Goodwood Motor Circuit Revival
16. – 20. September 2010
Wo die Vergangenheit die Gegenwart trifft
Komfortbusreise
Sie lieben den Karneval, oder wie wir hier im Schwäbischen sagen, die Fasnet. Sie verkleiden sich gerne, schlüpfen mal wieder in ein anderes Kostüm. Die fünfte Jahreszeit dauert Ihnen aber entschieden zu kurz. Vor allem im Winter mit fröstelnden Temperaturen ist sie nicht immer ein „Bringer“. Sie würden gerne auch einmal unter dem Jahr in ein anderes Gewand schlüpfen und wieder einmal ausgelassen feiern. Klar, mit Niveau, aber einfach mal wieder anders sein.
Dann sollten Sie das dritte September-Wochenende ganz dick in Ihrem Kalender anstreichen. Denn dann lädt der Earl of March wieder nach Goodwood zu seinem Revival Meeting ein. Diese drei Tage im Süden Englands sind die gnadenlose Schau. Was da um die alte Rennstrecke in Goodwood abgeht ist unvorstellbar. Wir könnten Ihnen seitenlang davon vorschwärmen. Trotzdem würde es uns nicht gelingen, Ihnen den Geist, den Spirit von Goodwood zu vermitteln. Die Engländer sind crazy, das ist hinlänglich bekannt. Aber daß bei einer Veranstaltung mit 120.000 Besuchern über 100.000 in feinem Tuch und edlem Zwirn aus den 40er bis 70er Jahren einlaufen, ist schon sensationell. Selbst wer sich für schnelle Rennautos nicht interessiert oder auch der absolute Fasnetsmuffel wird sich in Goodwood wohl fühlen. Perfekter, bis ins Detail organisiert, kann der Zeitgeist der goldenen Nachkriegszeit nicht vermittelt werden. In Goodwood findet ein automobiler Zirkus statt, der für viele, auch für das Boxenstop-Team, zum jährlichen Muss zählt. Allein schon der Parkplatz raubt einem den Atem. Nirgendwo anders auf der Welt finden Sie einen solch interessanten Parkplatz. Ein altes Auto am anderen reiht sich aneinander. Nicht ein paar Hundert. Nein, mehrere Tausend lassen sich von der spätsommerlichen englischen Sonne bestrahlen. Bei einigen Besuchern glaubt man beinahe, sie würden den ordentlich gepfefferten Eintrittspreis für Goodwood sparen und dafür das Wochenende auf dem Parkplatz verbringen, was wirklich nicht die schlechteste Alternative ist.

Donnerstag, 17. September, Anreisetag
Der 4-Sterne-Komfortreisebus startet Donnerstagabend vom Betriebshof Schnaith in Tübingen. Gäste die von auswärts anreisen, treffen sich bereits vorher im Boxenstop, wo sie in aller Ruhe die interessante Sammlung anschauen und das Warten verkürzen können. Über die Autobahn Karlsruhe, Koblenz, Aachen, vorbei an Brüssel, führt der Weg ins französische Calais, die wichtige Hafenstadt im Norden Frankreichs. Unterwegs bieten wir Zustiege an. Sagen Sie uns, wo Ihnen der Zustieg passt. Wir versuchen’s einzurichten, allerdings ohne lästige Umwege.
Essen und Trinken halten bekanntlich den Leib zusammen. Dieses Motto verfolgt Sie während der gesamten Reise. Bereits auf der Anreise bieten wir ein Vesper an. Ab Mitternacht herrscht im Nichtraucherbus Nachtruhe.
Freitag, 18. September,
Erster Inselurlaubstag
Am frühen Morgen setzen Sie mit einem Fährschiff der Fährgesellschaft P & O Ferries nach Dover über. Diese 90 Minuten währende Überfahrt tut nach der Nachtanreise richtig gut. Von Weitem sehen Sie das Wahrzeichen von Dover, die White Cliffs. Dort oben werden Sie, wenige Minuten nachdem Ihr Fährschiff im Hafen festgezurrt ist, einen schönen Ausblick auf die Docks und den Ärmelkanal genießen. Wir laden Sie hoch oben auf den Cliffs zu einem schwäbischen Frühstück ein. Das muss sein, damit Sie den Tag gut gestärkt beginnen.
Heute sollen Sie das ländliche England kennen lernen. Entlang der Küste erreichen Sie Hastings, die Stadt welcher fälschlicherweise die große Schlacht von 1066 zugeschrieben wird. Wilhelm der Eroberer hat jedoch den angelsächsischen König Harold nicht in Hastings, sondern im 10 Kilometer davon entfernten Battle besiegt.
Samstag, 19. September,
Zweiter Inselurlaubstag
Gut ausgeschlafen bedienen Sie sich vom Full English Breakfast Buffet. Wir meinen,bei einer Englandreise muss dieses spezielle Breakfast einfach sein. Würstchen, Speck, Eier, Pilze, Bohnen, Toast, Marmelade, Cornflakes, Joghurt sind fester Bestandteil, vermitteln dem Gast, der erstmals England besucht, dass die Menschen hier größtenteils anders ticken als auf dem Kontinent.
