Mille Miglia
5. bis 9. Mai 2010
1000 Meilen Italien
Reise im Old-/ Youngtimer
Die Mille Miglia reizt Sie schon seit langem, juckt mächtig unter den Nägeln. Sie haben schon so viel Interessantes gelesen, gehört, möglicherweise die Mille Miglia auch schon mal live erlebt. Dieses Mega-Oldtimer-Event ist eine riesen Nummer, die Sie sich persönlich (wieder einmal) gönnen wollen, ja müssen, damit Ihr Weltbild weiterhin im Lot bleibt.
Der Weg nach Italien, bis tief in die Toskana ist weit. Klar, im Komfortreisebus geht das bequemer. Aber das wollen Sie nicht. Sie wollen sich die Mille Miglia tutto completto selbst geben. Sie wollen vieles hautnah mit dem entsprechenden Feeling erleben. Sie wollen selbst ins Lenkrad greifen, Schalten, Bremsen, Gasgeben. Ihnen ist es nach einem besonderen Kick.
Ein Start bei der Mille Miglia kommt für Sie nicht in Frage. Dagegen gibt es viele Gründe. Wie es auch für den Start, zwar deutlich weniger, aber einen ganz triftigen gibt: Sie wollen bei der Mille Miglia mitfahren. Gut, in diesem Jahr haben Sie sich anders entschieden. Sei es, dass Ihr Fahrzeug die Kriterien für das Starterfeld nicht erfüllt. Oder Ihnen die 1600 Kilometer Italien einfach zu anstrengend sind (Sie sind´s, glauben Sie´s uns). Oder das Startgeld zu hoch ist. Oder Ihnen die Rolle des Zuschauers einfach mehr gibt. Sei´s drum. Sie wollen in jedem Fall bei der Mille Miglia im eigenen Auto dabei sein. Andererseits ist Ihnen das mühsame Vorbereiten einer solch weiten Tour zu aufwändig, birgt zu viele Risiken. In welchem Hotel würde ich mich wohlfühlen, wo stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche Punkte muss ich bei der großen Norditalien-Schleife in jedem Fall anfahren? Was ist, wenn eine Panne passiert? Bin ich dann hilflos aufgeschmissen trotz Mitgliedschaft in einem Automobilclub? Ist der gesamte Urlaub futsch? Fragen über Fragen. Eigentlich ist Ihnen Ihre Freizeit viel zu wertvoll, als dass Sie experimentieren wollen. Sie verlassen sich gerne auf den Rat und die Organisationskraft anderer, die wissen, von was sie reden.
Von Anfang an, seit über 10 Jahren, bieten wir die Mille Miglia auch für Selbstfahrer an. Wir kennen die Mille Miglia, ihren Ablauf, ihre schönsten Punkte mittlerweile genau, bieten gute und günstig gelegene Hotels. Wir wissen aber auch, dass nur Mille Miglia schauen, vielen einfach zu wenig ist. Mit fünf Tagen Italien kann man viel anfangen. In jedem Fall auch Land und Leute dieser alten europäischen Kulturlandschaft kennen lernen. Passt alles bestens zusammen: Fahren im eigenen Old- /Youngtimer, Mille Miglia schauen, gut essen und schlafen, abwechslungsreiches Kulturprogramm, Erholung, Pannenservice, Kontakt zu anderen Autoliebhabern. Im eigenen Auto können Sie sich die Mille Miglia, ja die gesamte Italien-Reise viel persönlicher schnitzen.
