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Eisenbahnen

16.-18. April 2010

Bin mal kurz weg

Drei Tage Eisenbahnen, Modellbahnen, Schiffe und Autos

Komfortbusreise

„Bin mal kurz weg“. So überschreiben wir unsere diesjährige Drei-Tage-Reise, bei der Liebhaber, selbstverständlich auch Liebhaberinnen von (richtigen) Eisenbahnen, aber vor allem von Modellbahnen, Schiffen und Autos auf ihre Kosten kommen. In diese Reise haben wir allerhand hineingepackt. Mehr wäre ungesund. Das ist nicht gut. – Allein die vier Highlights sind ein mordsmäßiger Hammer. Wir wollen Sie nicht länger auf die Folter spannen. Wo geht`s hin? Nach Hamburg!

Dort besuchen Sie drei hochkarätige Museen:

Miniaturwunderland, Internationales Maritimes Museum, Prototyp (Museum) – Personen. Kraft. Wagen.

Auf dem Weg nach Hamburg steht noch ein Besuch im Eisenbahnmuseum in Darmstadt-Kranichstein an.

Das Miniaturwunderland ist sicher der Star. Dieses Modellbahnreich kann jährlich besucht werden. Immer wird etwas Neues geboten, etwas entdeckt, was man so bisher nicht gesehen hat. Aber die  anderen vier Ziele stehen nicht entscheidend nach. Wenn überhaupt. Und dann noch Hamburg. Eine der wenigen deutschen Städte mit Weltformat.

Dürfen wir Ihnen zunächst ein mal den Mund für  „Bin mal kurz weg“ wässrig machen?

Fangen wir mit dem Miniaturwunderland an:

1150 Quadratmeter Modellbahn

12 km H 0 Gleise

830 digital gesteuerte Züge

Länder und Landschaften

Mittel- und Süddeutschland, Harz

Österreichische Alpen

Hamburg und die deutsche Küste

Las Vegas, Miami

Skandinavien, die Schweizer Alpen mit bis zu 5 m hohen Bergen

Flughafen und die Fantasiestadt Knuffingen

  

Bleiben wir bei den Superlativen: Internationales Maritimes Museum

Schiffsmodelle, Schiffsminiaturen, Konstruktionspläne, Gemälde, Aquarelle, Grafiken, Uniformen und Waffen. Insgesamt über 40 000 Einzelstücke. Sie gehörten ursprünglich dem Institut für Schifffahrts- und Marinegeschichte von Peter Tamm.

Werden Sie mal nicht schwach. Es geht weiter. Wir setzen eins drauf.

Prototyp – Personen. Kraft. Wagen. Auf 2500 Quadratmetern Museumsfläche werden 50 Automobile, Motoren und Modelle von Sport- und Rennwagen gezeigt. Zahlreiche Unikate wie Porsche 356, Formel-3-Rennwagen BMW Boxermotor von Otto Mathè oder der Rennwagen von Petermax Müller auf VW Basis, sind ständige Highlights.

Freitag, 16. April, Anreise und Eisenbahnmuseum Kranichstein

 Um 7.00 Uhr startet vom Betriebshof Schnaith in Tübingen ein 4-Sterne-Komfortreisebus, unsere Charlotte nach Hamburg. Auf den Firmenparkplätzen können Gäste ihr Fahrzeug kostenlos parken. Über die Autobahn Karlsruhe geht’s nach Darmstadt. Unterwegs servieren wir Ihnen unser beliebtes Bordfrühstück. In Darmstadt verlässt die Charlotte die Autobahn und biegt zum Eisenbahnmuseum Darmstadt–Kranichstein, das größte in Hessen, ab. In dem ehemaligen Bahnbetriebswerk befinden sich Lokschuppen, Drehscheibe, Bekohlungsanlage und weitere Lokomotivbehandlungsanlagen. Seit 1976 betreibt dort der Trägerverein Museumsplan e. V. ein Museum mit einer großen Sammlung von Lokomotiven. Unter anderem können betriebsfähige Lokomotiven der Baureihe 23, 01, 41, 44, eine Preußische G 8, besichtigt werden. Aber genauso eine Dampflokomotive der BR 97, E-Lokomotiven BR 103 und 16, mehrere Diesellokomotiven und ein Wismarer Schienenbus. Das technische Verständnis wird gefördert durch einen Schnittkessel, einen Führerstand, sowie eine Sammlung historischer Signale und Stellwerkreinrichtungen. 

