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Rallyefahrerlehrgang

Rallyefahrerlehrgang

06. / 07. März 2010

Kartenkunde, Wertungsprüfungen,

Theorie und Praxis

 

Sie wollen Rallyefahren. Nicht nur mit dem olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles. Sie wollen die Chance haben, alle Aufgaben zu lösen. Möglicherweise sogar später auf dem Siegertreppchen zu landen. Sie investieren Zeit und Geld in Ihr Auto, präparieren es rallyemäßig, rüsten auf. Denken Sie aber auch an sich selbst, an Ihre Rallyekenntnisse, an die komplexe Theorie? Wollen Sie sich das alles selbst beibringen? Wirklich?  

Sie versuchen, sich selbst fit zu machen, wollen sich die gesamte Theorie des Rallyefahrens, und die ist nicht gering, selbst beibringen. Weshalb eigentlich? Schwimmen haben Sie wahrscheinlich auch nicht selbst gelernt, sondern einen Schwimmkurs besucht. Das war gut so. Oder Skilaufen? Lesen, schreiben, rechnen? Dafür waren Ihre Lehrer zuständig.  

Aber beim Rallyefahren meinen viele, nur weil sie einen Führerschein besitzen, könnten sie ohne Schulung einsteigen. Gut, den Talenten unter uns mag dies im entsprechenden Umfeld gelingen. Aber die meisten sind auf sich allein gestellt, müssen die zahlreichen Finessen, die der Rallyesport nun mal hat, ganz allein auf sich gestellt entdecken. Ein langer Weg: der ganz erheblich abgekürzt werden kann. Nämlich mit dem Besuch eines Rallyefahrerlehrgangs, so wie ihn das Boxenstop seit Jahren alljährlich im Frühjahr anbietet. Wenn Sie so wollen: Just in time. 

Bei diesen Rallyefahrerlehrgängen profitieren unsere Teilnehmer von dem großen Erfahrungsschatz unserer Instruktoren. Vor allem Hatto Poensken, Jürgen Illig, Max Birnbreier, Gunther Nägele, treten seit Jahren - oder besser Jahrzehnten - bei Rallyes an und arbeiten Rallyes und Bordbücher aus. Sie haben einen unglaublichen Erfahrungsschatz, den sie gerne anderen vermitteln wollen. Wer beim Boxenstop einen Rallyefahrerlehrgang belegt, lernt an einem Wochenende so viel, wozu er in Eigenregie Jahre benötigen würde, wenn er überhaupt das Niveau erreicht.  

Aufgrund unserer letzten Erfahrungen haben wir unseren Rallyefahrerlehrgang 2010 auf zwei volle Tage ausgedehnt. Dadurch können wir ausgiebig Theorie schulen, um das Gelernte später im Feld zu üben. 

In diesem Jahr haben wir zwei Schwerpunkte: Wertungsprüfungen und Karten. Bekanntlich wird meist in den Wertungsprüfungen über Sieg und Niederlage entschieden. Deshalb betrifft ein Schwerpunkt „Wertungsprüfungen und alles was dazu gehört“: Stopp, Durchschnittsgeschwindigkeit, Schnittberechnungen, Lichtschranken, geheime Wertungsprüfungen. 

Häufig sind Rallyes ein Mix aus Wertungsprüfungen und Orientierung. Was nützt deshalb das auf die 10.tel Sekunde genaue Fahren, wenn man den Weg durch die Sonderprüfung nicht findet. Deshalb wird in diesem Jahr das „Lesen und der Umgang mit Karten“ ein weiterer Schwerpunkt sein. Wer sich mit dem Kartenmaterial des Veranstalters „unterhalten“ kann, zieht daraus die Informationen, die er für einen erfolgreichen Start benötigt. 

Der Rallyefahrerlehrgang startet am Samstag um 9.00 Uhr. Der erste Unterrichtsblock, er dauert ca. 3 Stunden, befasst sich mit Wertungsprüfungen. 

Nach dem Mittagessen wird das Erlernte auf abgesperrten Flächen geübt. Jeder übt in seinem Auto den Umgang mit Lichtschranken und Schläuchen. 

Oftmals kapitulieren Rallyeteilnehmer bei „Fischgräten“. Sie erscheinen zu kompliziert. Deshalb stehen bei den praktischen Übungen „Fischgräten“ ganz weit oben. Zunächst fahren alle Teams im Omnibus gemeinsam eine „Fischgräte“ ab. Danach wird mit dem eigenen Auto geübt. 

Am Samstag Nachmittag gegen 16.00 Uhr startet der 2. theoretische Block. Dann stehen  Kartenlesen und  –kunde an. Gegen 19.00 Uhr, kurz bevor der Kopf zu rauchen beginnt, ist Schluss. Bei einem gemeinsamen Vesper lassen Sie den ersten Tag ausklingen. 

Am Sonntag steht die Praxis im Vordergrund. Bei einer ca. 70 km langen Rallye wird das am Tag zuvor erlernte in die Praxis umgesetzt. Diese Rallye hat eine breite Aufgabenfülle. Wir wollen, dass Sie bei späteren Wettbewerben vor „Überraschungen“ soweit wie möglich verschont bleiben. Gegen 14.00 Uhr werden Sie wieder am Boxenstop zurück sein. Bei einem weiteren Imbiss werden alle Aufgaben angesprochen und erläutert. Für Sie besteht nochmals Gelegenheit, die Instruktoren zu fragen, ja zu löchern, um eventuelle Fehler zu analysieren. 

Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie eine Urkunde. Bescheinigen, dass Sie mit Erfolg an einem qualifizierten Rallyefahrerlehrgang teilgenommen haben. 

Unsere Leistungen für Sie: 

2 Tage: 

  •           Rallyefahrerlehrgang in Theorie und Praxis
  •           Begrüßungskaffee, Brezeln am Samstag und Sonntag
  •           Mittagsimbiss Samstag und Sonntag
  •           Abendessen am Samstag
  •           Alkoholfreie Getränke
  •           Rallyefahrerurkunde

€ 195,-- pro Person

€ 380,-- pro Team