Mit dem Boxenstop haben Sie einen starken Partner. Der gibt Ihnen Sicherheit. Und bietet allerlei Annehmlichkeiten. Beispiel gefällig? Ihren Koffertransport von Tübingen nach Italien und von einem Hotel zum andern. Halten Sie Ihr Leistungsgewicht so gering wie möglich. Vermeiden Sie jedes unnötige Kilogramm. Sofern Sie dem einen oder anderen Ersatzteil eine Runde Italien gönnen möchten, ist dies ebenfalls kein Problem. In unserem Max, unserem Werkstattwagen, haben wir genügend Platz. Mit den umfangreichen Reiseunterlagen geben wir Ihnen zahlreiche Routenvorschläge mit auf den Weg. Natürlich nicht über Autobahnen. Die findet jeder. Dazu bedarf es nicht einmal eines Navis. Wir schlagen Ihnen vielmehr für Lombardei, Emilia Romana, Toskana, Umbrien Strecken vor, die abseits der großen Routen verlaufen. Bei einer Boxenstop-Reise spielt sich das Leben hinter dem „Vorhang“ ab. Da ist es übrigens oftmals viel interessanter. Glauben Sie`s uns.
Wer Boxenstop bucht, fährt nicht im Konvoi. Sie bestimmen selbst, um welche Uhrzeit Sie das Hotel verlassen, welche Punkte Sie anfahren möchten. Es gibt nur eine Zeitvorgabe. Die betrifft das Abendessen. Um 20 Uhr bitten wir alle Teams zu Tisch. Das muss sein. Denn gemeinsam macht das Abendmenü mehr Spaß.
Dienstag, 4. Mai, Mille Miglia Abend
Offiziell fällt der Startschuss zur Mille Miglia Reise erst am Mittwoch, also einen Tag später. Aber seit Jahren lädt Boxenstop am Vorabend der großen Mille Miglia Reise zum Mille Miglia Abend, ein. Vor allem die Teams, die etwas weiter entfernt, nördlich und westlich von Tübingen zuhause sind, nutzen dieses Angebot gerne. Sie verteilen die Anreise auf mehrere Tage. Muss ja auch nicht sein, eine so weite Strecke wie nach Brescia auf einem Sitz herunterzuspulen. Falls jemand seinen Oldtimer nicht auf eigener Achse bis nach Tübingen fahren, sondern auf einem Anhänger hierher bringen möchte, darf er dies gerne tun. Wir haben genügend Parkplätze um Zugfahrzeug und Trailer abzustellen.
Gäste aus der näheren Umgebung kommen ebenfalls gerne zum Mille Miglia Abend. Er ist einfach die ideale Einstimmung auf das Kommende. Was würde besser zu einem solchen Abend passen, als ein Büffet mit italienischen kalt / warmen Speisen und Vino Rosso e Bianco? In kürzester Zeit wähnen sich unsere Gäste südlich der Alpen. Kein Wunder. Denn der Mille Miglia Abend findet mitten im Boxenstop Museum, also zwischen all den schönen Autos, Sportwagen, Motorrädern und Spielsachen, statt.
An diesem Abend treffen sich „Alte Bekannte“ oder lernen sich „neue Gesichter“ kennen. Meist mit einem großen Hallo. Einige Gäste geben sich die Mille Miglia jährlich. Das muss sein. Das Boxenstop Team gehört übrigens auch zu diesen Hardcore-Typen. Neulinge, die Novizen, fühlen sich aber ebenfalls schnell wohl und aufgenommen. Irgendwie haben wir alle eine ähnliche Wellenlänge. Es ist wirklich kein Problem mit zunächst Fremden Kontakt aufzunehmen, später vielleicht sogar Freundschaften zu begründen.
Gästen, die im eigenen Auto zur Mille Miglia reisen, bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit für „Fahrgemeinschaften“. In jedem Jahr tun sich Teams, teilweise spontan zusammen, um am nächsten Tag über die Alpen zu springen.
Der Mille Miglia Abend ist untrügliches Zeichen dafür, dass das Warten vorbei ist. Nur noch wenige Stunden trennen vom Aufbruch.
Mittwoch, 5. Mai, Erster Mille Miglia Tag
Aufsitzen!