Danach öffnet sich der große Vorhang des Goodwood-Theaters. Moderne Busse, wie auch moderne Autos dürfen „natürlich“ nicht auf das Gelände von Goodwood Circuit einfahren. Sie würden die Inszenierung stören. Hier dürfen nur alte Autos und Motorräder geparkt werden. Aber trotzdem, keine Sorge: Die Engländer wissen was sie Busreisegästen, erst recht vom Boxenstop, schuldig sind. Auf kurzem Weg erreichen Sie die Eingangskontrollen. Dahinter sind Sie ein Teil des großen Schauspiels. Deshalb empfehlen wir jedem Circuit Revival- Gast, durchstöbern Sie rechtzeitig Ihre Kleiderbestände, suchen Sie sich etwas Altes heraus. Machen Sie mit, bereichern Sie die englische Show. Gerne geben wir Ihnen Tipps, mit welchem Bekleidungsstil Sie die meisten anerkennenden Blicke ernten. Vor einem möchten wir allerdings heute schon warnen: Wer Jeans, Handy und weiße Socken trägt, darf mit dem Zuspruch der Masse nicht rechnen – ganz im Gegenteil. Am Anfang werden Sie sich gar nicht richtig entscheiden können, wohin Sie zuerst Ihre Schritte lenken. An allen Ecken und Enden wird etwas geboten. Beinahe tritt die Rennerei in den Hintergrund. Aber spätestens wenn die Rennmotorräder oder Rennautos mit ihren nicht gedämpften Auspuffen ihre Runden drehen, wissen Sie wo’s lang geht. Hektik brauchen Sie keine aufkommen lassen.
Sonntag, 20. September,
Dritter Inselurlaubstag
Spätestens heute sollten Sie Ihr Motto für den großen Maskenball gefunden haben. Lassen Sie sich die entsprechende Zeit beim Ankleiden. Zeigen Sie Mut, mehr als sonst üblich. Denken Sie daran, dass die Boxenstop-Gäste die vor Ihnen Goodwood besucht haben, immer einen Bombeneindruck hinterlassen haben. Goodwood könnten Sie gut mit einem Fasnetsball vergleichen. Wer sich in der 5. Jahreszeit kein Narrenkleid umhängt, ist zumindest nicht in, möglicherweise aber massig out. Das wollen Sie heute nicht sein. Ganz im Gegenteil. Sie zeigen den crazy Engländern, wo der Weg lang führt.
Die Gäste, die bereits ihren Samstag in Goodwood verbracht haben, gehen die Sache heute merklich langsamer an. Sie haben möglicherweise noch nicht alles gesehen, haben jedoch das sichere Gefühl, Sie werden’s schaffen. Die „Erstlinge“ sind da schon etwas stressbeladener. Denn sie müssen in den nächsten fünf /sechs Stunden das komplette Programm packen. Die spannenden Rennen mit irrsinnigen Driftwinkeln, mit Fahrten auf der letzten Rille. Im letzten Jahr hat der ehemalige Formel 1 Rennfahrer und große Routinier, Jochen Mass, seine letzte Rille so sehr beansprucht, dass sie ihren Geist aufgegeben und er mit einem seltenen Lancia D 50 Renner böse abgeflogen ist. Solche Unfälle gehören leider auch zu Goodwood. Hier wird einfach drauf gehalten, was das Zeug hält. In der Mittagspause starten die Spitfire Hurrikanes und möglicherweise eine Me 109. Die Lancaster- Bomber ziehen gemütlich ihre Bahnen ohne die verhängnisvolle Fracht die sie vor 65 Jahren befördert haben. Das englische Rote Kreuz kreuzt in alten Uniformen umher. Die englischen Polizisten, die Bobbies, auch. Reporter getrauen sich mit ihren zweiäugigen Spiegelreflexkameras ganz nah an die Strecke. Eine englische Generalsfamilie, alle in historischem Gewand, zelebriert ein Picknick. Gäste werden mit alten Omnibussen befördert. Im Fahrerlager stehen die Boliden unter weißen Zelten. Die Mechaniker tragen stilecht nicht mehr ganz strahlend weiße Overalls. Sie fragen sich insgeheim: Was hat sich hier in den letzten 40/50 Jahren verändert? Dürfen wir Ihnen die Antwort geben: Nichts oder nur Unwesentliches.
Montag, 21. September, Heimreise
Auf „schnellem“ Weg geht’s zurück nach Deutschland. Von Dover setzen Sie nach Calais über, um mehr oder weniger auf dem selben Weg wie bei der Anreise, nunmehr allerdings tagsüber, zurück in Ihre Heimat zu gelangen. Gegen 22:30 Uhr biegt der 4-Sterne-Komfortreisebus auf den Betriebshof Schnaith in Tübingen ein.
Unsere Leistungen für Sie
- 3 x Übernachten mit englischem Frühstück und Abendmehrgängemenü in guten Mittelklassehotels
- Fährpassagen Calais - Dover - Calais
- Stadtführung Eastbourne
- Samstagkarte Goodwood oder KulTour: Portsmouth/Eintritt Royal Naval Museum mit HMS Victory, MaryRose und HMS Warrior,
- Southampton/Stadtführung
- Sonntagskarte Goodwood
- Vesper auf der Anreise
- Bordfrühstück und Picknick am Freitag
- Kaffee und Kuchen
- Reiseleitung
- 4-Sterne-Komfortbusreise nach gbk
Ihr Reisepreis
pro Person € 585,-
Einzelzimmerzuschlag € 60,-
Aufpreis Tribüne Samstag oder
Sonntag, Lavant Grandstand € 70,-
Tribüne Woodcote auf Anfrage und gegen Aufpreis!



