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Concorso d' Eleganza

Villa d’Este

Kurvenkür am Comer See

Auf Romeos Spuren in Mailand

25. bis 27. Mai 2012

Komfortbusreise


Sie wollen wieder einmal richtig schöne Gesichter sehen? Von Frauen und Männern. Klar. Aber vor allem „technische“. Sie verschwenden keine Gedanken an das Werk, oder besser das Ergebnis mancher Schönheitsoperationen. Ihre Gesichter sind ausschließlich technischer Natur. Aus Blech und Guss. Uns geht’s wie Ihnen. Wir denken an Autos und Motorräder, richtig schöne, seltene. Stars auf zwei und vier Rädern. Sie auch?
„Ein Auto muss ein Gesicht haben“, so lautet eine Kernbotschaft von Karl Hildebrandt, dem Schöpfer des neuen Mini und seiner Abkömmlinge. Hildebrandt versteht etwas von seinem Metier. Keine Frage. Mit seiner Aussage befindet er sich in bester Gesellschaft. „Aus den Kühlern und den Lampen ein Gesicht formen.“ Das war schon das Ziel des großen Henry Ford.
Ja wo gibt’s denn solch schöne Gesichter zu sehen? Vor allem komprimiert? Alljährlich in Italien. Am Comer See. Im Park der Villa d’Este und der Villa Erba, beim Concorso d’Eleganza. Dieser Schönheitswettbewerb hat eine lange Tradition. Bereits 1929 wollten (Edel-)Karosseriebauer ihre neuesten Kreationen einem betuchten Publikum näher bringen. Die Menschen hatten damals schon Geschmack. Einen guten sogar. Das wissen wir heute zu schätzen. Sie haben ihre außergewöhnlichen Fahrzeuge in einer genauso außergewöhnlichen Umgebung gezeigt. Im Park der Villa d’Este, wunderschön am Nordufer des Comer Sees gelegen.

1999 hat BMW den Wert dieses Wettbewerbs und den damit verbundenen Imagegewinn erkannt. Die Münchner haben seither die Trägerschaft inne. Und, das muss man selbst als Schwabe neidlos anerkennen, den Wettbewerb zum führenden „Oldtimer-Schönheitswettbewerb“ aufgebaut. Diesem Concorso kann in Europa keine Veranstaltung das Wasser reichen. Wahrscheinlich nicht einmal weltweit. Allenfalls im kalifornischen Pebble Beach, wo alljährlich auf einem Golfplatz am Pazifik gelegen, schönes, wohlgeformtes Blech ausgestellt wird.

Seit vielen Jahren spiegelt der italienische Concorso das unermüdliche Bemühen des Schweizers Urs Paul Ramseier wieder. Er zeichnet  verantwortlich als „Selecting Advicer“, stellt alljährlich einen eindrucksvollen Mix zusammen. Ramseier, gleichermaßen als Automobilhistoriker anerkannt, versteht es, weltweit wahre automobile Schatzkammern weit zu öffnen. Aber bei Weitem nicht nur bei den Herstellern. Herr Ramseier unterhält beste Beziehungen zu „Edelsammlern“. Sie wissen ja: Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat. Genau. Der Herr Ramseier hat sie, pflegt sie. Sein Bemühen wird alljährlich am Comer See belohnt.

Seit 2011 werden auch Motorräder auf dem „heiligen Grün“ ausgestellt. Und in diesem Jahr sogar gefahren. Beim ersten Mal durften die Motorräder nur im Stehen bestaunt werden. Das hat zu leiser Kritik geführt. Und in diesem Jahr zu einer Änderung. Mit den Zweirädern wird ebenfalls gefahren. Zweiräder stehen in ihrer Ausstrahlung den Vierrädrigen in nichts nach. Sie machen den Concorso noch interessanter, vielfältiger, sprechen noch mehr Geschmäcker an.

Zurück zu den Gesichtern: Rolls Royce, Bugatti, Lagonda, Jaguar, Mercedes Benz, Alfa Romeo, Ferrari, Porsche. Am Comer See kommt keine Marke der Topliga vorbei. Jeder Hersteller, jede Manufaktur edler automobiler Kunst, möchte in der Villa d’Este vertreten sein.

Wer automobile Schönheiten und ausdrucksstarke Motorräder komprimiert sehen möchte, kommt am Comer See einfach nicht vorbei. Trotz der nahezu inflationären Entwicklung solcher Wettbewerbe. Also: Da müssen Sie hin. Wir laden Sie herzlich ein.

Allein schon der Comer See wäre eine Reise wert. Vor allem im Frühjahr. Aber Boxenstop wäre nicht das was es ist, wenn wir nicht noch einiges draufsatteln würden. Dieses Jahr sogar ein ganz spannendes Thema:

Mailand – auf den Spuren von Romeo.

Lassen Sie sich mal überraschen.

