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Autojumble in Beaulieu

9. bis 13. September 2010

Der Markt 

Komfortbusreise 

Wie sich die Zeiten ändern. Vor zwei Jahren war England noch richtig teuer, kaum bezahlbar. So wie in den 80er Jahren. Das Pfund stand seinerzeit ungünstig, die Deutsche Mark und später der Euro waren billig. Heerscharen von englischen Oldtimer-Liebhabern, insbesondere Händler, sind ins Euro-Land gepilgert, um prächtige Geschäfte zu tätigen. Seit 2009 hat sich das Blatt wieder einmal gewendet. Das Pfund hat eine rasante Talfahrt hingelegt, ist in ungeahntem Ausmaß in den Keller gerast. Der Finanz- und Wirtschaftskrise sei´s gedankt. Allerdings: Auf diesen Crash hätten wir gut und gerne verzichten können. So heftig hätte es wahrlich nicht kommen müssen. Der über Jahre andauernde Höhenflug des englischen Pfunds hätte auch auf andere Weise beendet werden können. Sei´s wie es ist. Auch Schlechtes hat sein Gutes. Und sei es nur der niedere Pfund-Kurs, der die Pforten für Einkäufer auf der britischen Insel (wieder) weit geöffnet hat.  

Weltweit ist England nach wie vor die Oldtimerdrehscheibe. Da führt kein Weg daran vorbei. Das müssen wir (neidlos) anerkennen. Wer im historischen Motorsport mit Rennsportwagen oder gar Formelrennwagen unterwegs ist, unterhält ganz zwangsläufig geschäftliche Kontakte auf die Insel. Wer sich für schöne, schnittige, meist auch bezahlbare Sportwagen interessiert, kommt an englischen Marken fast nicht vorbei. Hiesige Oldtimer-Treffen untermauern die weit verbreitete Neigung.  

Langer Rede kurzer Sinn: Wer sich für englische Fahrzeuge und Produkte interessiert, kann wieder getrost den Weg gen England unternehmen. Eine der besten Einkaufsmöglichkeiten insgesamt bietet der Autojumble im südenglischen Beaulieu. Er ist der älteste in Europa, wenn nicht sogar auf der gesamten Welt. Die Veterama in Mannheim, das Lebenswerk von Winfried Seidel, ist jünger.

Seit Jahrzehnten lädt Lord Montagu of Beaulieu alljährlich, am zweiten Septemberwochenende in seinen imposanten Park ein. Der Lord, mittlerweile von seinem hohen Alter gezeichnet, ist Spross einer eng mit dem Automobil verbundenen Familie. Sein Vater war immerhin Begründer des Royal Automobilclubs (RAC). Der Mann war zweifellos weitsichtig – und auch geschäftstüchtig. Chapeau!

Was in den 60er Jahren klein und bescheiden begonnen hat, ist mittlerweile eine Riesennummer geworden. Über 2000 Anbieter bauen auf dem satten englischen Grün ihre Stände auf. Aber nicht wild durcheinander. Vielmehr fein säuberlich geordnet. Preußen mit seinem bekannten Ordnungssinn könnte es nicht besser.

Wir möchten Sie zunächst zu einem virtuellen Rundgang einladen. Sie sollen eine Vorstellung darüber entwickeln, wie hier die Post abgeht, oder besser gesagt die Pounds. Sie erreichen im Komfortreisebus Beaulieu, malerisch im New Forest, einer Heidelandschaft gelegen. Sie erhalten Ihre Eintrittskarte, ziehen an den langen Warteschlangen elegant vorbei. Aber nicht allzu weit. Denn kurz vor dem National Motor Museum – auch das befindet sich auf dem riesigen Gelände - stehen nette Ordner, stoppen den Tross, freundlich aber bestimmt. Vor 10 Uhr betritt keiner das „heilige Grün“. Alle warten geduldig. Es gibt kein Schubsen, kein Drängeln. Man steht einfach herum, schwätzt – allerdings selten schwäbisch, ist gespannt, ob man seine englischen Pounds alle auf den Weg bringt. Schlag 10 Uhr machen die Ordner den Weg frei.  

Der Bandwurm der Wartenden macht sich auf den Weg. Einige mit einem lauten „Yeah!“ auf den Lippen. Aber alles außerordentlich gesittet, zurückhaltend. Es gibt immer noch kein Drängeln, kein Geschiebe. Das kommt uns Kontinentaleuropäern fremd vor.  Das kennen wir sonst anders. Zunächst betreten Sie das erste Feld. So werden die einzelnen Sektionen genannt. Hier werden Komplettfahrzeuge angeboten. Teure und preiswerte, Sportwagen und Gebrauchsklassiker, Autos und Motorräder. Danach passieren Sie das große Auktionszelt von Coys und Christie´s. Am Samstag Abend kommen meist preiswerte Gebrauchsklassiker und Teile unter den Hammer. Nach dem Auktionszelt reiben sich Neulinge erstmals ihre Augen. Wow! So groß hätten sie sich die Zelt- und Ständestadt nicht vorgestellt. Die Routiniers biegen zielstrebig in die weiteren Felder ab. Zu Autoersatzteilen,  Motorrädern, Büchern und Literatur, automobilen Kunstgemälden,  Kindertretautos und und und... 

Irgendwann wird jeder fündig, wandern die Pounds von der einen Hosentasche in die andere. Service wird in Beaulieu groß geschrieben. Jeder kann seine neueste Errungenschaft in einem Zelt abgeben, wo sie sicher aufbewahrt wird. Lastesel muss keiner spielen. Am Abend, wenn die Füße schmerzen, transportiert der Delivery-Service „Mensch und Maschine“ aus dem Marktgelände heraus. Selbst gegen eine kaufentscheidende Ebbe im Geldbeutel ist vorgesorgt. Barclay´s, die englische Bank, zwar auch kräftig krisengeschüttelt, aber trotzdem stabil, ist vor Ort, hilft mit  frischem Geld. Der englischen Notenbank sei´s gedankt. 

Die englischen Würstchen-, Hamburger- und Fisch-Brater kennen ihre Landsleute. Sie brutzeln und grillen mächtig. Denn um die Mittagszeit überfallen die Engländer die entsprechenden Stände. Man hat fast den Eindruck „halb England“ hält sich hier auf. Viele setzen sich ins Gras, genießen Fish and Chips – die gibt es hier noch – tanken Kraft, vermehren das Vermögen der irischen Guinness-Dynastie. Sie wissen ja, Guinness is good for you. And for you. Fast für alle. 

Der Tag vergeht wie im Flug. Wenn Sie nicht außerordentlich sportlich zu Fuß sind, haben Sie am Abend des ersten Tages bei weitem noch nicht alles gesehen. Aber keine Sorge, auf den ersten folgt der zweite.  

Ja, liebe Gäste, so müssen Sie sich Beaulieu vorstellen. Meist herrscht um diese Jahreszeit in diesen Breitengraden ordentliches Sommerwetter. So haben wir die Insel jedenfalls fast immer erlebt. Aber es kann auch regnen. Das muss fairerweise auch gesagt werden. Zwar nicht allzu lange. Das ist an der Küste unüblich. Aber wenn Petrus seine Schleusen öffnet, „Gut Nacht um sechse“. Dann wird es heftig, richtig nass, very british. Aber glauben Sie ja nicht, die Stimmung würde darunter leiden. Bei weitem nicht. Selbst die Ausländer nehmen´s gelassen. Zum Teil sogar mit Humor. Auch wir Deutschen. Weshalb sollte man sich auch über das Wetter  ärgern. Dafür eignet sich anderes besser. Und ändern kann man es ja eh nicht. Das wird hoffentlich so bleiben.  

Nach diesem kurzen Abriss stellt sich unwillkürlich die Frage: Was spricht eigentlich gegen den Besuch von Beaulieu? Nichts! Was dafür? Alles, oder zumindest viel. 

 

Donnerstag, 9. September 2010, Anreise und Circuit Spa Francorchamps 

Morgens um 7 Uhr startet der Vier-Sterne-Komfortreisebus vom Betriebshof Schnaith in Tübingen. Parkplätze für unsere Gäste-PKW´s sind vorhanden. Über Belgien führt der Weg ins französische Calais. Unterwegs bieten wir nicht nur weitere Zustiege an. Wir servieren auch unser beliebtes Bordfrühstück.

Auf dem Weg an die französische Kanalküste, könnten Sie an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die rechts und links am Weg liegen, vorbeibrausen. Das finden wir gar nicht toll. Sie wahrscheinlich auch nicht! Der Vorteil einer Tagesanreise will genutzt werden. Deshalb wird von der Autobahn abgebogen. Und zwar zum Musée du Circuit Spa Francorchamps im belgischen Stavelot. In einem ehemaligen Kloster, im prächtigen Kellergewölbe erzählt das Museum die großartige Geschichte der ganz in der Nähe liegenden Rennstrecke von Spa. Das überschaubare Museum ist toll aufgebaut, lässt die Leidenschaft am Wettkampf von den Pionieren bis heute aufleben. Außergewöhnliche Rennfahrzeuge von Ferrari, March, Chevron, Porsche, Cooper, vermitteln Rennsportatmosphäre. Die Formel 1, aber auch die 24-Stunden Rennen der Autos und Motorräder werden lebendig. In Lüttich, nicht weit entfernt von diesem Ardennen-Rennkurs wurden die Motorräder von FN, Gillet und Saroléa gebaut. Alle drei namenhaften belgischen Hersteller werden in dem Museum gewürdigt.  

Dieses Museum gehört nicht zu den großen in Europa. Aber von den Fahrzeugen her zu den besten. Bekanntlich ist Größe nicht alles. Vielmehr kommt es auf die inneren Werte an. Und die sind hier reichlich vertreten.  

Wer eine weite Reise unternimmt, soll gut essen. Deshalb lädt Boxenstop zu einem Picknick ein. 

Am Nachmittag geht´s vorbei an Lüttich, Brüssel nach Calais ins Vier-Sterne-Hotel Holiday Inn mitten in der Stadt gelegen. In diesem Hotel werden Sie sich wohl fühlen, auch wenn Sie der erste Eindruck von außen nicht gerade vom Buskomfort Sessel reißen wird. Aber erinnern Sie sich an das Museum in Stavelot.  

Bei einem guten Mehrgängemenü aus der französischen Küche lassen Sie einen langen Reisetag ausklingen. 

 

Freitag, 10. September, Canterbury und Hampton Court 

Gut ausgeschlafen, wohlgenährt vom üppigen Frühstücksbüffet legen Sie im Komfort-Reisebus die paar Meter zum Fährhafen zurück. Mit einem modernen Fährschiff der Gesellschaft P&O Stena Line durchkreuzen Sie den Kanal und schippern in den Hafen von Dover. Vor nicht allzu langer Zeit, zumindest wenn Sie die geologische Zeitrechnung zugrunde legen, hätten Sie den Weg trockenen Fußes hinter sich gebracht. Erst in der Eiszeit wurde der 32 km breite „Graben“ herausgeschwemmt.  

Auch heute, wie am Vortag, könnten Sie auf einen Ruck von Dover nach Bournemouth in Ihr Hotel reisen. Das würde Ihnen aber mit Sicherheit nicht behagen. Deshalb tun Sie´s auch nicht. Boxenstop hat vorgesorgt. Zunächst besuchen Sie Canterbury mit seiner mitten in der Altstadt gelegenen imposanten Kathedrale. Das Hauptschiff ist 170 m lang und damit das längste aller mittelalterlichen Kirchen Europas. In dieser Kathedrale fiel im 12. Jahrhundert Thomas Becket, der Erzbischof von Canterbury dem Machtkampf zwischen Kirche und König zum Opfer. Über Jahrhunderte hinweg war das riesige Kirchengebäude einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte.  

In Canterbury meinen Sie an vielen Stellen, die Zeit sei stehen geblieben. Glauben Sie aber ja nicht, mit Canterbury hätten wir unser Pulver verschossen. Nein, wir setzen noch eins drauf, laden zum Besuch von Hampton Court, dem Königlichen Palast an der Themse ein. Hampton Court zählt zu den schönsten englischen Schlössern. Der Palast besticht durch seine harmonische Kombination aus Tudor-Stil und englischem Barock. Aber nicht nur das Gebäude begeistert. Auch die barocken Gartenanlagen, Fountain Garden mit ihren Lindenalleen und exotischen Pflanzen.  

Sie haben viel über englische Geschichte gehört. Nunmehr können Sie sich auf den Weg zu Ihrem Hotel machen. Sie übernachten in einem guten 4-Sterne Hotel in Bournemouth. 

England ist viel mehr als der Autojumble. Wir würden uns darüber freuen, wenn wir heute einen klitzekleinen Beweis angetreten hätten.

 

Samstag, 11. September, Beaulieu - Jagdfieber 

Beim Frühstück, dem traditional english breakfast vom Büffet herrscht eine eigentümliche Stimmung. Unsere männlichen Gäste sind vom Jagdfieber befallen. Mache ich endlich das Schäppchen, auf das ich seit langem gewartet, gespart habe, das mir zahllose schlaflose Nächte bereitet hat? Ist Beaulieu so überwältigend wie vom Boxenstop vorgeschwärmt? Fragen über Fragen. Die meisten werden nach kurzer Zeit beantwortet. Klar, das mit dem Schnäppchen können wir nicht zusagen. Aber sonst stehen wir zu unserem Wort.  