Auf Los geht´s los! Ab jetzt gibt´s kein Vertan mehr. Die Richtung ist definiert. Ebenso das Ziel. Brüder im Geiste, es geht südwärts! Mehrere Wege führen bekanntlich nach Rom. Auch nach Oberitalien, nach Brescia, an den Gardasee. Sie können die Transferreise relativ zügig hinter sich bringen. Sie düsen über die Autobahn entweder über Brenner oder Gotthard nach Italien. Sie können´s aber auch wesentlich gemächlicher angehen und die Autobahn links liegen lassen. Eine tolle Strecke führt über den Julierpass, St. Moritz, Bernina Richtung Brescia. Diese Strecke kostet Zeit. Denn die rund 600 km auf kurvenreichen Strassen wollen gefahren werden. Aber wenn das Wetter nur einigermaßen mitspielt und die Pässe von ihrer Wintersperre befreit und wieder befahrbar sind, kann der Weg oben drüber außergewöhnlich reizvoll, sagen wir´s auf italienisch „grandioso“, sein. Aber schlussendlich entscheiden Sie allein darüber, wie viel Vorfreude Sie heute schon geben wollen.
Eins ist sicher, und das ist Ihr Ziel am Gardasee. Sie übernachten im Vier-Sterne-Ramada Hotel Lake Garda in Moniga del Garda.
Das Hotel verfügt über Garagenplätze.
Um 20 Uhr treffen sich alle Teams zum Begrüßungsaperitif südlich der Alpen und anschließend zum Abend-Mehrgangmenü.
Das Boxenstop-Team ist ebenfalls vor Ort. Die gesamte Reise wird vom Boxenstop-Team begleitet. Ehrensache, das muss sein. Wir sind dabei!
Donnerstag, 6. Mai, Zweiter Mille Miglia Tag
Mille Miglia Tag.
Brescia, eine außerordentlich reizvolle Stadt, unmittelbar am Fuß der Bergamasker Alpen gelegen, ist Ihr erstes Ziel. Auf dem Weg nach Brescia passieren Sie das Mille Miglia Museum. In einem ehemaligen Kloster wird die Geschichte dieses Klassikers eindrucksvoll erzählt und dargestellt. Sie sollten sich dieses Museum gönnen. Boxenstop lädt dazu ein. Anschließend fahren Sie die restlichen Kilometer in das alte Zentrum. In der Altstadt gibt es ein ordentliches Parkangebot. Möglicherweise sogar direkt unter der Piazza del Vittorio. Das wäre natürlich toll. Dann haben Sie nur wenige Meter ins Zentrum der Mille Miglia. Von weitem hören Sie schon die Motoren. Knapp 400 Teams bereiten sich den gesamten Tag über auf den Start vor. Um 20 Uhr fällt die Startflagge, geht es hinaus in die Nacht, auf den Weg nach Ferrara. Aber soweit ist es heute morgen weiß Gott noch nicht. Sie haben Gelegenheit, die Fahrzeuge in aller Ruhe anzuschauen. Der Veranstalter versucht - übrigens mit Erfolg - die Fahrzeuge nach Marken zu ordnen und sie entsprechend in der Fußgängerzone aufzustellen. Das ist zugegebenermaßen nicht jedermanns Geschmack. Der vorhergehende Veranstalter, Signor Franchi, überließ das Parken dem freien Spiel der Kräfte. Für die Zuschauer war dies italienischer, deutlich ursprünglicher. Aber unabhängig davon können Sie einen breiten Abriss der bei der Mille Miglia jemals gestarteten Fahrzeugtypen anschauen und fotografieren. Sie wissen ja, startberechtigt sind nur die Fahrzeugtypen, die zwischen 1928 und 1957, also bei der richtig scharfen Mille Miglia durch die Lande gedroschen wurden. Wir möchten Wiederholungen ersparen. Deshalb empfehlen wir Ihnen das Programm unserer Komfortbusreise zu studieren. Dann sind Sie gut informiert. Für die Mittagspause haben sich die Kneipiers bestens vorbereitet. Kein Wunder, denn einen solchen Ansturm erleben die auch selten. Nehmen Sie in einem der zahlreichen Straßencafés Platz, lassen Sie sich die italienische Frühjahrssonne aufs Haupt scheinen. Genießen Sie das bunte italienische Treiben. Sie werden sich wohl fühlen. Mit etwas Glück begegnet Ihnen auch einer der zahlreichen Mille Miglia Teilnehmer und auch – ehemalige Haudegen. Stirling Moss gibt sich regelmäßig ein Stelldichein. Der Sir, mittlerweile über 80 Jahre, zeigt sich gerne seinen Fans, genießt seine Popularität. Übrigens völlig zu Recht. Denn was er 1955 mit seinem britischen Beifahrer Denis Jenkinson zwischen Brescia - Rom - Brescia gezaubert hat, ist schlichtweg unvorstellbar. Gut 10 Stunden Fahrzeit für 1600 km zeugen von einem mächtigen Schnitt. Sie können sich zwar keine Mille Miglia Startnummer auf Ihr Auto kleben. Aber wenn Sie später mit Ihrem Auto weiter Richtung Süden düsen, können Sie sich fühlen wie Sir Stirling Moss, Tazio Nuvolari, Fritz Huschke von Hanstein und wie die anderen Mille Miglia Helden.
