Auto e Moto d’Epoca Padua
Italiens größte Oldtimermesse in PADUA
25. bis 28.10.2012
Geht`s Ihnen auch so? Die Old-/Youngtimersaison dauert zu kurz. Viel zu kurz sogar. Zwei Jahreszeiten sind zu wenig. Zunächst dauert es eine Ewigkeit, bis das Frühjahr gemächlich in die Gänge kommt. Meist auch nicht für lange. Wenn`s dann endgültig soweit ist, sticht der Planet unbarmherzig. Im August legt Petrus oft eine „künstlerische Pause“ ein. Im Oktober, wenn die Tage schon merklich kürzer werden und keiner mehr so richtig damit rechnet, dreht der Altweiber-Sommer an der Zeituhr, verwöhnt er uns tagsüber nochmals mit Sonne und Wärme. Aber so richtig passt alles nicht zusammen. „S`isch hald nemme des“.
Südlich der Alpen, in Italien, ist vieles anders. Die Stimmung ist meist besser als die Lage. Kein Wunder. Von Sonne, blauem Himmel und angenehmen Temperaturen haben unsere italienischen Nachbarn genügend. Bereits im März nähert sich das Thermometer der 20 Grad Marke. Acht Monate später liegt die Messlatte immer noch ähnlich hoch. Da kann man schon relativ locker ans Leben herangehen. Wenn uns Petrus hier ähnlich hätscheln würde, wären selbst wir lockerer. Das würde zwar Generationen dauern. Aber wir würden`s schaffen. Ganz sicher.
Wenn Ihr Herz in der zweiten Oktoberhälfte immer noch auto- oder motorradmäßig schlägt, sollten Sie seinem Drängen nachgeben, dorthin reisen, wo solche Wünsche gestillt und verwirklicht werden (können). Nach Padua zur Auto e Moto d`Epoca, einer Messe, die in den letzten Jahren förmlich explodiert ist. Sie gehört eindeutig zum Besten, was Europa aufzubieten hat. Das ist nicht nur unsere Einschätzung. Seit Jahren reisen wir zu dieser bedeutendsten italienischen Messe. Mit einem vollen Komfortreisebus. Jedes Mal sind unsere Gäste begeistert. Die „Wiederholungstäter“ stellen sogar fest, dass das Angebot von Jahr zur Jahr getoppt wird. Dieser klaren Ansage kann nicht widersprochen werden
Stellen Sie sich bitte vor: Sie warten zusammen mit anderen Passionisten als erste auf den Messeeinlass. Sie stehen im Freien. Es ist schon Mitte Oktober. Die Sonne scheint, wirft angenehme Temperaturen ab. Sie betreten das riesige Marktgelände. In den Hallen herrscht Ordnung. Wir könnten`s mit unserem teilweise gefürchteten Ordnungssinn nicht besser. Das üppige Angebot irritiert Sie zunächst. Wo sollen Sie denn nur mit Ihrem Rundgang beginnen? Bei den Ersatzteilen, Zweirädern, Restauratoren, Autos, Clubs, Spielsachen oder, oder, oder.
Sie finden bald Tritt. Die Orientierung klappt. Sie schlendern in den breiten Gängen, werden nicht geschubst oder gar geschoben. Sie verschaffen sich einen groben Überblick. Nicht nur in den Hallen. Auch auf dem Freigelände. Da halten Sie sich um diese Jahreszeit besonders gerne auf, fühlen sich wohl. Nicht nur Sie. Auch die anderen. Die entspannte Stimmung, das Flair, das außergewöhnliche Angebot, garantieren einen abwechslungsreichen Messe-Urlaubstag.
Padua liegt in Venetien, einer der schönsten Kulturlandschaften Italiens. Venedig, Vicenza, Verona, Ferrara, Abano Montegrotto, einer der bekanntesten Kurorte überhaupt. Alles liegt eng beieinander. Diese Region macht es dem Boxenstop leicht, seinen Gästen mehr als nur die Messe zu bieten. Kultur ist angesagt. Wie bei allen Boxenstop Reisen. Ob`s eine Sünde wäre, wissen wir nicht. Aber viel darunter würde sich sicherlich nicht`s abspielen, wenn wir diese Reise allein auf den Messebesuch reduzieren würden. Keine Sorge, Boxenstop bleibt sich treu. Wir bieten mehr – sehr gerne sogar.