Bedienen Sie sich kräftig vom Büffet. Denn mit allen Gängen eines englischen Frühstücks kommen Sie weit in den Tag.  

Im Komfortreisebus geht´s nach Beaulieu. Mitten durch den New Forest, eine Heidelandschaft mit freilaufenden Pferden, steuern Sie das Mekka des Oldtimerhandels an. Für das Boxenstop Team, das mittlerweile seit 30 Jahren die Insel bereist, zählt der New Forest zu den schönsten Gegenden.  

Eine Komfortbusreise bietet zahlreiche Vorteile. Beispiel gefällig? Sie können fast bis an den Eingang von Beaulieu vorfahren. Den PKW Gästen geht es da deutlich schlechter. Die haben lange Fußwege zu bewältigen. Ein weiteres Plus: Der Schnaith-KM-Komfortreisebus, die Charlotte hat riesige Laderäume. Stellen Sie sich vor, Sie fänden auf dem Markt ein tolles Kindertretauto, einen Motor, hinter dem Sie seit langer Zeit erfolglos hinterher waren, ein klassisch britisches Motorrad. Mit Ihrem PKW wären Sie möglicherweise aufgeschmissen. Mit dem Bus nicht. Solche Teile verzurren wir  locker in unserer Charlotte. Falls Ihnen ein komplettes Fahrzeug über den Weg läuft, können Sie seinem Charme ebenfalls sorgenlos erliegen. Boxenstop führt immer seine roten Überführungskennzeichen mit. Die schrauben Sie an Ihr neues „Heilix Blechle“ und fahren vergnügt, mit einem La Paloma auf den Lippen, auf eigener Achse zurück nach Deutschland.  

Nicht weit von Beaulieu hat sich vor Jahren ein Motorrad und –teilemarkt etabliert. Das war - und ist es wahrscheinlich auch heute noch - eine Konkurrenzveranstaltung. Die Motorradfraktion war zumindest vorübergehend mit Beaulieu nicht einig. Ob das heute auch noch so ist, kann nicht beurteilt werden. Aber wenn sich einer unserer Gäste ausschließlich auf diesem Motorradmarkt tummeln möchte, bringen wir ihn gerne nach Netley Marsh. Dort kann ebenfalls ausgiebig gestöbert werden.

 Am Samstag laden wir zu unserer beliebten KulTour ein. Möglicherweise möchte Ihre Begleitung, meist sind es die weiblichen Gäste, keine zwei Tage im Park von Beaulieu verbringen. Dafür haben wir Verständnis. Denn das stundenlange Herumsuchen ist vielleicht doch nicht jedermanns/ -frau Sache. Andererseits möchte Ihre bessere Hälfte dabei sein, die Freizeit gemeinsam verbringen und möglichst viel England kennen lernen. Deshalb sind unsere KulTouren immer fester Bestandteil -  und wir sagen´s gerne, äußerst beliebt. Erste Station ist Chichester, eine wunderschöne Marktstadt. Die Stadt wird von der im 12. Jahrhundert geweihten Kathedrale beherrscht. Ihr Kirchturm ist übrigens der einzige in England, den man vom Meer aus sehen kann. Bei einer Stadtführung lernen Sie Chichester kennen. Natürlich haben Sie auch noch Zeit für´s Einkaufen. Daran soll´s nicht fehlen. Beaulieu und Chichester, die Versuchung ist allgegenwärtig. Nicht weit von Chichester entfernt liegt Arundel, das von einer mächtigen Burg überragt wird. Dieser pittoreske Flecken im Tal des Arun gelegen, ist ein Publikumsmagnet. Er gehört zu den schönsten Englands. Sie schlendern durch die Gassen, schauen in die zahlreichen Fenster der Antiquitäten- und Schmuckhändler. Sie genießen einen „english Tea“ samt cake.   Diese Kalorienbombe dürfte am Nachmittag noch keinen allzu großen Schaden anrichten. Stunden später wäre dies vermutlich anders. 

Am späten Nachmittag reisen Sie wieder nach Beaulieu. Dort treffen sich alle Gäste. Auf dem Weg zum Hotel biegt Ihr Komfortreisebus nach knapp einer Meile in einen kleinen Weg ab. Er macht an einem wunderschönen See Halt. Weshalb das? Ja, jetzt startet die beliebte Trophäenschau. Hier zeigen unsere Gäste, was sie tagsüber alles erworben haben. Hoffentlich viel. Die Stimmung ist wie wenn Weihnachten und Ostern zusammen fallen. Kinderaugen an Weihnachten sind direkt fahl im Vergleich zu dem Leuchten der meist männlichen Gäste in der abendlichen Stimmung.  Aber selbst wer tagsüber leer ausgegangen ist, für den lohnt sich der Stopp. Denn Boxenstop lädt zum traditionellen Sekt ein.  

Im Hotel freuen Sie sich erneut auf ein Mehrgängemenü. An Gesprächsstoff mangelt es wahrlich nicht. Vergeuden Sie Ihr „Pulver“ nicht zu früh. Denn an der Hotelbar mit dem einen oder anderen Guinness lässt sich alles noch viel rosiger beleuchten. 

 

Sonntag, 12. September, Beaulieu - Zum Abspannen 

An ein englisches Frühstück könnten Sie sich gewöhnen. Die üppige Auswahl macht einfach richtig an. Andererseits: nach ein paar Tagen mit so einem opulenten Opening freuen Sie sich auch mal wieder auf ein gutes schlichtes Gsälzbrot.  

Erneut geht es hinaus in den New Forest nach Beaulieu. Heute geht irgendwie alles ruhiger, gemächlicher zu. Die erste Einkaufshektik ist bewältigt, der große Ansturm bleibt aus. Auf die Pflicht folgt die Kür.  

Ein Tag Beaulieu muss für jeden Reisegast drin sein. Der Markt ist das eine, das National Motor Museum und der Landsitz von Lord Montagu sind das andere. Mitten im Park steht eines der besten Automuseen der Welt. Was hier an hochwertigen Fahrzeugen zusammengetragen und inszeniert wurde, ist einmalig. Boxenstop hat Beaulieu schon zigmal besucht. Jedesmal finden wir `was neues, sind wir begeistert. Beaulieu Abbey, der Wohnsitz der Familie, kann ebenfalls besichtigt werden. Über das riesige Parkgelände führt eine Hochschwebebahn. Die Wuppertaler Hochschwebebahn lässt grüßen. Gemütlich lassen Sie sich in luftiger Höhe über den Park treiben.  

Am Nachmittag verabschieden Sie sich vom Südwesten Englands. Über die Motorway,  vorbei an London, reisen Sie nach Hythe. Sie übernachten im Vier-Sterne-Mercure Hotel Imperial. In diesem Hotel, das unmittelbar an der Küste liegt, werden Sie sich erneut wohlfühlen. Im gesamten Haus empfängt Sie ein wohliger englischer Charme.  

Die Hotelküche ist ebenfalls nicht zu verachten. Sie können sich auf ein gutes Vier-Gänge-Menü freuen.  

Wer heute die Bar ohne eines Blickes zu würdigen passiert, macht einen Fehler. Das wollen wir nicht zulassen. Die Verantwortung für unsere Gäste ist grenzenlos. Deshalb laden wir alle Gäste zu einem Guinness ein. Das muss sein. Ist ein würdiger Abschluss dieser interessanten Reise.  

 

Montag, 13. September, Heimreise 

Auf schnellem Weg geht´s zurück nach Deutschland. Von Dover setzen Sie nach Calais über. Über Belgien vorbei an Brüssel geht´s zurück in die Heimat. Gegen 22.30 Uhr biegt der Vier-Sterne-Komfortreisebus auf dem Betriebshof Schnaith in Tübingen ein. Endstation- bitte alles aussteigen!

 

Unsere Leistungen für Sie:

  • 4 x Übernachten mit Frühstücksbüffet in guten Hotels (4-Sterne) inkl.
  • Abendmehrgängemenü
  • Fährpassage Calais – Dover Calais
  • Eintritt/Führung Musée du Circuit Spa-Francorchamps
  • Eintritt/Führung Canterbury Cathedral
  • Eintritt/Führung Hampton Court
  • Eintritt Beaulieu am Samstag oder alternativ KulTourprogramm mit Stadtführung Chichester und Besuch von Arundel
  • Eintritt Beaulieu am Sonntag
  • Eintritt National Motor Museum Beaulieu
  • Bordfrühstück
  • Mittagspicknick
  • Kaffee und Kuchen
  • Bordservice/Reiseleitung
  • 4-Sterne-Komfortbusreise nach gbk

Ihr Reisepreis:

pro Person                             € 695,--

Einzelzimmerzuschlag            € 120,--

 

 

 

 

 

Kontakt/Buchung

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