Bei einer Führung lernen Sie dieses hoch interessante Museum kennen, erfahren Sie viel Wissenswertes. 

Danach laden wir zu einem Picknick ein. 

 

Über Frankfurt, Kassel, Göttingen, Hannover, erreichen Sie am Abend Hamburg. Sie übernachten in einem guten 4-Sterne-Hotel. Am Abend beim Mehrgängemenü kann bereits kräftig fachgesimpelt werden, ist in jedem Fall genügend Gesprächsstoff vorhanden.

  

Samstag, 17. April 2010, Miniaturwunderland 

Sie haben hoffentlich die gesunde Luft des Nordens genossen und gut geschlafen. Sie bedienen sich vom Frühstücksbüffet. Danach geht`s im Komfortreisebus ins Miniatur-Wunderland. Bei einem ca. 30 minütigem Vortrag erfahren Sie alles Wissenswerte und können Fragen stellen. Sehen Sie danach eines der erfolgreichsten Privatmuseen Deutschlands. Über 6 Mio. Besucher in knapp 9 Jahren sind eine stolze Zahl, von der die meisten anderen Museen leider  nur träumen können, Boxenstop übrigens auch. Aber diese stolze Zahl beweist, so viele Menschen können nicht irren. Das Miniaturenland ist wirklich Klasse. Sogar eine für sich. Es lebt von seinem Detailreichtum. Beispiel gefällig? Der Tagesablauf wurde drastisch verkürzt. Alle 15 Minuten wird der Tag durch die  Dämmerung und Nacht abgelöst. 300 000 Miniaturlämpchen beleuchten dann die Szenerie. Ein weiterer Knaller ist Knuffingen, eine Fantasiestadt mit 6000 Einwohnern. Durch die Straßen und Gassen fahren weit über 100 Autos. Die Feuerwehr steht im Dauereinsatz. Alle 10 Minuten rückt sie aus, um einen Brand zu löschen. 

Besucher können an rund 200 Schaltern unmittelbar in das Geschehen eingreifen. Ein Knopfdruck und schon drehen sich Windräder, auch wenn der Wind nicht weht. Der Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose. Oder fällt in der Nordbankarena ein weiteres Tor, startet ein Spaceshuttle, hebt ein Hubschrauber ab, macht sich ein Bergwerkszug auf seinen Weg unter Tage.

 

Das Miniaturwunderland ist eine grandiose Idee. Es spricht deutlich jeden Besucher an, bei weitem nicht nur die Spezialisten.

Modellbahnmuseen sind keine Erfindung  der neuen Zeit. Sie gibt es schon lange, sie sind weit verbreitet. Aber keines dieser  Museum kann dem Miniaturwunderland das Wasser reichen.

Hier könnten Sie locker einen Tag verbringen. So viel Zeit steht Ihnen aber nicht zur Verfügung. Sie müssen weiter. Sie wollen ja mehr sehen. Am Nachmittag wartet das Internationale Maritime Museum auf Sie. Das Museum wurde 2008 in dem denkmalgeschützten Kai Speicher B eingerichtet. Dieses Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts, und zwar noch vor dem Freihafen und der Speicherstadt, errichtet. Holger von Neuhoff, ein anerkannter Ausstellungsmacher, hat ein außerordentlich ansprechendes Konzept verwirklicht. Schwerpunkte sind:

Die große Welt der kleinen Schiffe, maritime Kunst, Meeresforschung, Handelsschifffahrt, Marinen der Welt, leben auf (Marine)Schiffen, Schiffsbewaffnung, Entwicklung des Schiff- und Maschinenbaus, Schiffe unter Segel, Entdecker, Navigation, Kommunikation, 1000 große und 36.000 Miniaturmodelle, 5.000 Gemälde, Grafiken, Aquarelle.

Auch dieses Museum sollten Sie bei einer Führung kennen lernen. Danach haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung.

Irgendwann ist Ihr Kopf voll, randvoll sogar, geht nichts mehr. Deshalb geht’s im Komfortreisebus zurück ins Hotel. Dort bleiben Sie allerdings nicht lange. Denn nach dem Abendmehrgangmenü wartet die Reeperbahn auf Sie.  Geht`s Ihnen auch so? Manche Sünden und Laster wecken Neugierde. Die wollen wir mit einer historischen „Hurentour“ mildern. Bei einer Führung durch St. Pauli erfahren Sie faszinierende historische Geschichten von schönen Frauen und käuflicher Liebe. Diese Tour wird von einer Frau geführt, die im Stil der Prostituierten des 19. Jahrhunderts gekleidet ist. Sie nimmt Sie mit auf das Gestern und Heute der käuflichen Liebe. Sie brauchen sich trotzdem nicht sorgen: Was Boxenstop anbietet hat Qualität, ist kein „Ramsch“, nichts „billiges“.

Nach dem Hurenschnaps, der zum Abschluss ausgeschenkt wird, werden Sie das Rotlicht mit anderen Augen sehen. Wir sind gespannt, mit welchen.

 

Im Komfortreisebus geht’s zurück ins Hotel. Da „müssen“ Sie noch die Hotelbar aufsuchen. Der Tag war viel zu interessant. Ihr Blutdruck muss abgesenkt werden. Da hilft ein „Absacker“.

 

Sonntag, 18. April 2010, 3. Urlaubstag, Prototyp – Hamburg

Schade, dass heute schon wieder die Rückreise ansteht. Das wird sicher der eine oder andere Reisegast bedauern. Hamburg ist einfach so spannend.  Wir könnten Ihnen mühelos noch viel Interessantes zeigen. Dazu reicht die Zeit nicht aus. Aber trotzdem wird die Autobahn nach dem Frühstücksbüffet noch ausgespart. Ihr Komfortreisebus peilt wieder die Hafencity an zum denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude der Hamburger Gummi-Kamm-Compagnie. Dieses imposante Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Darin befindet sich das Museum „Prototyp – Personen. Kraft. Wagen.“

Die Idee für diesen Publikumsmagneten stammt von Thomas König und Oliver Schmidt. Beide haben jahrelang gesammelt und ein neuartiges Konzept entwickelt. Prototyp wurde erst 2008 eröffnet. Trotzdem hat es seither bereits einige überregional bemerkenswerte Ausstellungen durchgeführt. Die Autos, die Motoren, die Fahrzeuge sind das Eine – die Personen, die Konstrukteure, Erbauer und Piloten - das Andere. Ein besonderes Highlight ist die multimediale Präsentation der Exponate. Die Besucher sollen mittels Geräuschen und Gerüchen in die Atmosphäre früherer Rennen eintauchen. Über moderne Medien, zahlreiche Displays werden Bilder zu den Automobilen kommuniziert. Die Fahrzeuge sind nicht abgeschrankt, könnten sogar berührt werden. Prototyp will weniger als  Museum, sondern als moderne Begegnungsstätte von automobilen Enthusiasten betrachtet werden.

Von Hamburg selber haben Sie bisher noch nicht allzu viel gesehen. Diese Hansestadt besteht aus viel mehr als St. Pauli, der Reeperbahn und ihren Museen.

Deshalb laden wir zum Mittagessen in ein Restaurant mitten in der Stadt, beim historischen Rathaus, ein. Was Sie in den letzten Stunden an Wissen über Eisenbahnen, Modellbahnen, Schiffe und Rennwagen gehört haben, geht fast auf „keine Kuhhaut“. Deshalb genießen das Ambiente, das Flair. Danach machen Sie sich im Komfortreisebus aber endgültig über die Autobahn auf direktem Weg zurück in den Süden. Unterwegs laden wir Sie noch zu Kaffee und Kuchen ein.

 

Unsere Leistungen für Sie: 

  • 2 x Übernachten mit Frühstücksbüffet in einem guten Hotel (4-Sterne) in Hamburg inkl. Abendmehrgängemenü
  • Eintritt/Führung Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein 
  • Eintritt/Einführungsvortrag Miniaturwunderland Hamburg <//span></><//>
  • Eintritt/Führung Maritimes Museum Hamburg <//span></><//>
  • Stadtführung St. Pauli <//span></><//>
  • Eintritt/Führung Prototypmuseum Hamburg <//span></><//>
  • Bordfrühstück <//span></><//>
  • Mittagspicknick <//span></><//>
  • Mittagessen in Hamburgs City <//span></><//>
  • Kaffee und Kuchen 
  • Reseleitung <//span></><//>
  • 4-Sterne-Komfortbusreise nach gbk

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Ihr Reisepreis:

 Pro Person                             € 395,--

 Einzelzimmerzuschlag            €   70,--

 

 

 

 

Kontakt/Buchung

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