Donnerstag, 25.10.
Anreise
Gemeinsam sind wir stark. Davon war schon die Rede. Das wollen wir uns vornehmen. Heute wird`s bewiesen. Locker schaffen wir den Sprung über die Alpen. Soweit ist es aber morgens um 7.00 Uhr bei Weitem noch nicht. Denn um diese Zeit startet der Boxenstop Komfortreisebus vom Boxenstop Museum aus nach Italien. Bereits ab 6.00 Uhr erwarten wir unsere Gäste mit Kaffee und ofenfrischen Brezeln. Die Abreise vom Boxenstop hat Qualität. Gäste, die von weit her kommen, wollen nicht auf den letzten Drücker nach Tübingen einbiegen. Bevor Sie morgens im Freien an einer unwirtlichen Haltestelle frösteln, ist es im Boxenstop gemütlich. Für die Autos ist ebenfalls gesorgt. Nur wenige Meter vom Boxenstop entfernt bieten wir in einem öffentlichen Parkhaus Flächen an. Boxenstop übernimmt die Parkgebühr. Ehrensache.
Über die Schwäbische Alb, vorbei an Ulm, Illertissen, führt der Weg Richtung Süden. Gerne bieten wir unterwegs weitere Zustiege an. Apropos anbieten: Noch keine Stunde von Tübingen entfernt, laden wir zu unserem beliebten Frühstück mit Kaffee ein. Bleiben wir beim Essen. Im Inntal kurz vor Innsbruck ist die Mittagspause – mit Imbiss – geplant.
Der Brenner unternimmt nicht einmal den Versuch, sich in den Weg zu stellen. Ihr Komfortreisebus meistert diesen alten Übergang locker. In Bozen, der Hauptstadt Südtirols, kommen Sie heute nicht ungestreift vorbei. Sie besichtigen die von Talfer und Eisack umflossene Altstadt mit ihren stattlichen Bürgerbauten, aus der Renaissance- und Barockzeit, den malerischen Erkern, Lichthöfen und Treppenhäusern. Bei einer Führung sollten Sie die bei Touristen so beliebte (Alt-) Stadt kennenlernen. Bevor Sie die restlichen Kilometer nach Padua unter die Räder nehmen, laden wir zu Kaffee und Kuchen ein. Es geht nichts über einen satten Magen.
Am frühen Abend treffen Sie in Abano Therme, dem weltberühmten Thermalort, ein. Sie steuern schnurstracks das zentral gelegene 4-Sterne Hotel Venezia an, Ihrem Zuhause für die nächsten Tage.
Um 20.00 Uhr wird ein üppiges kalt/warmes Büffet eröffnet. Da sind Sie dabei, geht gar nicht anders. Soviel haben Sie heute dann doch noch nicht zu sich genommen. Oder wohl doch?
In Abano sind die Temperaturen selbst nachts äußerst angenehm. Sie „zwingen“ förmlich zu einem kleinen Verdauungsspaziergang. Die Bar Ihres Hotels ist gut bestückt. Sie ist lange geöffnet, kann warten bis nach der Sauerstoffdusche. Sie sollten sich jedenfalls keinen Stress machen.
Freitag, 26.10.
Brentakanal oder Messe Padua
Sie haben gut geschlafen. Kann gar nicht anders sein bei der ruhigen Lage Ihres Hotels. Wie wär`s schon am Morgen mit ein paar kräftigen Zügen im hoteleigenen Thermalbad? Spätestens nach dem Frühstück vom Büffet stellen wir Sie vor eine echte Wahl. Sie sind nicht zu beneiden. Auch wenn Sie kein aufrichtiges Mitleid erwarten können: Entscheiden Sie sich jedenfalls richtig.
Der Besuch der Messe ist das Eine. Freitags sind Sie unter den ersten Besuchern. Erfahrungsgemäß hält sich der Andrang in Grenzen. In den großzügigen Gängen entsteht so schnell kein Gedränge.
Eine weitere Alternative wäre Ihr Hotel. Sie bleiben hier den ganzen Tag, nutzen den hervorragenden Thermalbereich, gönnen sich möglicherweise ein paar Anwendungen. So ein bisschen Fango mit Schlamm vulkanischen Ursprungs? Kann sicher nichts schaden. Am Nachmittag locken die gut sortierten Geschäfte mit ihrem modischen Angebot. Vor allem die Schuhgeschäfte bedienen jeden Geschmack.
Wenn Sie sich bis jetzt noch nicht entschieden haben, könnte Sie unser drittes Angebot locken. Unsere KulTour führt an den Brentakanal. Hier reiht sich eine prächtige Villa an die andere. Die bekannteste, die Villa Pisani, steht heute nicht auf dem Programmpunkt. Aber dafür die Villa Foscari, ein besonders gelungenes Beispiel venezischer Baukunst. Sie alle kennen den großartigen Baumeister Palladio aus Vicenza. Er hat auch am Brentakanal kräftig gewirkt. Am Nachmittag steht Chioggia eine interessante Inselstadt auf dem Programm. Sie liegt abseits der breit ausgetretenen touristischen Pfade. Venedig ist einfach zu überragend, lässt den ringsum liegenden kleineren Juwelen keine Luft. Chioggia war ehemals das Zentrum der venezianischen Salzproduktion. Aber das ist längst vorbei. Heute lebt die Stadt von ihrem Fischereihafen und der Ursprünglichkeit ihrer Altstadt. Die zahlreichen Kanäle erinnern an Venedig. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Künstler niedergelassen haben.
Zur Messe haben wir schon ein paar Worte verloren. Deshalb nur noch so viel: Die acht Stunden Aufenthalt auf der Messe vergehen wie im Flug. Sie schlendern völlig entspannt durch die riesigen Messehallen. Immer wieder führt der Weg ins Freigelände. Nicht nur weil dort weitere Angebote auf Sie warten. Sondern auch wegen den zahlreichen Ristorante. Macht ja schließlich einen Riesenspaß, in der Sonne gemütlich Platz zu nehmen, ein Panini zu genießen und das bunte Treiben in sich aufzusaugen. Soll ich oder soll ich nicht? Das ist hier die Frage. Unter italienischer Sonne lässt sich das gut mit sich selbst ausmachen.
Einer Sorge möchten wir Sie kräftig entheben: Der des Transports. Im geräumigen Boxenstop Komfortreisebus können Sie selbst sperrige Eroberungen lagern. Über ein Motorrad wollen wir gar nicht reden. Das findet locker seinen Platz. Auch zwei!
Am frühen Abend, so gegen 18.00 Uhr, reisen die KulTour- und Messegäste gen Abano Therme. Im Bus gibt`s massig Gesprächsstoff. Für alle war der Tag einfach interessant.
Selbst beim Abendmehrgängemenü gibt`s immer noch etwas Neues. Und wenn selbst diese Zeit nicht reicht, spätestens an der Bar fällt jedes Limit.
Samstag, 27.10.
Alles ist schön
Vieles ist Routine. Aufstehen, ans Fenster gehen, nach dem Wetter schauen, Morgenwäsche, anziehen. Für all diese Tätigkeiten und Handgriffe können Sie auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Das Frühstück vom Büffet geht ebenfalls locker von der Hand. Und wie geht`s danach weiter? Nochmals Messe oder Ausflug? Wohin? Nach Treviso. Diese 85.000 Einwohner starke Hauptstadt der gleichnamigen Provinz hat eine gut erhaltene, von Kanälen umzogene Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Sie umgibt die altertümliche Stadt mit ihren engen, zum Teil von Bogengängen eingefassten Straßen. Die Piazza dei Signori ist der malerische Hauptplatz. Zwei Palazzi prägen diesen Mittelpunkt. Besonders sehenswert ist der Dom San Pietro mit seinen fünf Kuppeln und seinem romanischen Baptisterium.
Treviso gehört sicher nicht zu den bekanntesten Städten Venetiens. Aber wer diese alte Kulturlandschaft wirklich kennenlernen will, kommt an Treviso nicht vorbei. Sie lernen diese Stadt bei einer Stadtführung kennen.
Am Nachmittag steht Castelfranco, eine beeindruckende mittelalterliche Festungsstadt auf dem Programm. Der historische Stadtkern ist mit einer vollständig erhaltenen Backsteinmauer, Wassergräben und Wachtürmen umgeben. Bei einer kurzen Runde lernen Sie die mittelalterliche Stadt kennen.
Wir wollen Ihnen noch ein weiteres Schmankerl bieten. Nämlich die Villa Emo. Sie geht ebenfalls auf Palladio zurück. Die aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammende Villa ist heute noch im Besitz der Familie Emo. Sie kann nachmittags besichtigt werden. Also deshalb nichts wie rein.