 

Freitag, 25. Mai 
Anreise

Um 7.00 Uhr geht die Post ab, startet der Boxenstop Komfortreisebus via Italien. Bereits um 6.00 Uhr öffnen wir das Boxenstop Auto- und Spielzeugmuseum. Eine geeignetere Wartehalle kann Ihnen wahrscheinlich kein anderer Reiseveranstalter bieten. Da sind wir zuversichtlich. Wir begrüßen Sie mit Kaffee und Butterbrezeln, wollen Ihnen das Warten, wie die gesamte Reise, so angenehm wie möglich gestalten. Ihren PKW parken Sie im naheliegenden Parkhaus Brunnenstraße. Selbstredend übernehmen wir die Parkgebühren.

Vom Boxenstop aus geht es auf die Autobahn Richtung Schweiz, vorbei an Zürich erreichen Sie Schwyz, die Kantonshauptstadt und zugleich Namensgeber der eidgenössischen Schweiz.

Wir hätten diese Reise auch gut und gerne mit „Traditionen“ überschreiben können. Beweis gefällig? Sie besuchen eine Firma, eine Marke, mit einer langen Geschichte, die alljährlich millionenfach den guten Ruf Schweizer Qualität in die Welt hinausträgt: Victorinox. 

Bei einer Führung wird Ihnen eindrucksvoll demonstriert, was eigentlich jeder Mann in seinem Hosensack täglich mitführen sollte. Der männliche Teil des Boxenstops geht seit Jahrzehnten mit gutem Beispiel voran. In seiner Hose herrscht Ordnung. In der linken Hosentasche das Taschenmesser. In der rechten – ja, das wüssten Sie gern, wird aber nicht verraten. Zumindest nicht schwarz auf weiß.  

Ein Schweizer Offiziersmesser ist ein hilfreicher Wegbegleiter. Der Besuch bei Victorinox wird es beweisen. Der Fabrikverkauf mit tollen Preisnachlässen könnte zum ersten Angriff auf Ihre Geldbörse ausarten. Das Angebot ist verführerisch. Es ist schon toll, was Victorinox produziert und auf den Markt bringt. 

Wenn Sie bei Victorinox einlaufen, haben Sie längst das beliebte Boxenstop Bordfrühstück genossen. Nach Victorinox laden wir zu einem Picknick ein. Danach führt Ihr Weg entlang des Vierwaldstättersees über den Gotthard nach Italien, nach Arese/Mailand. Sie besuchen das Alfa Romeo Museum, verbleiben in einer breiten Traditionsspur. Von außen sieht die in Beton gegossene Geschichte von Alfa Romeo bei Gott nicht schmuck aus. Aber innen, da gibt’s viel zu bestaunen. Alfa Romeo hat in seiner über 100-jährigen Geschichte viele automobile Träume wahr werden lassen. Der Bogen zum Concorso d`Eleganza ist stramm gespannt. Geht’s Ihnen auch so? Firmen mit einer so langen Tradition wie Alfa Romeo, oder erst recht Daimler Benz, haben eine besondere Aura, strahlen unwahrscheinlich viel aus.

Mit dem Museumsbesuch sind Sie auf die Spuren Romeos eingebogen. Die verlassen Sie so schnell nicht mehr. Sie zieht’s am Abend in das Hotel Portello im Nordwesten Mailands. Dieses Hotel liegt nahe der einstigen Produktionshallen. Von denen ist leider nichts mehr vorhanden. Fast nichts mehr. Nach wie vor kann der Skulpturenpark in der Piazza del Gulots Cecare und die Villa Normannia besucht werden. Beide Örtlichkeiten waren beliebte Hintergrundmotive für die Werbeaufnahmen von Alfa Romeo.

Sie übernachten im 4-Sterne Hotel Portello.

Mailand ist die Hauptstadt der Lombardei. Die Küche dieser Region genießt einen guten Ruf. Sie erleben den ersten Beweis.

 

Samstag, 26. Mai
Zweiter Urlaubstag

Mailand steht auf dem Programm. Den gesamten Tag über. Für viele ist sie die gefühlte Hauptstadt Italiens. In jedem Fall die zweitgrößte Stadt und Hauptstadt der Lombardei. 

Zunächst steuern Sie im Boxenstop Komfortreisebus eine alte Parfümfabrik östlich der Metropole an. Hier besitzen Alfa Romeo Sammler ein Paradies voller Exoten und Raritäten. Die Sammler nennen sich Alfa-Blue. Damit wird dem Azurblau als Landesfarbe Italiens bei internationalen Wettkämpfen gehuldigt. Sie besichtigen diese private Sammlung, die Sie im Normalfall nicht ohne Weiteres vor Augen bekommen würden. Gestern das Alfa Romeo Museum. Heute das, was private Sammler zusammengetragen haben. Eine Bombenergänzung.

Am Nachmittag geht’s ins Zentrum. Sie wollen flanieren. Auf dem Domplatz oder im Modeviertel. Für Autofans bietet sich die Corso Venezia an. Vor allem die „Libreria dell’ Automobile “. 4500 automobile Buchtitel lagern hier. Das Angebot spricht für sich, wartet auf Käufer. Auf Sie. Als Verschnaufpause empfehlen wir, passend zum Tag, das Caffè Nova, ein Jugendstiltraum. Sie kommen in den ersten Minuten aus dem Staunen nicht mehr heraus. Beinahe würden Sie Ihre Bestellung vergessen. 