Brescia bietet nicht nur den männlichen Besuchern einiges. Auch die weiblichen kommen auf ihre Kosten. Zuallererst mit den schönen Autos und wohlgeformten Karosserien. Aber auch mit Läden, die an diesem Tag eine besonders interessante Auswahl führen. Allein schon ein Bummel entlang der Schaufenster macht Appetit, erzeugt Kaufwünsche. In Italien ist die Mode zuhause. Das hat dem Boxenstop-Team vor Jahren eine Verkäuferin in einer Boutique erklärt. Und die junge Dame hat Recht. Sie werden sehen. Italien bietet tolle Kleider, Schuhe und was man sonst noch alles gerne an sich trägt.
Am Nachmittag sollten Sie sich von Brescia losreißen. Ihr Weg führt an die Adria nach Rimini. Natürlich pfupfert es Sie, den abendlichen Start zu erleben, vor allem weil in diesem Jahr 100 Ferraris den Prolog geben. Ob dieser geballte Ferrari-Auftritt eine gute Idee des Veranstalters war, wird sich zeigen. Aber weder unsere Gäste im eigenen Auto noch die Busgäste werden sie erleben. Denn alle fahren Richtung Süden, damit sie am nächsten Tag einen weiteren Höhepunkt der Mille Miglia, die Durchfahrt durch San Marino, erleben können. Es wäre einfach zu weit, erst am nächsten Morgen den Weg an die Adria unter die Räder zu nehmen. Sie müssten in aller Herrgottsfrühe Ihr Bett verlassen. Boxenstop hat den Start in Brescia wiederholt erlebt. Ebenso wie San Marino. Unser Urteil, wir teilen es wohl mit vielen Gästen, ist klar: San Marino ist besser, lohnt den frühen Abschied.
Sie übernachten in Rimini, im Vier-Sterne-Hotel Gallia Palace.
Freitag, 7. Mai, Dritter Mille Miglia Tag
Lockruf
Jawohl, Sie hören ihn schon am frühen Morgen. San Marino holt Sie aus allen Träumen. Sie haben hoffentlich gut geschlafen. Von Alfa Romeo, Aston Martin, Cisitalia, Ferraris, Fiat, Jaguar, Lancia, Maserati, Mercedes Benz, Pegaso, Porsche, geträumt. Sie genießen Ihr Frühstück, bevor Sie die nächsten Kilometer in Angriff nehmen. Sie können´s durchaus etwas gemütlicher angehen. Der Mille Miglia-Tross erreicht die hoch auf einem Felsplateau thronende alte Stadt, erst im Laufe des vormittags. Sie fahren auf der Strecke der Mille Miglia Teilnehmer Richtung Westen, kurvenreich bergauf nach San Marino alto. San Marino, dieser Zwergstaat wird als die älteste Demokratie bezeichnet. Sie werden mit einem großen Schild „Benvenuti in San Marino“ begrüßt - sonst würden Sie den Grenzübergang nicht bemerken. Erst wenn Sie Polizeibeamte sehen, das tun Sie an diesem Tag reichlich, stellen Sie an der Uniform fest, dass Sie nicht mehr in Italien weilen. San Marino ist eng mit Rom, mit der Regierung Berlusconi, wie mit jeder anderen italienischen Regierung verbandelt. Aber für ein paar Besonderheiten, insbesondere Steuern, bleibt man hier selbständig. Sie werden´s beim Tanken feststellen. Der Sprit ist günstig(er).
Am besten fahren Sie mit der Seilbahn, der sogenannten Funiculare, hoch auf`s alte Plateau. Keine fünf Meter neben der Seilbahnstation verläuft die Straße, auf der die Mille Miglia Teilnehmer später fahren werden. Mehr als Schrittgeschwindigkeit liegt nicht drin. Die Gassen sind von Haus aus schon recht eng. Durch die vielen Besucher werden sie noch viel enger. Auf dem Marktplatz, vor dem historischen Rathaus befindet sich eine Kontrollstelle. Alle Fahrzeuge werden den vielen Besuchern vorgestellt. Der italienische Streckensprecher hat ein Mundwerk wie ein Maschinengewehr. Und das über knapp drei Stunden. Kompliment an den Herrn und seine Stimme.
Als nächsten Abschnitt stechen die Teams in die Marken mit dem Ziel Urbino. Nach der Mittagszeit hat der letzte Mille Miglia Teilnehmer in San Marino seine Duftmarken gesetzt. Danach kehrt wieder die übliche Ruhe und Beschaulichkeit ein. Für Sie ein untrügliches Zeichen, dass Sie der Karawane folgen und weiter westwärts fahren müssen. Auch Sie durchqueren einen interessanten Teil der Marken, erreichen die Toskana, fahren vorbei an Arezzo ins Chianti- Gebiet. Auf der Strecke zwischen San Marino und Radda in Chianti kommt hundertprozentig Mille Miglia-Stimmung auf. Kurvenreicher geht`s nicht. Eine Krümmung folgt der anderen. Sie erleben einen unglaublichen Fahrspaß, der noch Wochen nachwirkt. Achtung! Kurven können süchtig machen. Sie können sich auf`s Fahren voll und ganz konzentrieren. Denn Ihre Navigation wird durch den Boxenstop-Streckenbeschrieb massiv erleichtert. Sie übernachten im Vier-Sterne-Hotel „My One“ in Radda. Das Chianti-Gebiet zählt zu den schönsten Gegenden Italiens. In Radda erfährt die Natur ihre Krönung. Ihr Hotel liegt etwas außerhalb des malerischen Fleckens auf einem Hügel. Von hier aus genießen Sie eine wunderbare Sicht. Wenn Sie auf den Hotelparkplatz einfahren, erinnert Sie das Gebäude mehr an eine italienische Burg als an seine wahre Bestimmung. Dieses Hotel, seine Anlage, sind ein Beweis dafür, wie naturnah in Italien, zumindest in dieser Region gebaut wird.
Möglicherweise können Sie nach der Ankunft und dem Abend-Mehrgängemenü den hoteleigenen Pool durchpflügen.
Samstag, 8. Mai. Vierter Mille Miglia Tag
Kommando zurück: Wieder Mille Miglia.
Sie haben die außergewöhnliche Ruhe Ihres Vier-Sterne-Hotels genossen. Wie wär´s, wenn Sie Ihr Frühstück vom Büffet auf dem Balkon, in die Frühjahrssonne blinzelnd, genießen würden. Von diesem Balkon liegt Ihnen das Chianti-Gebiet förmlich zu Füßen. Eine „schlechte“ Nachricht können wir Ihnen allerdings am Morgen nicht ersparen. Sie haben heute die Qual der Wahl! Sie können den Mille Miglia Tross auf freier Wildbahn im Chianti-Gebiet erleben. Oder in Siena, einer der schönsten italienischen Städte. Beide Passagen haben ihren Reiz. Allerdings sehen wir die freie Wildbahn leicht im Vorteil. Denn die Mille Miglia haben Sie bereits in San Marino und zum Teil auch in Brescia innerorts erlebt. Klar, der Marktplatz von Siena ist eine Wucht. Wie die gesamte Stadt. Aber vielleicht sollten Sie mehr ein Bild suchen, das sich Ihnen bisher noch nicht geboten hat.