Die Messebesucher brechen am Nachmittag ebenfalls ihre Zelte ab und reisen im Boxenstop Komfortreisebus zurück nach Abano Therme.
Für diesen, selbst im Herbst noch gut besuchten Kurort, bleibt Ihnen genügend Zeit.
Heute Abend sind Sie aushausig. Wir laden Sie zu einem vornehmen Abendmehrgängemenü in die Euganeischen Hügel ein. Dort kennen wir ein Restaurant, das zu den besten der Region zählt. Hoch überm Tal, mit schönem Ausblick auf Abano, lassen Sie sich ein typisch venezianisches Mehrgängemenü schmecken. Möglicherweise haben Sie in den letzten Tagen Ihren Geldbeutel mordsmäßig strapaziert. Der freut sich auf eine Erholung, möchte regenerieren. Das sehen wir genauso. Deshalb genießen Sie den Rot-/Weißwein ebenfalls auf Kosten des Boxenstops. Lässt sich hören. Oder?
Sonntag, 28.10.
Piazzola und Heimreise
Juhu! Wirklich juhu. Endlich hat der Oktober wieder mal lediglich vier Sonntage. In den letzten beiden Jahren haben wir im Oktober immer fünf gezählt. Darüber waren wir nicht sonderlich amüsiert. Weshalb? Weil wir unsere Gäste nicht zeitgleich auf den Antikmarkt in Piazzola sul Brenta haben einladen können. Dieser Flohmarkt findet immer am vierten Sonntag eines Monats statt. Die Messe in Padua immer am letzten Wochenende des Oktobers. Bei vier Sonntagen klappt`s. Bei fünf geht`s schief. Dieses Jahr klappt es. Deshalb peilen wir in diesen malerischen Ort, der unmittelbar am Brentakanal liegt, mit seinem riesengroßen Antikmarkt an. Über 800 Händler bauen ihre Stände auf, bieten ein tolles Angebot. Hoffen wir, dass der Euro noch in Italien gilt. Trotzdem sind Ihre Euros gefährdet. Nicht wegen der großen Wirtschafts- und Finanzkonstellationen. Sondern ganz einfach wegen des Angebots. Ja, die Versuchung, sie holt Sie heute wieder ein. Vor drei Jahren hat sie total gewütet. Fast jeder Gast kam mit einem Päckchen unterm Arm zum Komfortreisebus zurück. Sie sollten sich keine allzu große Beschränkung auferlegen. Sie wissen ja: Keiner trifft Ihren Geschmack besser als Sie selbst.
Vielleicht geht`s uns heuer genauso wie 2009. Wir haben damals unsere Gäste fast nicht mehr in den Komfortreisebus zurückbekommen. Kein Wunder. Das Angebot ist ultraklasse. Aber der Zeitpunkt kommt, kein Weg führt daran vorbei, mit der Abschiedsglocke laut zu bimmeln. Bim bim.
Auf „schnellem Weg“ mehr oder weniger gleich wie bei der Anreise, geht`s vorbei an Trento, Bozen über den Brenner, über`s Inn- und Lechtal zurück nach Deutschland. Hinter Ihnen liegen vier erlebnisreiche, ordentlich vollgepackte Urlaubstage. Freuen Sie sich auf Bella Italia, einen Schuss Spätsommer, einen kurzweiligen Urlaub.
Unsere Leistungen für Sie:
- 3 x Übernachten mit Frühstücksbüffet im Hotel Venezia Terme (4-Sterne)
- 2 x Abendmehrgängemenü im Hotel
- 1 x Abendmehrgängemenü in einem schönen Lokal in den Euganeischen Hügeln
- Stadtführung Bozen
- Eintrittskarte Freitag und Samstag oder wahlweise
- KulTour am Samstag: Brentakanal mit Villa Foscari und Chioggia
- KulTour am Sonntag: Stadtführung Treviso und Besichtigung der Villa Emo
- Besuch des Antikmarktes in Piazzola
- Bordfrühstück und Picknick bei der Anreise
- Kaffee und Kuchen
- Reiseleitung
- 4-Sterne-Komfortbusreise nach gbk
Ihr Reisepreis:
- Pro Person € 645,--
- Einzelzimmerzuschlag € 90,--


