noch als relativ normal. Wie andernorts auch. Wenn Sie jedoch den ersten Schritt aus dem Parkhaus heraus machen, spüren Sie den Ausnahmezustand. Wie gesagt: 370 alte Autos, die jüngsten Baujahr 1957, machen sich breit, drücken die altehrwürdigen historischen Gebäude der Innenstadt an den Rand. Alle Teams warten auf den Start. Das geht noch einige Stunden. Die können Sie nutzen, um die Fahrzeuge, die oftmals nach Marken geordnet aufgestellt sind, in Ruhe zu betrachten. Ruhe? Gut, das kann in diesem Zusammenhang sich nur auf die Zeit beziehen. Denn ruhig geht es in Brescia nicht zu. An der einen Stelle brummelt ein 8-Zylinder geduldig vor sich hin, an einer anderen bricht ein 12-Zylinder mit der Ruhe. Der BMW 1-Zylinder-Motor einer BMW Isetta schüttelt gemütlich vor sich hin, die 4-Zylinder drehen relativ unspektakulär, bei den 6-Zylindern klingt´s schon mehr nach Musik. Und bei den 12-Zylindern wähnen Sie sich in der Mailänder Scala. Italienische Oper in großem Stil ist angesagt.

Die Altstadt von Brescia ist eine mittelprächtige Sensation. Ein solches Bild, einen solchen Auftrieb können Sie sich andernorts wirklich nicht vorstellen. Das ist Italien, das ist die Mille Miglia. Sie ist einzigartig.


Die meisten Teams gehen ihre Sache gelassen an. Was soll Hektik. Die gibt’s in den nächsten Tagen noch auf mehreren Abschnitten. Und vor 20 Uhr verlässt eh keiner die Startrampe an der Via Venezia.

Für viele Besucher, das Boxenstop Team eingeschlossen, ist der Tag in Brescia ein Höhepunkt. Der Mix aus Motorensound, startenden Fahrzeugen, interessanten Menschen, hat was. Fotografen werden schier verrückt, was sie alles vor ihre Linse bekommen. Es ist einfach gigantisch.

Möglicherweise hält sich Ihre Begleitung nicht so intensiv mit alten Autos wie Sie. So nach ein, zwei Stunden darf´s doch durchaus auch mal etwas anderes sein. Kein Problem. Die zahlreichen Geschäfte haben sich für die Mille Miglia besonders herausgeputzt. Italien ist das Land der Mode. Dieser Beweis wir Jahr für Jahr, Besuch für Besuch angetreten. Hier wird Mode gemacht. Und auch getragen.

Für die Restaurant-Betreiber fallen Weihnachten und Ostern zusammen. Sie haben sich auf viele Besucher eingestellt. Tischen, aus unserer Sicht zu fairen Preisen, Leckeres auf.

Am Nachmittag, so gegen 16 Uhr wird es ruhiger. Die Teams fahren zurück zum Hotel, genießen italienische Nudelgerichte. Die geben Muckis, sorgen für Ausdauer. Davon können die Teams in den nächsten drei Tagen nicht genug haben.

Mit dem Rückzug wird es auch für Sie Zeit, Ihre Zelte in Brescia abzubrechen.

Vor Ihnen liegen noch rund 300 km Richtung Adria. Ihr Ziel ist San Marino. Jawohl, Sie haben richtig gelesen. Zum zweiten Mal bieten wir ein Hotel in diesem Mini-Staat. Sie übernachten im Vier-Sterne Best Western Hotel San Marino. Wir empfehlen Ihnen den Weg über die Autostrada. Klar,  rechts und links der Autobahn führen ebenfalls Straßen Richtung Süd-Osten. Aber die kosten kernig Zeit. Wir wollen sie Ihnen nicht empfehlen. Lassen Sie Ihren Old-/ Youngtimer auf der Autostrada vor sich hin brummen. Geben Sie ihm vernünftige Drehzahlen, lassen Sie Brescia nochmals Revue passieren. Wie wär´s mit Eros Ramazotti, Zucchero, Laura Pausini, Paolo Conte? Mehr italienisches Feeling können Sie sich kaum geben.

Um 20 Uhr sollten Sie in San Marino den Anker werfen. Wir laden zu einem weiteren Abendmehrgängemenü ein.


Freitag, 18. Mai
Dritter Mille Miglia Tag
Bergsteigen und Kurven


Sie können den Tag wesentlich entspannter angehen als die Teams der Mille Miglia. Für diese geht eine kurze Nacht zu Ende. Gestern Abend/ Nacht die Etappe von Brescia nach Bologna. Bei der Zielankunft stand bei den meisten der Uhrzeiger deutlich nach Mitternacht. Heute Morgen Start in der Emilia Romagna, abends das Ziel in der ewigen Stadt am Tiber. Das ist ein gewaltiger Streifen, bei dem sich zu allem „Überdruss“ auch noch der Apennin groß und mächtig in den Weg stellt.

Sie lässt dieser „Ritt“ kalt. Sie haben zwar heute ebenfalls einige äußerst kurvenreiche Kilometer vor sich, auch über Berg und Tal, wie auf der Achterbahn. Aber mit rund 220 km entschieden kürzer. Ihr Startschuss fällt erst am frühen Nachmittag.

Für Sie steht zunächst das alte San Marino, hoch auf einer schroffen Felsplatte gelegen, auf dem Programm.

Die Durchfahrt durch die historische Altstadt ist eine alljährliche, unumstößliche Pflichtübung jeder Mille Miglia. Dieser Abschnitt ist im wahrsten Sinne einer der Höhepunkte.

Sie sind dabei, erleben die Karawane absolut hautnah. Noch hautnaher als gestern. Sie nehmen an einem der wenigen Tische der Straßencafés Platz. Sie genießen Ihre Pizza, Ihre Pasta, Ihren Vino Rosso. Kaum eine Armlänge von Ihnen entfernt donnert die Parade der Mille Miglia vorbei. Nicht schnell. Das geht in den engen Gassen beim besten Willen nicht. Dafür jedoch richtig laut. Was meinen Sie, wie ein Auspuff, der auf der rechten Seite mündet, bei einem Gasstoß Ihre Tischdecke verwirbelt? Bockstark.

Aber so weit ist es morgens noch nicht. Sie schlafen aus. Schauen bei Ihrem Auto nach dem Rechten, frühstücken, trödeln ein bisschen vor sich hin. Sie besuchen das naheliegende Ferrari und Abarth Museum in Maranello Rosso oder fahren rechtzeitig mit der Seilbahn nach San Marino alto. Sie verlassen die Bergstation. Keine 10 m danach stehen Sie schon auf der Piste.

Die Mille Miglia Autos hören Sie schon von Weitem. Serpentine für Serpentine schrauben sie sich nach oben. In den engen Gassen dröhnen die Motoren, dass es nur so eine Freude für Ihr Trommelfell ist. Vor allem die SSK Mercedes mit ihrem laut heulenden Kompressor kündigen von Weitem ihr Kommen an.

Die Mille Miglia Autos, San Marino und die Marken im Hintergrund ergeben ein super Motiv für jede Fototapete.

Gegen 14.30 Uhr kehren auch Sie San Marino den Rücken. Die Abgaswolke verzieht sich. Sie machen sich ebenfalls aus dem Staub. Auf einer supergeilen Straße geht´s nach Westen in die Toskana.

Falls Sie sich jetzt noch eine Mille Miglia Startnummer auf Ihren Wagen kleben, glauben Sie wirklich, Sie sind dabei. Was heißt glauben: Sie sind dabei. Alles ist Realität.

Ihr Ziel, das kleine Radda in Chianti liegt rund 200 Kilometer entfernt. Sie meistern eine Kurve nach der anderen.



Samstag, 19. Mai
Vierter Mille Miglia Tag


Heute haben Sie zunächst die Qual der Wahl: Siena oder Chianti Gebiet? Das ist die Frage. Was spricht für Siena? Die tolle Altstadt. Für viele zusammen mit Florenz die schönste der Toskana, wenn nicht gar von ganz Italien. Wenn der Mille Miglia Tross mitten durch die Stadt über den Hauptplatz gemächlich rollt, bebt trotzdem das alte Gemäuer. Siena ist eindrucksvoll, ähnlich San Marino. Aber kein so krasser Gegensatz im Vergleich zum Chianti Gebiet. Hier kommen die Autos oftmals richtig mit Schmackes durch. Eine Traumlandschaft mit Weinbergen, Olivenhainen, Zypressen, alten Gehöften, historischen Dörfern. Hier haben Menschen seit tausenden von Jahren gelebt, ihre Infrastruktur außergewöhnlich gekonnt, naturschonend und –nah geschaffen. Wenn´s nach dem Boxenstop Team geht, geben wir dem Chianti Gebiet eindeutig den Vorrang. Es passt super zur Boxenstop Trilogie:

•    Brescia: Die meist parkenden Autos können in der historischen Altstadt in Ruhe bestaunt werden.
•    San Marino: Der Tross ist ebenfalls in historischem Gefirt in Bewegung, zwar langsam, aber immerhin.
•    Chianti-Gebiet: Hier werden die Autos bewegt, oftmals zügig, sind sie in ihrem Element. Solche Straßen, Streckenabschnitte hatten ihre Konstrukteure seinerzeit bei ihrer Arbeit am Reißbrett im Kopf. Ganz sicher.

Siena und das Chianti-Gebiet können Sie leider nicht miteinander verknüpfen. Zumindest, wenn Sie die Mille Miglia sehen wollen. Ansonsten haben Sie genügend Zeit für beide Ziele.

Wir schlagen Ihnen am Morgen ein paar heiße Kurven im Chianti-Gebiet vor, am Ende Ihrer kurvenreichen Fahrt erwartet Sie Greve in Chianti mit seinem wunderschönen Wochenmarkt. Hier spielt sich italienisches Leben pur ab. Dieser Markt wird jeden Samstag für  die Italiener und nicht für die Touristen aufgebaut.

Boxenstop schlägt auf diesem Wochenmarkt regelmäßig heftig zu. Das muss sein. Denn beim anschließenden Defilee der Mille Miglia laden wir alle Teilnehmer, die Selbstfahrer wie die Busreisegäste zu einem italienischen Picknick ein. Sie stehen an der Straße, lassen die Autos an sich vorbeidonnern. Natürlich auch den 300 SLR, den ungekrönten König einer jeden Mille Miglia. Sie genießen Chianti Rosso, Prosciutto, Pane, Formaggio, Pomodori, Salame, Carpaccio…
Das hat was. Glauben Sie´s uns.

Am Nachmittag relaxen Sie im Hotel. Das tut auch mal gut. Am Abend sind Sie aushausig. Sie reisen in einem italienischen Bus in ein Restaurant wo Mama in der Küche das Regiment führt, das Zepter eindrucksvoll schwingt. Und wie! Die Frau ist auf Zack. Sie kocht Nudeln, da würden Sie am liebsten hinein liegen. Che buono! Che delizioso! So köstlich schmecken sie. San Donato heißt der Flecken wo sich alles abspielt.




Sonntag, 20. Mai
Heimreise

Arrivederci, ciao!
Alles vorbei.


Die Mille Miglia 2012 ist Geschichte. Die Besten werden heute Morgen in Brescia geehrt. Mehr intern, mit geringer oder keiner Außenwirkung. Jedenfalls lohnt sich Brescia heute nicht mehr.

Der Weg zurück steht an. Für manche unserer Gäste ein weiter. Aber selbst bis Tübingen sind es gute 800 km, die heruntergerissen werden möchten. Ganz ordentlich weit. In Ihrer „Not“ werden Sie die italienische Autostrada wohl nicht völlig aus Ihrem Reiseprogramm ausschließen können.

Der schnellste Weg führt über Florenz, Bologna, Parma, Mailand, Chiasso in die Schweiz, vorbei am Luganer See. Durch den Gotthard erreichen Sie die deutschsprachige Schweiz. Über Schwyz, Zürich, Winterthur, erreichen Sie Deutschland. Tja, und dann sind Sie bald wieder zuhause.

Ciao, bella Italia, Arrivederci, ci ritorniamo!

Unsere Leistungen für Sie:

•    1 x Übernachten mit Frühstücksbüffet in einem guten Hotel in Garadone Riviera (4-Sterne) inkl. Mehrgängemenü
•    1 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Palace Best Western (4-Sterne) in San Marino inkl. Mehrgängemenü
•    2 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im My One Hotel (4-Sterne) in Radda inkl. 1 x Mehrgängemenü
•    1 x Abendessen in einem schönen Restaurant
•    Mille Miglia Abend im Boxenstop inkl. kalt/warmen  Büffet
•    Mittagspicknick
•    Koffer- und Pannenservice
•    Detailliertes Roadbook und Straßenkarte
•    Reisebegleitung

Ihr Reisepreis:

•    pro Person            € 685,--
•    Einzelzimmerzuschlag    €  140,--


Kontakt/Buchung

Ich interessiere mich für diese Reise. Bitte nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.

Mille Miglia mit dem eigenen Oldtimer oder Youngtimer

 

aus dem Boxenstop-Magazin "Freizeit und Reisen" als PDF zum Download

 

Boxenstop Mille Miglia Fotoalbum