Sie haben heute morgen zwar nicht alle Zeit dieser Welt. Aber Hektik muss nicht sein. Wie wär´s wenn Sie zuerst im nahegelegenen Greve einen tollen Wochenmarkt besuchen würden? Zum einen kennen wir einen urwüchsigen Weg von Radda nach Greve fernab jeglicher Hauptverkehrsstrasse mitten durch und über das hügelige Chianti-Gebiet. An diesem Morgen ist allein schon der Weg das Ziel. Der Wochenmarkt in Greve ist ebenfalls ein klasse Event. Denn er wird jeden Samstag für die Einheimischen und sicher nicht für Touristen, aufgebaut. Hier spielt sich italienisches Leben in Reinkultur ab.
Die Omnibus-Gäste werden in jedem Fall die Teams der Mille Miglia auf freier Strecke anfeuern. Das geht bekanntlich leichter von der Hand, wenn keiner Hunger schiebt. Deshalb werden alle Busgäste und alle Selbstfahrer, die sich für die freie Wildbahn entscheiden, zu einem gemeinsamen Picknick eingeladen. Stellen Sie sich bitte vor: Ein kurvenreicher, schneller Abschnitt, mitten im schönen Chianti Gebiet. Strahlend blauer Himmel. Üppiges italienisches Büffet und ein (wenig) Vino. Hat was? Oder? Und dann noch die Meute von über 300 Autos, die an Ihnen vorbeibraust. Und zwar mit die Besten der Szene. Vor allem der Mercedes Benz 300 SLR. Der Siegertyp von 1955.
Irgendwann lässt die Mille Miglia auch das Chianti-Gebiet hinter sich. Sie können sich nunmehr ebenfalls aus dem Staub machen und Ihr Hotel anfahren. Sie haben Zeit für den Pool, für ein Sonnenbad, für´s Relaxen. Das My One Hotel verwöhnt Sie am Abend wieder mit einem guten Mehrgängemenü.
Sonntag, 9. Mai, Heimwärts
Wo sind nur die letzten Tage geblieben. Der Mille Miglia Abend, die Fahrt an den Gardasee, Fahrzeugabnahme in Brescia, Rimini, San Marino, Greve, toskanische Wildbahn? Ja, alles ist wie im Flug vergangen. Die Mille Miglia 2010 ist bald Geschichte. Die Besten werden in Brescia mit italienischem Pomp geehrt. Und danach ist finito bis 2011.
Auch Sie brechen Ihre Zelte ab, machen sich auf den Weg Richtung Norden. Sie haben ein gutes Stück Arbeit vor sich. Denn von Radda sind es allein bis nach Tübingen über 800 km. Die wollen gefahren sein. Möglicherweise legen Sie einen Zwischenstopp ein. Bei der Quartiersuche sind wir Ihnen gerne behilflich. Auf der Heimreise kommt Trennungsschmerz auf. Allerdings bleibt ein Trost: 2011 ruft die Mille Miglia wieder zu sich, kann der Weg über die Alpen mit toller Aussicht auf eines der hochkarätigsten Oldtimer-Motorsportevents in Angriff genommen werden. Ciao, bella Italia, arrivederci, ci ritorniamo!
Unsere Leistungen für Sie:
- 4 x Übernachten mit Frühstücksbüffet und Mehrgängemenü in ausgewählten Hotels 4-Sterne)
- Mille Miglia Abend im Boxenstop inkl. kalt/warmen Büffet
- Eintritt Mille Miglia Museum
- Mittagspicknick
- Koffer- und Pannenservice
- Detailliertes Roadbook und Straßenkarte
- Reisebegleitung
Ihr Reisepreis:
pro Person € 635,--
Einzelzimmerzuschlag € 120,--