Wer modisch shoppen gehen möchte, findet in Mailand mehr oder weniger alle die Rang und Namen haben vertreten.

Nach so viel Kommerz kann ein Abstecher in den Dom nicht schaden. Bei einer Führung wird Ihnen dieses imposante Gotteshaus vorgestellt; ebenso die Einkaufsgalerie Vittorio Emanuele und natürlich das Opern- und Theaterhaus schlechthin, die Scala.

Zum Abendmehrgängemenü laden wir Sie in der „Trattoria Toscana“ ein. Eine gastronomische Arena, die auf Mauerresten aus dem 12. Jahrhundert ruht. Die „Trattoria Toscana“ gehört zu den angesagtesten Restaurants. Hier genießen Sie ein gepflegtes Abendmehrgängemenü. Sie sind im Komfortreisebus unterwegs. Ihr Führerschein ist Ihnen heute Wurst. Wie wär’s mit einem Brunello oder Chianti Classico? Das Restaurant, das tagsüber Erlebte, alles zusammen sind Garanten für einen schönen Abend, einen gelungenen Abschluss.


Sonntag, 27. Mai
Dritter Urlaubstag und Heimreise

Der Norden ruft. Bevor Sie Ihre Koffer im Komfortreisebus verladen, bedienen Sie sich vom italienischen Frühstücksbüffet. Danach legen Sie die paar Kilometer zum Comer See zurück. Mit der Villa Erba öffnet sich Ihr automobiler Traum. Hier steht es rum, das Blech, aus dem die Träume sind. Ein wahrer Rekordauflauf sensationeller Blechgebilde. Klar, wir kennen heute noch nicht die Teilnehmerliste. Aber vielleicht sollten wir uns etwas in der Vergangenheit tummeln: Talbot Lago T 150 CSS mit einer Karosserie von Figoni und Falaschi oder Mercedes 710 SS, Ferrari P 540 Aperta, Lancia Aurelia, Farina 200, Alfa Romeo TZ 2, Bugatti 57 TT, Talbot Darracq, ein höllisch lauter Grand-Prix-Renner. BMW, Mille Miglia Coupé, Lamborghini Miura und, und, und. Bei den Motorrädern können wir ebenfalls mit einer ellenlangen Aufzählung dienen...

Der Concorso d’Eleganza protzt nicht mit Masse. Aber dafür mit außergewöhnlicher Klasse. Stellen Sie sich bitte vor: Ein Frühlings-Sonntagmorgen, am Comer See, vor der Villa Erba und ihrem Park. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Das ist schon ein klasse Bild. Die Autos, die Motorräder, die Gäste, die Dixie Kapelle. Alles passt. Und Sie sind mitten dabei.

Am Nachmittag kommt etwas Hektik auf. Keine Sorge, hält sich in Grenzen. Aber die Preisverleihung ist halt schon der Höhepunkt. Die hochkarätig besetzte Jury hat ihre Arbeit geleistet, schreitet zur Tat, überreicht die Pokale an die Besten. Vornehm gleiten die Autos und Motorräder über die eigens aufgebaute Rampe. Klar, mit einem roten Teppich belegt, werden die Preziosen dem Publikum äußerst fachkundig vorgestellt. Wer hier einen Pokal bekommt, darf sich glücklich schätzen. Der Wert seines Fahrzeugs erfährt einen nachhaltigen Schub. Nach oben. Wohin auch sonst? 

Ein wahres Feuerwerk wird gezündet, ein Fahrzeug mehr oder weniger schöner als das andere. Nach der Siegerehrung „cruisen“ die Fahrzeuge zurück in den Park der Villa d’Este, der leider der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Hier wollen die Teilnehmer unter sich bleiben. Wer die Enge dieses Parks mit der großzügigen Fläche im Park der Villa Erbe sieht, versteht die Gründe.

Ja, liebe Gäste, das war der Concorso d’Eleganza. Sie ziehen heimwärts über die Alpen, den Gotthard, zurück nach Tübingen. Gegen 23.00 Uhr gehört eine wunderschöne Reise in die Vergangenheit, endgültig einer jungen Vergangenheit an. 
Freuen Sie sich auf drei tolle Tage, voll gespickt mit Höhepunkten.


Unsere Leistungen für Sie:

  • 2 x Übernachten mit Frühstücksbüffet und 1 x Abendmehrgängemenü im Hotel Portello (4-Sterne) in Mailand
  • 1 x Abendessen in der „Trattoria Toscana“
  • Eintritt/Führung Fa. Victorinox 
  • Eintritt/Führung Alfa Romeo Museum Arese
  • Besuch der Alfa-Blue Sammlung 
  • Führung Mailänder Dom und Scala 
  • Bordfrühstück
  • Kaffee und Kuchen
  • Reiseleitung
  • 4-Sterne-Komfortbusreise nach gbk

Ihr Reisepreis:

  • Pro Person                         €   540,--
  • Einzelzimmerzuschlag        €     70,--     

Kontakt/Buchung

Ich interessiere mich für diese Reise. Bitte nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf.